Northeimer HC startet gegen Wilhelmshaven in die Regionalliga
Die Handballerinnen des Northeimer HC empfangen am Sonntag um 14.30 Uhr den Wilhelmshavener SV zum ersten Saisonspiel. Die beiden Teams trafen bereits 2024 in der Aufstiegsrunde aufeinander – damals gewann Wilhelmshaven knapp mit 15:14.
- 3 min read
Stand: 04.09.2026, 21:59 Uhr
Kommentare

Die Handballerinnen des Northeimer HC empfangen am Sonntag um 14.30 Uhr den Wilhelmshavener SV zum ersten Saisonspiel. Die beiden Teams trafen bereits 2024 in der Aufstiegsrunde aufeinander – damals gewann Wilhelmshaven knapp mit 15:14.
Northeim – Für die Frauen des Northeimer HC wird es am Sonntag ernst. Zum Saisonstart in der Handball-Regionalliga gibt die Vertretung des Wilhelmshavener SV ab 14.30 Uhr ihre Visitenkarte in der Schuhwallhalle ab.
Rosdorfer Heimstart
Rosdorfs Frauen starten Samstag (15.30 Uhr) gegen Vizemeister BV Garrel, der wegen Nicht-Teilnahme an der Relegation vier Punkte abgezogen bekommt. Neu beim MTV: Torfrau Anna Peters (Handewitt), Svea Binsteiner und Franziska Trarbach (beide HSG Göttingen). Die MTV-Testphase litt unter der gesperrten Rosdorfer Halle. Trainer Pietsch: „Unsere Deckung ist ordentlich, vorn gibt‘s Entwicklungspotenzial.
„Es ist ein großer Sprung. Da kommt schon einiges auf uns zu“, wagt Carsten Barnkothe einen Ausblick auf die Spielstärke der neuen Liga und zeigt sich mit dem Verlauf der Vorbereitung sehr zufrieden. „Die Trainingsbeteiligung war gut. Wir haben alles getan, was wir tun konnten. Mit Fritzlar und Badenstedt hatten wir starke Gegner“, erklärt Northeims Coach und gibt ein Stimmungsbild aus seinem Team: „Es überwiegt die positive Neugierde.“
Das Gesicht der NHC-Sieben hat sich gegenüber der Meistersaison leicht verändert. Johanna Starre und Annika Strupeit sind nicht mehr dabei. Die entstandenen Lücken schließen sollen Johanna Hodemacher und Maja Meißner. Beide wechselten von Ligakonkurrent Rosdorf nach Northeim. „Sie haben sich gut eingefügt, sind auf einem guten Weg“, lobt Barnkothe die Neuen. Meißner sei am Kreis sehr präsent und soll in der Deckung einen wichtigen Part übernehmen. Hodemacher, eine eher spielerische Halblinke, verstehe sich gut mit ihrer Kreisspielerin. Dazu kommt mit Torhüterin Annika Kulze ein Eigengewächs. Merle Gebhardt und Leyla Bodenstab aus der A-Jugend standen bereits in der Vorsaison häufiger im Kader.
Sie alle treffen nun auf einen spielstarken Kontrahenten von der Nordsee. Beide Teams kreuzten in der Aufstiegsrunde zur Regionalliga 2024 die Klingen. Damals setzte sich der WHV knapp mit 15:14 durch, schaffte den Sprung in die Regionalliga. Im Klassement kletterte man im zweiten Jahr von Rang zehn auf fünf. Zu den Stützen der Mannschaft zählt Spielmacherin Emma Neumann. Von den Halbpositionen sorgt Pia Mertens für die größte Torgefahr.
„Wir werden versuchen, in der Klasse zu bleiben und müssen viel über das Team kommen. Mit einer starken Deckung und guten Torhüterleistungen wollen wir die notwendigen Punkte sammeln“, lautet Barnkothes Zielsetzung für die Herausforderung. Ein Erfolgserlebnis bei der Heimpremiere wäre der perfekte Einstieg.