Moselromantik pur: Top-10-Ausflugsziele an der Mosel: Das sind die schönsten Orte am Fluss

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Moselromantik pur: Top-10-Ausflugsziele an der Mosel: Das sind die schönsten Orte am Fluss

Moselromantik pur Top-10-Ausflugsziele an der Mosel: Das sind die schönsten Orte am Fluss

Burgen, Fachwerk, Weinberge: An der Mosel wimmelt es nur so von sehenswerten Ausflugszielen. Doch wo ist es am schönsten? Das sind unsere Top-10-Orte an der Mosel.

10.10.2026 , 11:57 Uhr

Die Burg Eltz liegt zwar nicht direkt an der Mosel – sie durfte in der Liste dennoch nicht fehlen. Nur unweit der Mosel thront sie stattlich auf einem hohen Felsen und gilt als Inbegriff einer Ritterburg.

Die Burg Eltz liegt zwar nicht direkt an der Mosel – sie durfte in der Liste dennoch nicht fehlen. Nur unweit der Mosel thront sie stattlich auf einem hohen Felsen und gilt als Inbegriff einer Ritterburg.

Foto: Manfred Schnitzler

Das Moseltal ist für seine malerischen Landschaften und historischen Städte berühmt. Mit Weinbergen, Flussschleifen und Architektur aus verschiedensten Epochen ist es ein Ausflugsziel, bei dem jeder auf seine Kosten kommt. Aber wo ist es an der Mosel am schönsten? Von Fachwerkidylle bis Märchenburg: Das sind unsere Top-10-Orte an der Mosel.

Cochem – das Postkartenmotiv

Cochem ist ein wahrer Besuchermagnet – und das völlig zu Recht. Denn nicht umsonst ist die Stadt zu einem Postkartenmotiv geworden: Die historische Altstadt erinnert mit Fachwerkhäusern, engen Gassen, Überresten einer alten Stadtmauer und mehreren erhaltenen Stadttoren an längst vergangene Zeiten und versprüht einen ganz und gar mittelalterlichen Charme. Am Marktplatz der Stadt kann man das Rathaus im Barockstil sowie den Martinsbrunnen bewundern.

Wer Cochem besichtigt, darf außerdem auf keinen Fall die Reichsburg Cochem verpassen. Nach ihrer Zerstörung wurde sie unter Berücksichtigung der historischen Bausubstanz wieder aufgebaut und blickt auf eine rund tausendjährige Geschichte zurück.

Hoch oben wacht die Reichsburg Cochem über die malerische Stadt.

Hoch oben wacht die Reichsburg Cochem über die malerische Stadt.

Foto: Reichsburg Cochem

Beilstein – das „Dornröschen der Mosel“

Der malerische Moselort Beilstein liegt inmitten einer Moselschleife und wurde schon mehrfach zur Filmkulisse. Und das wundert nicht: Denn das Winzerdorf erfreut sich eines weitestgehend erhaltenen mittelalterlichen Ortsbildes, weswegen es auch den Beinamen „Dornröschen der Mosel“ trägt. Mit seinem verwunschenen Anblick aus blumenverzierten Fachwerkhäusern, romantischen Torbögen, verwinkelten Gässchen und der Burgruine Metternich verzaubert es Besucher regelrecht.

Wenn man schon mal hier ist, sollte man der Burgruine, die umgeben von Rebenhängen hoch oben über dem Ort liegt, übrigens unbedingt einen Besuch abstatten. Heute ist von der ehemaligen Burg zwar nur noch eine Ruine übrig, diese überzeugt allerdings dennoch mit einem Panoramablick auf das Moseltal.

 In Beilstein gibt es schöne Gässchen mit Fachwerk zu entdecken.

In Beilstein gibt es schöne Gässchen mit Fachwerk zu entdecken.

Foto: Eva-Maria Reuther

Bernkastel-Kues – historische Altstadt und Burg Landshut

In der Bilderbuchstadt Bernkastel-Kues an der Mittelmosel sind Mittelalterliebhaber und Geschichtsbegeisterte genau richtig. Denn in der Stadt an der Mosel bestimmen jahrhundertealte Fachwerkhäuser, bunte Häuserfassaden, malerische Gassen und ein Renaissance-Rathaus noch heute das Stadtbild und sorgen gemeinsam mit der Burg Landshut für eine mittelalterliche Atmosphäre.

Der Ort ist außerdem berühmt für seine Weinbergslagen. Ein Aufenthalt in Bernkastel-Kues lässt sich deshalb ideal mit einem Glas Wein in einer der lokalen Weinstuben verbinden.

Bernkastel-Kues ist vor allem für seine exzellenten Weinbergslagen bekannt.

Bernkastel-Kues ist vor allem für seine exzellenten Weinbergslagen bekannt.

Foto: picture alliance/dpa/Harald Tittel

Traben-Trarbach – Jugendstil-Architektur und Burgruine

Prachtvolle Jugendstilbauten, Fachwerkhäuser und eine markante Burgruine: All das gibt es in Traben-Trarbach. Die Kleinstadt an der Mosel war einst eine der bedeutendsten Weinhandelsstädte – vom daraus entstandenen Wohlstand zeugen heute die zahlreichen Jugendstilvillen.

