Max Wasl schockt Wetschen spät – 1:1 in Bavenstedt

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Max Wasl schockt Wetschen spät – 1:1 in Bavenstedt

Stand: 17.10.2026, 20:02 Uhr

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Zweikampf- und laufstark: Wetschens Lukas Heyer überzeugte in Bavenstedt als Linksverteidiger.

Zweikampf- und laufstark: Wetschens Lukas Heyer überzeugte in Bavenstedt als Linksverteidiger. © Cord Krüger

Lange führte der TSV Wetschen beim SV Bavenstedt, doch am Ende blieb ihnen nur ein Zähler. TSV-Coach Klanke sprach dennoch von einem „gerechten Unentschieden“.

Bavenstedt – Mit einem Punkt kehrten die Landesliga-Fußballer vom TSV Wetschen am Samstag von ihrer längsten Dienstreise der Saison zurück. Auf den ersten Blick bitter, denn beim SV Bavenstedt führte die Mannschaft von Trainer Andre Klanke bis zur Schlussphase mit 1:0, musste sich am Ende aber doch noch mit einem 1:1 (1:0) gegen den Club aus dem Hildesheimer Osten begnügen.

Moritz Raskopp trifft zur Wetscher Führung

Doch Klanke wirkte wenig betrübt: „Aufgrund des späten Gegentreffers ist es vielleicht unglücklich, aber insgesamt ein gerechtes Unentschieden. In der ersten Halbzeit fand ich uns besser, in der zweiten Bavenstedt. Da haben wir es verpasst, unsere Umschaltmomente besser auszuspielen.“

Im direkten Duell der beiden Top-Torjäger dieser Klasse stand es nach 90 Minuten ebenfalls unentschieden: Moritz Raskopp hatte das Wetscher 1:0 erzielt (38.), Bavenstedts Max Wasl das 1:1 (88.). Beide haben jetzt schon stolze 14 Treffer auf ihrem Konto.

Greifenbergs gute Chancen

„Wir sind richtig gut reingekommen“, sagte Klanke zum Auftakt, als Lennart Greifenberg (diesmal Zehner für den verletzten Cemet Ac) Bavenstedts Schlussmann Leo Braun zur Glanzparade zwang (5./7.). Danach spielte sich das Geschehen auf dem tiefen Platz vorwiegend zwischen den Strafräumen ab – mit vielen Duellen im Mittelfeld. „Mit unserer Defensivarbeit bin ich sehr zufrieden“, stellte Klanke heraus. Insbesondere lobte er Lukas Heyer, der wie beim jüngsten 2:0 über Arminia Hannover als lauf- und zweikampfstarker Linksverteidiger überzeugte. Doch auch Bavenstedts Abwehr arbeitete aufmerksam, sodass ein Standard zur Wetscher Führung hermusste: Eine Ecke von Julian Fehse schob Moritz Raskopp aus dem Gewühl zum 1:0 über die Linie.

Stenogramm

SV Bavenstedt - TSV Wetschen 1:1 (0:1) - Wetschen: Becker - F. Raskopp, Kozin, Schwierking (90. Gören), L. Heyer - Fehse (88. Hibbeler), Thiry - Bors (82. J. Heyer), Greifenberg (62. Köhler), Marten (68. Behrami) - M. Raskopp. Tore: 0:1 (38.) Raskopp, 1:1 (88.) Wasl. Schiedsrichter: Philipp Kittel (Hannover 96).

Das war’s allerdings schon an Hochkarätern bis zur Pause, und auch nach Wiederanpfiff war die Partie „nichts für Fußball-Ästheten“. Schöne Spielzüge mit feinen Kurzpässen ließ das Geläuf allerdings auch nicht zu, wenngleich ich mir das eine oder andere Mal ruhig den entsprechen Mut dafür gewünscht hätte“, räumte Klanke ein. Immerhin jedoch registrierte er „einige hohe Ballgewinne“, aus denen sein Team aber zu wenig machte. Trotzdem hätte der TSV erneut in Führung gehen müssen, Moritz Raskopp brachte allerdings einen Alleingang nicht im Kasten unter (80.).

So kam es, wie es kommen musste: Max Wasl bewies im Gewusel seinen Torriecher und stocherte die Kugel zum Ausgleich in die Maschen. Bitter für Wetschens Keeper Tim Becker, der mit Ausnahme von zwei gehaltenen Fernschüssen keine Gelegenheit bekommen hatte, sich auszuzeichnen.