Mord an Rapper Tupac Shakur: Urteil gefallen – Drahtzieher erhält drastische Haftstrafe
tzWeltNach Mord an Rapper Tupac Shakur: 40 Jahre Haft für DrahtzieherStand: 13.10.2026, 21:34 UhrKommentareUns auf Google folgenDuane Davis wurde im Prozess um den Mord am Rapper Tupac Shakur verurteilt. © John...
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Nach Mord an Rapper Tupac Shakur: 40 Jahre Haft für Drahtzieher
Stand: 13.10.2026, 21:34 Uhr
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Entscheidung im Fall Tupac Shakur: Gut 30 Jahre nach dem Tod des Rappers wurde nun der Drahtzieher des Mordes verurteilt. Das Strafmaß hat es in sich.
Las Vegas – Gut 30 Jahre nach dem Mord an US-Rapper Tupac Shakur ist der frühere Gang-Anführer Duane Davis (63) zu 40 Jahren Haft verurteilt worden. In einem Prozess in Las Vegas hatten es die Geschworenen zuvor als erwiesen angesehen, dass er als Drahtzieher für den Tod des Rappers verantwortlich war.
Es ist das Urteil in einem der berüchtigtsten Kriminalfälle der Musikgeschichte: Duane „Keffe D“ Davis, ehemaliger Anführer der berüchtigten South Side Compton Crips, wurde vor einem Gericht in Las Vegas zu 40 Jahren Gefängnis verurteilt. Die Geschworenen hatten zuvor nach weniger als drei Stunden Beratung auf Mord ersten Grades mit einer tödlichen Waffe erkannt. Damit könnte der heute 63-Jährige möglicherweise den Rest seines Lebens im Staatsgefängnis von Nevada verbringen.
Tupac Shakur starb 1996 – jetzt wird der Drahtzieher des Mordes verurteilt
Tupac Shakur war einer der einflussreichsten und erfolgreichsten Rapper der 1990er Jahre und gilt bis heute für den Hip-Hop als eine prägende Figur. Der für Hits wie „California Love“ und „Changes“ bekannte Musiker verkaufte weltweit Millionen Platten. Der damals 25 Jahre alte Rapper wurde am 7. September 1996 in einem Auto in Las Vegas angeschossen und starb sechs Tage später im Krankenhaus.
Davis wurde in dem Prozess nicht beschuldigt, selbst auf Shakur geschossen zu haben. Die Staatsanwaltschaft sah in dem früheren Anführer der Straßengang South Side Compton Crips vielmehr den Drahtzieher des tödlichen Angriffs im Umfeld rivalisierender Gruppen. Nach Darstellung der Anklage organisierte Davis die Vergeltungsaktion und beschaffte die Waffe. Nach dem Recht des Bundesstaates Nevada kann auch jemand wegen Mordes verurteilt werden, der anderen bei der Tat hilft.
Der frühere Gang-Anführer war 2023 in Las Vegas festgenommen und unter anderem wegen Mordes mit Gebrauch einer tödlichen Waffe angeklagt worden. Er plädierte auf nicht schuldig.
Urteil im Mordfall Tupac Shakur – zuvor gab es lange Ermittlungen
Lange fehlten ausreichende Beweise, um den Fall vor Gericht zu bringen. Am Ende hätten unter anderem Davis‘ eigene Worte die Untersuchungen weitergebracht, erklärte die Polizei.
Davis hatte mehrfach öffentlich darüber gesprochen, dass er in dem weißen Cadillac gesessen habe, aus dem die Schüsse auf Shakur abgefeuert worden seien. Er sei der einzige Insasse, der noch lebe, gab er in Interviews und in seiner Autobiografie an. Die tödlichen Schüsse habe sein Neffe abgegeben, sagte er 2008 in einem Verhör.
Um die früheren Äußerungen zu entkräften, hatte Verteidiger Michael Sanft seinen Mandanten in dem Prozess als Lügner und Angeber dargestellt. Dieser habe viele Dinge erfunden, um daraus Kapital zu schlagen. Physische Beweismittel dafür, dass Davis tatsächlich am Tatort war, gab es in dem Verfahren nicht.