Obdachloser verteilt an Passanten in Italien tausende Euro | Kleine Zeitung

Kleine Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen. Alpe AdriaDie Polizei stellte in der norditalienischen Stadt Blluno 4390 Euro sicher. Woher das Geld stammt, ist bisher unklar. © IMAGO/Michael Bihlmayer...

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Obdachloser verteilt an Passanten in Italien tausende Euro | Kleine Zeitung

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Die Polizei stellte in der norditalienischen Stadt Blluno 4390 Euro sicher. Woher das Geld stammt, ist bisher unklar.

Die 50er-Schein wurde nahe einem Geschäft verteilt (Symbolfoto)

© IMAGO/Michael Bihlmayer

Die 50er-Schein wurde nahe einem Geschäft verteilt (Symbolfoto)

vor 13 Minuten

31. August 2026 um 12:30

Ein obdachloser Mann hat in der norditalienischen Stadt Belluno Tausende Euro auf der Straße an Passanten verteilt. Die Polizei stellte 4390 Euro sicher. Woher das Geld stammt, ist bisher unklar. Ein möglicher Eigentümer hat sich nach Angaben der Stadt bisher nicht gemeldet. Der Mann soll die 50-Euro-Scheine nahe einem Geschäft verteilt haben. Einige Passanten nahmen das Geld, andere verständigten die Polizei.

Die Einsatzkräfte sammelten die Banknoten ein und stellten fest, dass es sich um echtes Geld handelte. Der Iraker lebt nach Angaben der Stadt seit einigen Monaten in Belluno und schläft in einem Zelt. Hilfsangebote habe er wiederholt abgelehnt, darunter Angebote für Essen und eine Unterkunft.

Unterstützung für den Mann?

Die Herkunft des Geldes konnte der Mann den Behörden bisher nicht erklären. Die Sozialdienste versuchten, mit ihm über den Fund zu sprechen. Die Verständigung sei allerdings schwierig, weil der Obdachlose nur eingeschränkt Italienisch spreche. Die sichergestellten 4390 Euro befinden sich inzwischen bei der Gemeinde. Wie damit weiter verfahren wird, soll nach Rücksprache mit den zuständigen Stellen entschieden werden.

Der für Soziales zuständige Stadtrat von Belluno, Marco Dal Pont, brachte zugleich eine ungewöhnliche Möglichkeit ins Spiel. Wenn es rechtlich zulässig sei, würde er das Geld gerne für den Obdachlosen verwenden, etwa für Maßnahmen zu dessen Unterstützung. Zunächst müsse jedoch geprüft werden, welche gesetzlichen Vorgaben gelten. Der Iraker wird nach Angaben der Stadt weiterhin von den Sozialdiensten betreut.

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