Nach Sauter-Schock: Handball Club Hamburg erlebt bittere Pleite gegen Göppingen

KI-Stimme. InfoMoritz Sauter hatte bereits am Vortag Grüße aus dem Krankenbett gesendet. Am Tag nach seiner Kreuzband-Operation bedankte sich der Spielmacher des Handball Clubs Hamburg via Instagram für die Gen...

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Nach Sauter-Schock: Handball Club Hamburg erlebt bittere Pleite gegen Göppingen

KI-Stimme. Info

Moritz Sauter hatte bereits am Vortag Grüße aus dem Krankenbett gesendet. Am Tag nach seiner Kreuzband-Operation bedankte sich der Spielmacher des Handball Clubs Hamburg via Instagram für die Genesungswünsche. Vor der Bundesligapartie gegen Frisch auf Göppingen sorgten die HCH-Fans für weitere Aufmunterung, hielten für eine Choreografie Plakate mit Sauters Namen und seiner Rückennummer 33 hoch.

Die 31:32 (16:15)-Heimniederlage gegen Göppingen zeigte dann aber auch, dass Sauter, der am Montag aus dem Krankenhaus entlassen wird, fehlt. „Er gibt Entlastung für die Rückraumspieler, so haben wir fast die ganze Zeit mit Nicolaj und Elias (Jørgensen und Kofler, d. Red.) gespielt. Dass die irgendwann fertig sind und ein Moritz Sauter fehlt, ist keine Frage“, sagte Linksaußen Noah Beyer, der fünf Sekunden vor Schluss die Chance auf den Ausgleich vergab.

Handball: HC Hamburg arbeitet an Nachverpflichtung

Sportgeschäftsführer Johannes Bitter hatte das Saisonaus des wichtigsten Offensivspielers bereits vor dem Anwurf als „Worst-Case-Szenario“ bezeichnet. Zurzeit arbeitet Bitter an einer Nachverpflichtung, die aber nicht nur Breite, sondern auch Qualität bringen soll: „Es muss ein Spieler sein, der nicht nur Ergänzungsspieler sein wird, sondern Verantwortung übernehmen wird. Sonst machen wir das nicht.“

In der Sporthalle Hamburg ging das Verletzungspech weiter, diesmal vor allem auf gegnerischer Seite. HCH-Rechtsaußen Frederik Bo Andersen hatte noch Glück, als er bei seiner ersten Aktion auf dem Fuß eines Gegenspielers absprang und schmerzhaft wegknickte. Deutlich böser erwischte es Göppingens Ole Pregler, der sich keine zwei Minuten später mutmaßlich schwer an der Schulter verletzte. Auch die HCH-Ärzte unterstützten, noch während der Partie ging es ins Krankenhaus.

Hamburg geht früh mit vier Toren in Führung

Frisch Auf schien geschockt, leistete sich mehrere technische Fehler, die den HCH auf vier Tore davonziehen ließen (8:4/12.). Dann musste plötzlich auch Hamburgs Kreisläufer Martin Hovde minutenlang behandelt werden, konnte mit einem Tape am linken Sprunggelenk und Schienbein aber weitermachen. Göppingen versuchte es nun mit vier Rückraumspielern, glich so kurz vor der Pause aus (14:14/28.).

Anschließend wurden die Gastgeber zunehmend fahrig, die Quote der technischen Fehler nahm nicht ab, sondern zu. Auch HCH-Trainer Torsten Jansen versuchte es in einer Phase, in der seiner Mannschaft eine strukturierte Offensividee zu fehlen schien, mit vier Rückraumspielern. Göppingens Angriffsspiel war allerdings deutlich erwachsener, in der 48. Minute (22:27) schien das Spiel bereits entschieden.

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„Ich bin mega enttäuscht. Heute hatte ich wirklich gehofft, dass es klappt. Leider sind wir nicht stark genug, um gegenzuhalten, wenn es knapp wird. Wenn wir vorne liegen, müssen wir konzentrierter und geduldiger sein“, sagte Andersen.

Angetrieben vom starken Kreisläufer Hovde (mit sieben Toren neben Beyer bester Werfer) und Torwart Robin Haug (neun Paraden) kam der HCH im Sieben-gegen-Sechs wieder auf ein Tor heran (28:29/56.), aber nicht mehr zum Ausgleich. „Ich bin froh, dass wir in der zweiten Halbzeit nicht aufgegeben haben. Es macht mich stolz, dass wir noch mal zurückgekommen sind. Die mentale Stärke müssen wir beibehalten“, sagte Andersen.