Operation „Badischer Sturm“: Militär-Kolonnen auf deutschen Straßen - Bundeswehr klärt auf
StartseiteDeutschlandMilitär-Fahrzeuge auf den Straßen in Süddeutschland: Bundeswehr klärt auf und hat Bitte an AutofahrerStand: 14.09.2026, 13:54 UhrKommentareUns auf Google folgenDie Bundeswehr startet die AB...
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Militär-Fahrzeuge auf den Straßen in Süddeutschland: Bundeswehr klärt auf und hat Bitte an Autofahrer
Stand: 14.09.2026, 13:54 Uhr
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Die Bundeswehr startet die ABC-Abwehr-Übung „Badischer Sturm“. In Süddeutschland könnten Autofahrer auf Militär-Kolonnen treffen.
Stuttgart – Militär-Fahrzeuge gehören in den meisten Regionen Deutschlands nicht zum gewohnten Anblick. In Baden-Württemberg könnten Autofahrer in den kommenden Tagen allerdings vermehrt auf solche Treffen. Die Bundeswehr startet die Übung „Badischer Sturm“ und wendet sich auch an Autofahrer.

Knapp 500 Soldatinnen und Soldaten sind in den kommenden Tagen in Baden-Württemberg unterwegs, um bei einer Großübung der Bundeswehr für den Ernstfall zu proben. Unter dem Titel „Badischer Sturm“ verlegen Experten für ABC-Abwehr aus Bruchsal nach Angaben der Truppe Einheiten von Saarbrücken über Idar-Oberstein, Darmstadt und Würzburg bis nach Ulm, Tübingen und Offenburg. Die Großübung dauert rund zwei Wochen, startet am 14. September und endet am 25. September.
„Badischer Sturm“: Große Bundeswehr-Übung in Süddeutschland
„Die Abwehr atomarer, biologischer und chemischer Gefahren gehört zu den besonderen Fähigkeiten der Bundeswehr“, schreibt die Bundeswehr zu der Übung. Damit alles reibungslos funktioniere, müsse der Ernstfall aber regelmäßig geprobt werden, so die Bundeswehr in ihrer Mitteilung zur Übung „Badischer Sturm“.
Mit einer erhöhten Präsenz militärischer Fahrzeuge auf den Straßen im Übungsraum ist zu rechnen
Trainiert werde die Aufklärung von atomaren und chemischen Bedrohungen, die Identifikation von Gefahrstoffen und die Dekontamination von kontaminierten Personen und Material. Dabei werde auch mit internationalen Chemiekonzernen zusammengearbeitet, um auch für seltenere Szenarien und Gefahrlagen gewappnet zu sein. Beteiligt seien rund 550 Soldatinnen und Soldaten.
Die Kräfte bewegen sich laut Bundeswehr nicht ausschließlich innerhalb militärischer Liegenschaften wie etwa Kasernen, sondern nutzen bei der Übung auch öffentliche Straßen. „Mit einer erhöhten Präsenz militärischer Fahrzeuge auf den Straßen im Übungsraum ist zu rechnen“, hieß es. Alle größeren Transporte und Übungen im öffentlichen Raum seien aber mit den örtlichen Behörden abgestimmt.

Verkehrsteilnehmende sollten Abstand halten und beim Überholen nicht zwischen Fahrzeuge einer Kolonne fahren.
Gerade seit dem Start des Ukraine-Kriegs sind vermehrt Militär-Fahrzeuge auf deutschen Straßen zu sehen. Seitdem lösen diese Fahrzeuge aber auch bei der Bevölkerung größere Sorgen aus. (Verwendete Quellen: Mitteilung Bundeswehr, dpa) (rjs/dpa)