Mindestens zehn Soldaten in Mali bei Jihadisten-Angriff getötet

Extremismus Mindestens zehn Soldaten in Mali bei Jihadisten-Angriff getötet JNIM-Jihadisten besetzten vorübergehend Militärbasis in Zentralmali. Das Land kämpft seit 2012 gegen bewaffnete Gruppen ...

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Mindestens zehn Soldaten in Mali bei Jihadisten-Angriff getötet

Extremismus

Mindestens zehn Soldaten in Mali bei Jihadisten-Angriff getötet

JNIM-Jihadisten besetzten vorübergehend Militärbasis in Zentralmali. Das Land kämpft seit 2012 gegen bewaffnete Gruppen

Bamako – Bei einem Angriff von Jihadisten auf einen Militärstützpunkt in Mali sind am Sonntag nach Angaben aus Sicherheitskreisen mindestens zehn Soldaten getötet worden. Der Stützpunkt in San im Zentrum des westafrikanischen Landes wurde demnach von den Angreifern vorübergehend besetzt. Zu dem Anschlag bekannte sich die mit Al-Kaida verbundene Gruppe zur Unterstützung des Islam und der Muslime (JNIM).

Symbolbild: Die Militärregierung setzt auf russische Unterstützung.

Die Jihadistengruppe erklärte, sie habe in der Früh "die vollständige Kontrolle über eine Kaserne der malischen Armee" in San übernommen. Malis Armee erklärte, sie habe einen "energischen Gegenschlag" unternommen und die Situation "unter Kontrolle" gebracht. Ein Anrainer bestätigte, nach lauten Explosionen und lang anhaltenden Schusswechseln sei in der Stadt wieder "Ruhe eingekehrt".

Andauernde Gewalt

Mali wird seit 2012 von Gewalt durch jihadistische Gruppen, Tuareg-Separatisten und bewaffnete kriminelle Gruppen erschüttert. Im Juli wurden bei einem gemeinsamen Angriff von Jihadisten und Tuareg-Separatisten auf einen Militärkonvoi im Norden Malis mehr als 50 Soldaten sowie Mitglieder verbündeter Milizen getötet.

Seit zwei Militärputschen in den Jahren 2020 und 2021 wird Mali von einer Junta regiert. Diese beendete die Zusammenarbeit mit Frankreich und anderen westlichen Partnern und setzt im Kampf gegen die Aufständischen vor allem auf russische Unterstützung.

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