Ein echtes Highlight ist zudem das Brückentor der Moselbrücke aus dem 19. Jahrhundert. Von der Burgruine Grevenburg genießt man außerdem einen hervorragenden Blick auf die Stadt.

In Traben-Trarbach zeugen prunkvolle Jugendstilgebäude vom Wohlstand der Stadt.

In Traben-Trarbach zeugen prunkvolle Jugendstilgebäude vom Wohlstand der Stadt.

Foto: Tourist-Information Traben-Trarbach

Trier – das Rom des Nordens

An kaum einem Ort in Deutschland ist die Römerzeit noch so lebendig wie in Trier. Mit der Porta Nigra als ihr Herzstück ist die ehemalige Kaiserresidenz wahrlich ein Juwel für Geschichtsinteressierte.

Hier gibt es zahlreiche antike und mittelalterliche Schätze wie die Römerbrücke, die Kaiserthermen, das Amphitheater, den Trierer Dom und die Liebfrauenkirche zu entdecken.

Der Trierer Dom und die Liebfrauenkirche zählen zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt Trier.

Der Trierer Dom und die Liebfrauenkirche zählen zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt Trier.

Foto: Medienhaus Trierischer Volksfreund/Roland Morgen

Moselschleife Bremm – Naturschauspiel am Fluss

Die Moselschleife Bremm zählt zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten an der Mosel. Berechtigterweise – denn der Fluss nimmt hier eine Kurve, die es in sich hat. Sie lässt sich am besten vom steilsten Weinberg Europas betrachten: dem Bremmer Calmont.

Der Berg ist stolze 380 Meter hoch, doch der Aufstieg lohnt sich. Denn oben angekommen hat man einen grandiosen Ausblick auf die Moselschleife. Den Weg auf die Bergspitze kann man übrigens nicht nur über den Klettersteig erklimmen – über den Höhenweg lässt es sich auch bequem nach oben wandern. Und auch mit dem Auto lässt sich ein Großteil der Strecke zurücklegen.

Die Bremmer Moselschleife lässt sich am besten vom Bremmer Calmont bewundern.

Die Bremmer Moselschleife lässt sich am besten vom Bremmer Calmont bewundern.

Foto: Oliver Götz/Regionalia/Apart-Verlag/Oliver Götz

Burg Eltz – die märchenhafte Ritterburg

Die berühmte Burg Eltz liegt zwar ein stückweit von der Mosel entfernt – die traumhafte Ritterburg durfte in dieser Liste dennoch nicht fehlen. Denn sie thront nur unweit der Mosel auf einem Felsen im Wald und gilt als der Inbegriff einer Mittelalterburg.

Burg Eltz ist bis heute nicht nur unbeschadet, sondern auch original eingerichtet – ein Besuch lohnt sich also. Mit dem Traumpfad Eltzer Burgpanorama kann man diesen außerdem ideal mit einer Wanderung verbinden und die Burg von einigen schönen Aussichtspunkten aus bewundern.

 Aufgrund ihrer hohen Türme und vielen Erker wird Burg Eltz auch als Märchenburg bezeichnet.

Aufgrund ihrer hohen Türme und vielen Erker wird Burg Eltz auch als Märchenburg bezeichnet.

Foto: Jessica Becker

Ediger-Eller – Geheimtipp mit Fachwerk-Idylle

Der verträumte Doppelort Ediger-Eller ist eine wahre Mittelalterschönheit. Trotzdem ist der Weinort in der steilsten Weinbergregion wohl eher ein Geheimtipp.

Hier an der Untermosel gibt es mit jahrhundertealtem Bauwerken im Ortskern nicht nur pure Fachwerk-Romantik. Das Dorf glänzt auch mit einer weitgehend erhaltenen Stadtmauer und bietet zudem einen wunderbaren Blick auf den Bremmer Calmont.

Pünderich – Erholung pur

Das Örtchen Pünderich ist nicht umsonst ein Erholungsort. Direkt an der Mosel gelegen kann man sich hier abseits vom Autoverkehr so richtig entspannen. Wer außerdem alte Baukunst zu schätzen weiß, kommt hier sicherlich auf seine Kosten.

Denn im historischen Ortskern gibt es jahrhundertealtes Fachwerk und ein gotisches Rathaus zu bestaunen. Ein Highlight ist zudem das fast 800 Meter lange und durch die steilen Weinberge verlaufende Hangviadukt, welches einen Teil der Moselstrecke ausmacht.

 Das Pündericher Hangviadukt mit einer Länge von fast 800 Metern bildet einen Teil der Moselstrecke.

Das Pündericher Hangviadukt mit einer Länge von fast 800 Metern bildet einen Teil der Moselstrecke.

Foto: Stephan Simon

Kattenes – das Tal der 13 Mühlen

Romantik pur gibt es auch im Tal der 13 Mühlen in Kattenes. Mit seinen allesamt erhaltenen und restaurierten Mühlen fühlt man sich hier an der steilen Mühltalstraße wie in einer Märchenwelt. Die Mühlen sind heute zwar nicht mehr im Betrieb – ihr schöner Anblick ist jedoch erhalten geblieben.