Mietkosten im Landkreis Holzminden: So entwickeln sich die Wohnungspreise
StartseiteLokalesNiedersachsenStand: 12.08.2026, 14:20 UhrKommentareUns auf Google folgenDie Mietpreise im Landkreis Holzminden sind gestiegen. (Symbolbild) © Sebastian Gollnow/dpaIm Landkreis Holzminden haben ...
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Stand: 12.08.2026, 14:20 Uhr
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Im Landkreis Holzminden haben sich die Mieten deutlich verändert. Eine Sonderauswertung zeigt, wie sich die Kosten pro Quadratmeter entwickelt haben.
Holzminden – Die Mieten in Niedersachsen sind gestiegen. Das zeigen Daten einer Sonderauswertung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR). Auch im Landkreis Holzminden lässt sich dieser Trend beobachten. Die Mietentwicklung von 2010 bis 2025 weist eine deutliche Zunahme auf.
Im Jahr 2010 lag die Miete im Landkreis bei 4,44 Euro pro Quadratmeter. Fünf Jahre später, im Jahr 2015, betrug sie 4,38 Euro. Im Jahr 2020 war ein Anstieg auf 5,11 Euro zu verzeichnen. Im Jahr 2025 belief sich die durchschnittliche Miete auf 6,79 Euro pro Quadratmeter. Die jährliche Mietentwicklung von 2010 bis 2020 lag bei 1,4 Prozent. Von 2015 bis 2025 betrug die jährliche Steigerung 4,5 Prozent. Zum Vergleich: In ganz Niedersachsen beträgt die jährliche Mietentwicklung im Zeitraum von 2015 bis 2025 4,4 Prozent.
Mietentwicklung auf 6,79 Euro pro Quadratmeter: Die Zahlen für Holzminden
Wie sehen die absoluten Zahlen in Niedersachsen aus? Besonders hohe Angebotsmieten wurden zuletzt im Landkreis Harburg registriert. Dort belief sich die durchschnittliche Nettokaltmiete bei Erst- und Wiedervermietungen auf 12,31 Euro pro Quadratmeter. Ebenfalls vergleichsweise kostspielig waren die Stadt Oldenburg mit 11,68 Euro und der Landkreis Lüneburg mit 11,53 Euro pro Quadratmeter.
Deutlich niedriger fielen die Werte in anderen Regionen des Bundeslandes aus. Die Stadt Salzgitter wies mit durchschnittlich 6,49 Euro pro Quadratmeter nettokalt den niedrigsten Wert auf. Im Landkreis Lüchow-Dannenberg betrug die Angebotsmiete 6,77 Euro pro Quadratmeter. Der Landkreis Holzminden lag mit 6,79 Euro pro Quadratmeter ebenfalls im unteren Bereich.
Günstige und teure Mietpreise in Niedersachsen: Übersicht der Regionen, Städte und Landkreise
| Teure Erst- und Wiedervermietungsmieten (pro qm² 2025) | Günstige Erst- und Wiedervermietungsmieten (pro qm² 2025) |
| 12,31 Euro (Landkreis Harburg) | 6,49 Euro (Stadt Salzgitter) |
| 11,68 Euro (Stadt Oldenburg) | 6,77 Euro (Landkreis Lüchow-Dannenberg) |
| 11,53 Euro (Landkreis Lüneburg) | 6,79 Euro (Landkreis Holzminden) |
| 10,96 Euro (Landkreis Stade) | 6,94 Euro (Stadt Wilhelmshaven) |
| 10,78 Euro (Region Hannover) | 7,03 Euro (Landkreis Northeim) |
| 10,72 Euro (Landkreis Ammerland) | 7,17 Euro (Landkreis Goslar) |
| 10,67 Euro (Stadt Osnabrück) | 7,33 Euro (Landkreis Helmstedt) |
| 10,51 Euro (Grafschaft Bentheim) | 7,71 Euro (Landkreis Hameln-Pyrmont) |
| 10,22 Euro (Stadt Braunschweig) | 7,86 Euro (Landkreis Wesermarsch) |
| 10,17 Euro (Landkreis Verden) | 8,03 Euro (Stadt Emden) |
Datenbasis: Sonderauswertungen des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) und die Datenbanken der IDN ImmoDaten GmbH.
Datengrundlage: Berücksichtigt wurden Wohnungen mit 30 bis 130 Quadratmetern
Die Angebotsmieten basieren auf Inseraten für Wohnungen im Bestand und Neubau, die im Internet veröffentlicht wurden. Dabei wurden sowohl Angebote auf Immobilienportalen als auch Anzeigen in Zeitungen erfasst. Für eine einheitliche Auswertung auf Kreisebene flossen nur bestimmte Objekte in die Statistik ein: unmöblierte Wohnungen mit einer Fläche von 30 bis 130 Quadratmetern und mittlerer Ausstattung. Die ausgewiesenen Werte beziehen sich ausschließlich auf die Nettokaltmiete, Neben- und Heizkosten sind nicht enthalten.
Die Daten stammen von der IDN ImmoDaten GmbH. In deren Datenbank fließen Inserate von mehr als 120 Immobilienportalen und Zeitungen ein. Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung nutzt diese Informationen und ermittelt daraus die durchschnittlichen Angebotsmieten.