Blitz-Chaos an der Schwebefähre: Was jetzt passiert
Schleswig-Holstein Nach Blitzeinschlag im Norden: Schwebefähre fällt überraschend wieder aus Ein Containerschiff passiert die Rendsburger Hochbrücke. (Archivbild) imago/penofoto ...
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Schleswig-Holstein
Nach Blitzeinschlag im Norden: Schwebefähre fällt überraschend wieder aus
Ein technischer Defekt legte die Rendsburger Schwebefähre überraschend lahm. Was hinter dem Ausfall nach dem Unwetter steckt.
In Rendsburg ist die Schwebefähre nach einem Blitzeinschlag ausgefallen. Wenige Tage nach einer geplanten, mehrtägigen Wartungspause ist die Schwebefähre erneut ausgefallen – dieses Mal überraschend.
Am Donnerstagabend, 20. August, um 18.14 Uhr stellte das Technikdenkmal zwischen Rendsburg und Osterrönfeld den Betrieb ein. Am Freitagmorgen, 21. August, wurden zahlreiche Schüler am südlichen Kanalufer vom Ausfall überrascht. Wie alle anderen mussten sie spontan auf den Fußgängertunnel ausweichen, um auf die Rendsburger Kanalseite zu gelangen.
Lange Gesichter gab es auch am gegenüberliegenden Ufer, wo besonders viele Wohnmobilurlauber kampieren, auch um (ohne Reisemobil) eine Überfahrt mit der Hängebahn zu absolvieren.
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Schwebefähre in Rendsburg: Um 18.14 Uhr ging nichts mehr
Ein „technischer Defekt“ wurde im Newsletter der Kanalverwaltung als Grund für die Störung angegeben. Auf Nachfrage teilte ein Sprecher am Freitagmorgen zunächst mit, dass ein Blitzeinschlag die Elektronik an Bord der Fähre beschädigt habe. Am Donnerstag war gegen 18 Uhr ein Unwetter mit Blitz und Donner über Rendsburg hinweggezogen.
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Am frühen Nachmittag stellte die Behörde klar, dass die Schwebefähre selbst gar nicht vom Blitz getroffen wurde – wo genau die Entladung stattfand, sei völlig unklar. Die Fehler betrafen ausschließlich die Schrankenanlage am Nordanleger. Solange diese aber nicht behoben seien, „erlauben die Sicherheitsroutinen in der Steuerung der Schwebefähre kein Ablegen vom Ufer“, so ein Sprecher gegen 13.30 Uhr.
WSA ist weiter für die Technik zuständig
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Schließlich schafften die Techniker es aber dann doch noch, die Probleme vor dem Wochenende zu beheben. Seit Freitagnachmittag, 15.30 Uhr, pendelte die Schwebefähre wieder planmäßig über den NOK.
Das historische Verkehrsmittel wird seit Jahresbeginn von der Sylter Reederei Adler-Schiffe betrieben. Für die Technik und ihre Instandhaltung sowie Wartung ist jedoch weiter das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Nord-Ostsee-Kanal zuständig. (Dieser Artikel erschien zuerst auf SHZ.de.)