Mietkosten in Hildesheim: Starke Steigerung innerhalb der letzten Jahre
StartseiteLokalesNiedersachsenStand: 26.08.2026, 23:05 UhrKommentareUns auf Google folgenDie Mietkosten im Landkreis Hildesheim sind gestiegen. (Symbolbild) © Daniel Bockwoldt/dpaDie Mietentwicklung im Landkrei...
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Stand: 26.08.2026, 23:05 Uhr
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Die Mietentwicklung im Landkreis Hildesheim zeigt einen deutlichen Anstieg. Daten des BBSR dokumentieren die Entwicklung der Wohnkosten seit 2010.
Hildesheim – Die Wohnkosten in Niedersachsen haben in den letzten Jahren einen Anstieg erlebt. Dies zeigen Zahlen aus einer Sonderauswertung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR). Auch im Landkreis Hildesheim ist diese Entwicklung zu beobachten. Von 2010 bis 2025 verzeichnete der Landkreis einen kontinuierlichen Anstieg der Mietpreise.
Im Jahr 2010 lag die durchschnittliche Miete im Landkreis Hildesheim bei 5,00 Euro pro Quadratmeter. Bis 2015 stieg dieser Wert auf 5,37 Euro an. Im Jahr 2020 wurde eine Miete von 6,81 Euro pro Quadratmeter verzeichnet. Bis 2025 kletterte der Durchschnittswert auf 8,74 Euro pro Quadratmeter. Die jährliche Steigerungsrate lag zwischen 2010 und 2020 bei 3,1 Prozent. Von 2015 bis 2025 betrug die jährliche Entwicklung 5 Prozent. Im Vergleich dazu liegt die jährliche Mietentwicklung im gesamten Bundesland Niedersachsen im Zeitraum von 2015 bis 2025 bei 4,4 Prozent. Der Landkreis Hildesheim liegt damit über dem niedersächsischen Durchschnitt.
Mietkosten im Landkreis: Starke Steigerung in Hildesheim seit 2010
Welche absoluten Zahlen zeigen sich beim Blick auf andere Regionen in Niedersachsen? Die höchsten Angebotsmieten wurden im Landkreis Harburg registriert. Dort belief sich die durchschnittliche Nettokaltmiete bei Erst- und Wiedervermietungen auf 12,31 Euro pro Quadratmeter. In der Stadt Oldenburg mussten Mieter durchschnittlich 11,68 Euro pro Quadratmeter zahlen. Der Landkreis Lüneburg wies einen Wert von 11,53 Euro pro Quadratmeter auf.
Wesentlich niedrigere Werte zeigten sich hingegen in anderen Teilen des Bundeslandes. Die Stadt Salzgitter verzeichnete mit 6,49 Euro pro Quadratmeter die günstigsten Angebotsmieten. Im Landkreis Lüchow-Dannenberg lagen die Kosten bei 6,77 Euro pro Quadratmeter. Der Landkreis Holzminden kam auf einen Wert von 6,79 Euro pro Quadratmeter.
Teure und günstige Mietpreise in Niedersachsen: Die Übersicht der Landkreise, Städte und Regionen
| Teure Erst- und Wiedervermietungsmieten (pro qm² 2025) | Günstige Erst- und Wiedervermietungsmieten (pro qm² 2025) |
| 12,31 Euro (Landkreis Harburg) | 6,49 Euro (Stadt Salzgitter) |
| 11,68 Euro (Stadt Oldenburg) | 6,77 Euro (Landkreis Lüchow-Dannenberg) |
| 11,53 Euro (Landkreis Lüneburg) | 6,79 Euro (Landkreis Holzminden) |
| 10,96 Euro (Landkreis Stade) | 6,94 Euro (Stadt Wilhelmshaven) |
| 10,78 Euro (Region Hannover) | 7,03 Euro (Landkreis Northeim) |
| 10,72 Euro (Landkreis Ammerland) | 7,17 Euro (Landkreis Goslar) |
| 10,67 Euro (Stadt Osnabrück) | 7,33 Euro (Landkreis Helmstedt) |
| 10,51 Euro (Grafschaft Bentheim) | 7,71 Euro (Landkreis Hameln-Pyrmont) |
| 10,22 Euro (Stadt Braunschweig) | 7,86 Euro (Landkreis Wesermarsch) |
| 10,17 Euro (Landkreis Verden) | 8,03 Euro (Stadt Emden) |
Datenbasis: Sonderauswertungen des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) und die Datenbanken der IDN ImmoDaten GmbH.
Datengrundlage: Wohnungen mit 30 bis 130 Quadratmetern wurden ausgewertet
Die ausgewerteten Angebotsmieten beruhen auf Wohnungsinseraten für Neubauten und Bestandsimmobilien, die im Internet veröffentlicht wurden. Die Erfassung umfasste sowohl Anzeigen von Immobilienplattformen als auch Inserate aus Printmedien. Zur Gewährleistung einer einheitlichen Auswertung auf Kreisebene flossen ausschließlich ausgewählte Wohnungen in die Berechnung ein: unmöblierte Objekte mit einer Wohnfläche zwischen 30 und 130 Quadratmetern und mittlerer Ausstattung. Die angegebenen Beträge verstehen sich als Nettokaltmiete, Neben- und Heizkosten sind nicht enthalten.
Als Grundlage dienen Informationen der IDN ImmoDaten GmbH. Dort werden Inserate von mehr als 120 Immobilienplattformen und Zeitungen zusammengeführt. Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung analysiert diese Daten und ermittelt daraus die durchschnittlichen Angebotsmieten.