Mail an den Chef: Diese fünf Formulierungen sollten Sie streichen
StartseiteVerbraucherStand: 16.10.2026, 18:40 UhrKommentareUns auf Google folgenGewisse Formulierungen per E-Mail beim Chef sind nichtig. © IMAGO / ZoonarFünf Formulierungen verraten in Sekunden, wie Sie arbeit...
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Stand: 16.10.2026, 18:40 Uhr
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Fünf Formulierungen verraten in Sekunden, wie Sie arbeiten, bevor der Chef den Inhalt gelesen hat. Alle stammen aus Etikette-Quellen – nicht aus dem Bauchgefühl.
Mails scheitern nicht am Inhalt, sondern an den kleinen Wörtern. Fünf davon sollten Sie streichen.
1. „Grüß dich“, „Tschüss“, „Ciao“
Der CIO-E-Mail-Knigge von Juli 2026 zählt private Grußformeln zu den No-Gos der Geschäftsmail. Der Kommunikationstrainer Hans Eigenmann nennt „Grüß dich“, „Tschüss“ und „Ciao“ ausdrücklich. Wer den Chef siezt, sollte auch so schließen.
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2. „mfG“
Die Abkürzung steht im selben Artikel auf der Liste der unklaren Abkürzungen. Der Tagesspiegel nennt „Mit freundlichen Grüßen“ die offizielle Standardformel. Abkürzen spart zwei Sekunden und kostet Respekt.
3. „Liebe Grüße“
Laut dpa passt „Liebe Grüße“ im Geschäftsleben nicht. Persönlichere Varianten sind bei engerem Kontakt möglich, aber sie hängen von der Beziehung ab, nicht von der Bequemlichkeit des Absenders.
4. „Ich hoffe, es geht Ihnen gut“
Die Phrase gilt als Floskel. Die Linguistin Naomi Baron nennt sie die „Küchenschabe unter den E-Mail-Einstiegen“. Der Grund: Sie verschenkt die Zeile, die oft schon in der Vorschau zu sehen ist. Besser ist ein konkreter Einstieg mit Bezug zum Anliegen. Die dpa rät, das Anliegen gleich am Anfang zu nennen.
5. „In CC, damit Sie sehen, wie viel ich arbeite“
Gemeint ist eine Haltung und der CIO-Knigge zählt sie zu den No-Gos: CC einzusetzen, um dem Chef zu zeigen, wie viel man arbeitet. Der Verteiler gehört den Menschen, die die Information brauchen. Mehr nicht.
Und was sonst noch zählt
Die dpa-Trainerin Viola Moritz nennt als Obergrenze 15 bis 17 Wörter pro Satz. Wer 24 Stunden wartet, bevor er nachhakt, bleibt laut Tagesspiegel im Rahmen des Üblichen. Und weil sich versendete Mails nicht zurückholen lassen, gilt laut CIO: Text und Anhang prüfen, bevor Sie senden.
Business Punk Check
Etikette ist Kommunikation unter Zeitdruck. Chefs lesen Dutzende Mails am Tag, und der Ton wirkt, bevor der Inhalt ankommt. Die fünf Formulierungen oben haben eines gemeinsam: Sie sparen dem Absender Mühe und kosten den Empfänger Aufmerksamkeit.
Also, prüfen Sie Ihre Standardsignatur und die Standardeinstiege Ihres Teams. Wer eine Mail-Etikette für seine Abteilung festlegt, spart sich später die Diskussion im Einzelfall.
Auf einen Blick
Der CIO-E-Mail-Knigge vom 1. Juli 2026 nennt „Grüß dich“, „Tschüss“, „Ciao“ und „mfG“ als No-Gos der Geschäftsmail.
Laut dpa-Beitrag im Tagesspiegel ist „Mit freundlichen Grüßen“ die Standardformel, „Liebe Grüße“ passe im Geschäftsleben nicht.
Die Phrase „Ich hoffe, es geht dir gut“ nennt die Linguistin Naomi Baron die „Küchenschabe unter den E-Mail-Einstiegen“.
Sätze sollten laut Kommunikationstrainerin Viola Moritz höchstens 15 bis 17 Wörter lang sein. Quellen: CIO, Tagesspiegel, Tageskarte (dpa)