Mondfinsternis: Wolken nahmen Sicht auf partielle Mondfinsternis
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Die teilweise Verdunklung des Mondes begann um 4.34 unserer Zeit. Doch das Ereignis war wegen starker Bewölkung in weiten Teilen Deutschlands nicht zu beobachten.
Quelle: DIE ZEIT, dpa,
pip
Aktualisiert am 28. August 2026, 8:20 Uhr
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3 KommentareAm Morgen hat es über Deutschland eine partielle Mondfinsternis gegeben. Der Mond trat um 4.34 Uhr in den Kernschatten der Erde ein. Die Sicht war durch die ungünstigen Wetterverhältnisse in großen Teilen Deutschlands allerdings eingeschränkt.
Der Meteorologe des Deutschen Wetterdienst (DWD), Martin Jonas, sagte, wahrscheinlich habe man die partielle Mondfinsternis wegen der relativ dichten Bewölkung über Deutschland nirgendwo sehen können. In einigen Regionen habe es auch kräftige Gewitter gegeben. Jonas zufolge waren die Chancen, die Mondfinsternis zu sehen, relativ gering. Wenige Ausnahmen habe es nach Angaben des DWD-Experten im Süden und in Mitteldeutschland gegeben. Ein dpa-Reporter berichtete, dass der Mond vor Beginn der partiellen Finsternis ganz im Osten Brandenburgs noch am Himmel zu sehen gewesen sei.
Bei guter Sicht oder einer Wolkenlücke wäre vor allem der Beginn der partiellen Finsternis kurz nach halb fünf gut zu sehen gewesen, wie die Vereinigung der Sternfreunde mit Sitz im südhessischen Bensheim vorab erklärt hatte. Der Mond steht zu dieser Zeit in dunkler Nacht noch hoch am Himmel. Die zunehmende Verfinsterung des Mondes fiel allerdings mit der Morgendämmerung zusammen. Das Ende der partiellen Mondfinsternis lag mit 7.52 Uhr nach Monduntergang.
In anderen Teilen der Welt war die Sicht teils besser. Fotos aus den USA, Bolivien und Italien zeigen das spektakuläre Himmelsphänomen.
Die nächste partielle Mondfinsternis, auch Halbschattenfinsternis genannt, wird es in der Nacht zum 21. Februar 2027 geben. Eine totale Mondfinsternis gibt es erst am 31. Dezember 2028 wieder.