Möbel Höffner gibt Pläne für Unna endgültig auf: WFG soll jetzt die Fläche übernehmen

Startseite Unna Möbel Höffner gibt Pläne für Unna endgültig auf WFG soll jetzt die Fläche übernehmen 30.09.2026 20:00 Uhr Für ...

  • 2 min read
Möbel Höffner gibt Pläne für Unna endgültig auf: WFG soll jetzt die Fläche übernehmen

Möbel Höffner gibt Pläne für Unna endgültig auf WFG soll jetzt die Fläche übernehmen

30.09.2026 20:00 Uhr

Im Gegenlicht der untergehenden Sonne liegt hier der mit Möhren bestellte Acker, der einmal Standort von Möbel Höffner in Unna werden sollte.
Für ihre Tochter Möbel Höffner hatte die Krieger-Gruppe ein Feld in Obermassen gekauft, um dort einen Service-Standort zu errichten, von dem Liefer- und Montagetrupps zu Kunden in ganz NRW gefahren wären. Doch das Vorhaben fand im Rat der Stadt Unna keine politische Mehrheit. © Sebastian Smulka (Archiv)

Pläne für einen Service-Standort von Möbel Höffner zählten zu den umstrittensten Ansiedlungsvorhaben der letzten Jahre in Unna. Nun gibt Kette offenbar auf.

1 Min Lesezeit

Dass die Krieger-Gruppe mit der Standortsuche für ihre Möbel-Kette Höffner in Unna nicht gerade auf offene Türen gestoßen ist, gilt heute als unstrittig. Pläne für ein NRW-weites Service-Zentrum in Obermassen stießen auf starken politischen Widerstand, auch weil die Stadt selbst zusammen mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises (WFG) andere Nutzungskonzepte für die Fläche entwickeln wollte.

Seit über einem Jahr steckten Stadt und Krieger-Gruppe in einer Patt-Situation: Die Stadt verwehrte das Baurecht, aber auch die Krieger-Grundstücks-Gesellschaft konnte als Eigentümerin alle Pläne der Stadt zur reinen Theorie machen. Immer wieder betont wurde dabei, dass Krieger sehr langfristig denke und die Fläche notfalls ungenutzt im Bestand halten würde. Nun aber deutet sich eine Wende an.

Krieger will jetzt verkaufen

Offensichtlich hat es zwischen der WFG und der Krieger-Gruppe Gespräche über einen erneuten Verkauf der Fläche gegeben. Die WFG würde als Käuferin auftreten, um die Flächen dann zu entwickeln. Das Konzept dafür wäre eng an das angelehnt, das Stadt und WFG auch für die Grundstücke nördlich der bisherigen „Höffner-Fläche“ an der Provinzialstraße verfolgen. Dort soll de WFG ein neues Gebiet für die Ansiedlung von kleinteiligem Gewerbe entwickeln. Als Vorbild gilt der Holzwickeder „Eco Port“.