Ryanair: O’Leary bestreitet, dass Passagier draussen war

Nach einem Druckabfall soll ein Passagier teilweise aus einem Flugzeugfenster gesogen worden sein. Ryanair-Chef Michael O’Leary widerspricht dieser Darstellung – verletzt worden sei der Mann trotzdem.

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Ryanair: O’Leary bestreitet, dass Passagier draussen war

Publiziert11. September 2026, 13:48

CEO meldet sichPassagier aus Fenster gesogen? Ryanair-Chef widerspricht

Nach einem Druckabfall soll ein Passagier teilweise aus einem Flugzeugfenster gesogen worden sein. Ryanair-Chef Michael O’Leary widerspricht dieser Darstellung – verletzt worden sei der Mann trotzdem.

Jasmin Steiger

Deutsche Presse-Agentur

Darum gehts

  • Ryanair-Chef Michael O'Leary bestreitet, dass ein Passagier teilweise aus einem Fenster gesogen wurde.
  • Teile des rechten Triebwerks zerstörten laut US-Verkehrssicherheitsbehörde die Fensterscheibe.
  • O'Leary räumt eine Entschädigungspflicht ein, bestreitet aber, dass ein Körperteil aus dem Fenster gelangte.

Der Chef der irischen Billigfluggesellschaft Ryanair, Michael O’Leary, bestreitet, dass ein Passagier bei einem Zwischenfall teilweise durch eine zerbrochene Fensterscheibe nach draussen gesogen wurde. Der Mann war am 10. Juli 2026 auf einem Flug von Nordgriechenland nach Deutschland am Nacken und an der Schulter verletzt worden und hatte Schürfwunden erlitten.

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Die Ehefrau des Passagiers und weitere Zeugen erklärten, der Druckabfall habe Kopf und Schultern des Mannes aus dem Fenster gezogen. Seine Frau habe ihn an den Beinen festgehalten, bevor andere Passagiere halfen, ihn zurück in die Kabine zu ziehen. Der Mann trug demnach einen Sicherheitsgurt.

Trotzdem Anspruch auf Entschädigung

O’Leary räumte nach einer Hauptversammlung der Fluggesellschaft in Dublin ein, dass der Passagier verletzt worden sei und Anspruch auf Entschädigung habe – allerdings nicht auf «Millionen und Abermillionen». Es sei kein Körperteil aus dem Fenster gelangt. Der Mann sei aber unter sehr dramatischen Umständen in Richtung der Öffnung gesogen worden.

Nach einem vorläufigen Bericht der US-Verkehrssicherheitsbehörde zerstörten Teile aus dem rechten Triebwerk die Fensterscheibe. Das Flugzeug kehrte sicher nach Griechenland zurück.

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Jasmin Steiger

Jasmin Steiger (jst) arbeitet seit 2026 für 20 Minuten. Sie arbeitet am Newsdesk und schreibt über verschiedenste Themen.

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