Letzte Umfrage zur Wahl in Mecklenburg-Vorpommern: SPD vor AfD – CDU steht am Abgrund

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Letzte Umfrage zur Wahl in Mecklenburg-Vorpommern: SPD vor AfD – CDU steht am Abgrund

Stand: 17.09.2026, 22:36 Uhr

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In der letzten Umfrage zur Wahl in Mecklenburg-Vorpommern liegt die SPD vor der AfD. Die CDU stürzt dagegen weiter ab und landet wie zuletzt hinter der Linken.

Schwerin – Es ist die wohl letzte Umfrage vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern. Und erstmals liegt die SPD wieder vor der AfD. Das geht aus Zahlen hervor, die im ZDF-„heute Journal“ präsentiert wurden. Die Partei von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig konnte in den vergangenen Wochen ganze neun Prozentpunkte gutmachen. Düster sieht es dagegen für die CDU aus.

Manuela Schwesig zeigt es an: In der letzten Umfrage vor der Wahl in Mecklenburg-Vorpommern hat die SPD drei Prozentpunkte gewonnen.

Manuela Schwesig zeigt es an: In der letzten Umfrage vor der Wahl in Mecklenburg-Vorpommern hat die SPD drei Prozentpunkte gewonnen. © Stefan Sauer/dpa/Archivbild

Die Zahlen zur letzten Umfrage vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern:

  • SPD: 37 Prozent
  • AfD: 36 Prozent
  • Linke: 9 Prozent
  • CDU: 6 Prozent
  • Grüne: 5 Prozent
  • BSW: 4 Prozent

Letzte Umfrage zur Wahl in Mecklenburg-Vorpommern: SPD vor AfD

Damit kann die SPD im Vergleich zur letzten Umfrage noch einmal drei Prozentpunkte gutmachen. Die AfD verliert dagegen einen Zähler. Die CDU stürzt um einen Punkt auf sechs Prozent und landet weiterhin hinter der Linken, die ebenfalls einen Punkt verliert. Grüne und BSW bleiben unverändert.

Die Folge: Die amtierende Regierung von Manuela Schwesig aus SPD und Linker hätte weiter knapp keine Mehrheit. Aber es wird noch enger als gedacht.

Den Fehlerwert gibt die Forschungsgruppe Wahlen selbst bei einem Anteilswert von 40 Prozent mit drei Prozentpunkten an. Bei einem Anteilswert von zehn Prozent liegt er demnach bei zwei Punkten. Insofern ist das Ergebnis der Wahl am Sonntag auch nach dieser letzten Umfrage komplett offen. Insbesondere, da nach Angaben des ZDF ganze 21 Prozent der befragten Wahlberechtigten noch nicht sicher waren, wen sie am Sonntag wählen.

Zur letzten Umfrage:

Erhoben hat die letzte Umfrage zu den Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern die Forschungsgruppe Wahlen. Dazu hatte man im Zeitraum vom 14. bis 17. September zufällig 1395 Wahlberechtigte aus Mecklenburg-Vorpommern telefonisch oder online befragt.

Deutlicher sieht es bei der Frage danach aus, wer in Zukunft Ministerpräsident in Mecklenburg-Vorpommern sein soll: 62 Prozent sprachen sich für Manuela Schwesig aus – nur 30 Prozent wollen Leif-Erik Holm von der AfD als Landeschef. (Verwendete Quellen: ZDF) (rjs)