Schüsse an Schule in Thailand: Mindestens sieben Tote, 15 Verletzte

Asien Schüsse an Schule in Thailand: Mindestens sieben Tote, 15 Verletzte Der Täter soll laut der Polizei vor dem Angriff auf die Schule seine Großeltern zu Hause erschossen haben. Er dürfte laut Siche...

  • 2 min read
Schüsse an Schule in Thailand: Mindestens sieben Tote, 15 Verletzte

Asien

Schüsse an Schule in Thailand: Mindestens sieben Tote, 15 Verletzte

Der Täter soll laut der Polizei vor dem Angriff auf die Schule seine Großeltern zu Hause erschossen haben. Er dürfte laut Sicherheitskräften tot sein

Mehrere Krankenwagen stehen auf einer Straße vor einer Schule in Nonthaburi, einem Vorort von Bangkok, Thailand. Rettungsdienste scheinen auf einen Vorfall zu reagieren.
Die Einsatzkräfte waren mit einem Großaufgebot vor Ort.

Bangkok – Bei einem Schusswaffenangriff an einer Schule nördlich von Bangkok sind mindestens sieben Menschen getötet und 15 weitere verletzt worden. Ersten Informationen zufolge soll es sich bei den Toten um drei Lehrer und drei Schüler sowie den jugendlichen Täter handeln. Der genaue Tathergang und das Motiv waren zunächst unklar.

Täter soll tot sein

Der Vorfall ereignete sich am Morgen an der Debsirin Nonthaburi School in der Provinz Nonthaburi. Ersten Ermittlungen zufolge war der mutmaßliche Täter ein Schüler. Laut den Sicherheitskräften soll er mittlerweile tot in einem Klassenzimmer gefunden worden sein – nach der Tat habe er sich offenbar selbst getötet. In seiner Tasche entdeckten die Ermittler große Mengen Munition.

Unter den Schülern und Lehrern in dem Gebäude sei Panik ausgebrochen, hieß es. Polizei, Rettungskräfte und Notärzte rückten mit einem Großaufgebot an. Schüler, Lehrer und weitere Beschäftigte wurden vom Campus evakuiert. Der Katastrophenschutz sprach von 15 Verletzten – mindestens einer davon soll in Lebensgefahr schweben.

Zuvor Großeltern getötet

Medienberichten zufolge sollen in der Wohnung der Familie des Täters mittlerweile zwei weitere Todesopfer gefunden worden sein. Der Polizei zufolge soll es sich um die Großeltern des Burschen handeln. Der Vater werde von der Polizei vernommen, hieß es.

Der thailändische Ministerpräsident Anutin Charnvirakul zeigte sich tief betroffen. Er sprach den Angehörigen der Opfer sein Beileid aus und äußerte sich erschüttert darüber, "dass ein solcher Vorfall in unserem Land passieren konnte". (APA, red, 7.8.2026)

Die Kommentare im Forum geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Benutzer:innen können diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die STANDARD Verlagsgesellschaft m.b.H. vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.