State of Decay 3 im Anspieltest: So hart ist die Rückkehr
Acht Jahre sind inzwischen vergangen, seit uns State of Decay 2 zuletzt mitten in die Zombie-Apokalypse geschickt hat. Eine verdammt lange Zeit, in der sich nicht nur technisch einiges getan hat. Mit State of D...
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Acht Jahre sind inzwischen vergangen, seit uns State of Decay 2 zuletzt mitten in die Zombie-Apokalypse geschickt hat. Eine verdammt lange Zeit, in der sich nicht nur technisch einiges getan hat. Mit State of Decay 3 möchte Undead Labs nun endlich zeigen, wie sich die Mischung aus Survival, Basenbau und dem Management einer ganzen Gemeinschaft weiterentwickelt hat.
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Seite 1 Hat sich das Warten auf State of Decay 3 gelohnt?
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1.1 Willkommen zurück in der Apokalypse
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1.2 Alleine kommt ihr nicht weit
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1.3 Der Tod kann richtig wehtun
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Seite 2 Territorialkämpfe gegen Zombies
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2.1 Mitten ins Herz der Zombieplage
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2.2 Reicht es für die Langzeitmotivation?
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Seite 3 Bildergalerie
Auf der Gamescom konnten wir selbst herausfinden, ob sich die lange Wartezeit bemerkbar macht. Statt uns deshalb lange mit Versprechen und Feature-Listen aufzuhalten, wollen wir uns vor allem einer Frage widmen: Wie fühlt sich State of Decay 3 tatsächlich an, wenn man selbst versucht, zwischen Untoten, knappen Ressourcen und jeder Menge Chaos irgendwie am Leben zu bleiben?
Willkommen zurück in der Apokalypse
Viel Zeit zum Eingewöhnen ließ uns das Spiel nicht. Unsere Demo startete mitten im Geschehen und jeder von uns übernahm die Rolle eines anderen Überlebenden, wobei sich unsere Charaktere sowohl bei ihren Fähigkeiten als auch bei ihrer Ausrüstung unterschieden. Gemeinsam mit zwei Kollegen durften wir uns so zu dritt in die zombieverseuchte Welt stürzen.
State of Decay 3 ist ganz klar für den Multiplayer ausgelegt. Aber auch allein könnt ihr euch den Zombies stellen.
Ganz auf uns allein gestellt waren wir dabei allerdings nicht. Einer der Entwickler begleitete unsere Anspielsession als eine Art Tourguide, erklärte uns die wichtigsten Mechaniken und führte uns zu einigen der Orte und Neuerungen, die wir während unserer begrenzten Spielzeit unbedingt sehen sollten.
Schon auf den ersten Metern machte State of Decay 3 grafisch und technisch einen guten Eindruck. Noch wichtiger war für uns allerdings die Atmosphäre. Wirklich sicher fühlten wir uns während unserer Tour nämlich praktisch nie. Überall streiften einzelne Zombies durch die Umgebung, während wir immer wieder auch auf größere Gruppen der Untoten trafen. Entsprechend aufmerksam bewegten wir uns durch die Welt und überlegten lieber zweimal, ob sich eine Konfrontation tatsächlich lohnt.
Besonders bedrohlich wurde die ohnehin schon angespannte Stimmung, sobald die Nacht hereinbrach. In der Dunkelheit wurde es deutlich schwieriger, Gefahren frühzeitig zu erkennen, und selbst ein paar Zombies in der Ferne wirkten plötzlich wesentlich unangenehmer. State of Decay 3 vermittelte uns dadurch schon während der kurzen Demo ziemlich gut das Gefühl, dass hinter der nächsten Ecke jederzeit etwas lauern könnte.
Alleine kommt ihr nicht weit
Eine klassische Story, die euch von einer Mission zur nächsten führt, steht in State of Decay 3 nicht im Mittelpunkt. Stattdessen entstehen viele der Geschichten ganz von selbst. Gemeinsam mit euren Freunden erkundet ihr die Welt, sucht nach Ressourcen und versucht, nach und nach Gebiete von den Untoten zu säubern. Wechselnde Wetterbedingungen sorgen zusätzlich dafür, dass eure Ausflüge nicht immer unter denselben Voraussetzungen stattfinden.
Mit dem Auto kommt ihr in der Apokalypse schneller voran. Aber ihr solltet auch euren Tank im Blick haben.
Wie spannend diese offene Struktur langfristig bleibt, muss sich allerdings noch zeigen. Schließlich setzt State of Decay 3 stark darauf, dass ihr euch eure Geschichten selbst schreibt und aus den zahlreichen Möglichkeiten eure eigene Motivation zieht.
Während unserer Anspielsession hatten wir damit allerdings noch keine Probleme. Schon die Kämpfe sorgten regelmäßig für hektische Situationen. Ein einzelner Zombie stellt meist keine große Gefahr dar, bei mehreren Untoten kann die Lage dagegen ziemlich schnell eskalieren. Zur Verteidigung stehen euch zahlreiche Nah- und Fernkampfwaffen zur Verfügung. Trotzdem ist es meistens eine gute Idee, nicht einfach alleine auf eine Horde loszustürmen.
Teamwork spielte während unserer Session entsprechend eine wichtige Rolle. Hinzu kommt, dass nicht jeder Überlebende dieselben Voraussetzungen mitbringt. Die einzelnen Charaktere besitzen unterschiedlich stark ausgeprägte Fähigkeiten, die sich im Laufe des Spiels weiter verbessern lassen. Dadurch lohnt es sich, die jeweiligen Stärken innerhalb der Gruppe sinnvoll einzusetzen.
Der Tod kann richtig wehtun
Noch unangenehmer werden Begegnungen mit den Untoten durch das Verletzungssystem. Schaden leert nämlich nicht einfach nur euren Gesundheitsbalken. Verletzungen können sich zusätzlich auf eure Ausdauer auswirken und euch dadurch im weiteren Verlauf eines Ausflugs zunehmend einschränken. Eine eigentlich harmlose Auseinandersetzung kann so auch längerfristige Konsequenzen haben.
Besonders wenn die Dunkelheit hereinbricht, ist die Atmosphäre noch mal um einiges gruseliger.
Und genau hier kommt eine der gnadenlosen Besonderheiten von State of Decay ins Spiel: der Permadeath. Wird einer eurer Überlebenden zu schwer verletzt und stirbt, ist er dauerhaft verloren. Damit verabschiedet ihr euch auch von einem Charakter, dessen Fähigkeiten ihr bis dahin womöglich über Stunden verbessert habt. Entsprechend teuer kann eine einzige falsche Entscheidung werden.
Während unserer Gamescom-Demo zeigte sich State of Decay 3 zum Glück etwas barmherziger. Der Permadeath war für die Anspielsession deaktiviert, sodass wir nach einer tödlichen Begegnung mit den Zombies einfach wieder aufstehen und weiterspielen konnten. Vermutlich die richtige Entscheidung, denn andernfalls hätte wir während unserer kurzen Tour bereits das eine oder andere virtuelle Leben auf dem Gewissen gehabt.
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Seite 2 Territorialkämpfe gegen Zombies