PISA-Studie: Jeder dritte Schüler kann nicht richtig lesen oder rechnen

In Deutschland wurden für die PISA-Studie rund 6.700 Jugendliche an etwa 250 Schulen aller weiterführenden Schularten getestet. Die Stichprobe soll die Gesamtheit der 15-Jährigen in Deutschland abbilden. ...

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PISA-Studie: Jeder dritte Schüler kann nicht richtig lesen oder rechnen
Eine Schülerin und ein Schüler beugen sich über einen Test.

In Deutschland wurden für die PISA-Studie rund 6.700 Jugendliche an etwa 250 Schulen aller weiterführenden Schularten getestet. Die Stichprobe soll die Gesamtheit der 15-Jährigen in Deutschland abbilden.

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1. Deutschland im internationalen Vergleich

Gegenüber PISA 2022 sind die Leistungen der 15-jährigen Schülerinnen und Schüler in Deutschland in Mathematik um 11 Punkte von 475 auf 464 Punkte gesunken, im Lesen um 15 Punkte von 480 auf 465 Punkte. Dabei entsprechen 20 Punkte in der PISA-Skala etwa dem durchschnittlichen Lernzuwachs eines Schuljahres im Alter von 15 Jahren.

Rund ein Drittel der Jugendlichen in Deutschland erreicht in Lesen und Mathematik die Kompetenzstufe 2 nicht und verfehlt damit das Mindestniveau. Nur etwa 7 bis 9 Prozent erreichen die Stufen 5 oder 6 und gehören damit zur Leistungsspitze. PISA unterscheidet sechs Kompetenzstufen. Kompetenzstufe 2 ist die entscheidende Schwelle. Die OECD betrachtet sie als Mindestniveau für eine erfolgreiche Teilhabe an Ausbildung, Beruf und Gesellschaft. Die Stufen 5 und 6 umfassen die Leistungsspitze.

In den Naturwissenschaften liegt der Mittelwert der Leistungen mit 486 Punkten sechs Punkte unter dem Wert von 2022, dieser Unterschied ist nach Angaben der OECD jedoch statistisch nicht bedeutsam. Erst ab etwa 10 Punkten gilt die Veränderung als substantiell relevant.

Auch international hält die negative Entwicklung an. Nach dem starken Einbruch bei PISA 2022 stagnierten die Leistungen in vielen Ländern oder gingen noch weiter zurück. Im OECD-Durchschnitt sanken die Ergebnisse gegenüber 2022 in Mathematik um 9 Punkte und im Lesen um 14 Punkte, in den Naturwissenschaften um 3 Punkte. Die Rückgänge fallen in Deutschland damit etwas stärker aus als im OECD-Durchschnitt.

Die absoluten Leistungen liegen in allen drei abgeprüften Kompetenzbereichen nahe am OECD-Durchschnitt. Nach den reinen Punktwerten liegt Deutschland in den Naturwissenschaften auf Rang 23, im Lesen auf Rang 24 und in Mathematik gemeinsam mit Schweden auf Rang 25. An der Spitze stehen vor allem asiatische Bildungssysteme: Die vier chinesischen Regionen Peking, Shanghai, Jiangsu und Zhejiang, die bei PISA gemeinsam ausgewiesen werden, sowie Singapur erzielten in allen drei Kompetenzbereichen die höchsten Ergebnisse. Auch Macau (China), Taiwan, Japan, Estland, Korea und das Vereinigte Königreich gehören zu den leistungsstärksten Bildungssystemen.

2. Entwicklung der Kompetenz in den Naturwissenschaften

Die Naturwissenschaften bilden bei PISA 2025 die sogenannte Hauptdomäne und wurden deshalb besonders ausführlich getestet. Etwa 73 Prozent der Jugendlichen in Deutschland erreichen hier mindestens Kompetenzstufe 2. Sie können beispielsweise die richtige Erklärung für bekannte naturwissenschaftliche Phänomene erkennen und anhand vorgegebener Daten beurteilen, ob eine Schlussfolgerung zulässig ist. 27 Prozent verfehlen dieses Mindestniveau. Im OECD-Durchschnitt sind es 26 Prozent. Gegenüber 2015, als das letzte Mal die Naturwissenschaften den Schwerpunkt der PISA-Studie bildeten, ist der Anteil der leistungsschwachen Schülerinnen und Schüler in Deutschland um 10 Prozentpunkte gestiegen. An Gymnasien verfehlen 3 Prozent der Jugendlichen die Kompetenzstufe 2, an nicht gymnasialen Schularten sind es 37 Prozent. 2022 waren es 3 beziehungsweise 32 Prozent.

9 Prozent der Schülerinnen und Schüler sind leistungsstark und erreichen die Kompetenzstufe 5 oder 6. Im OECD-Durchschnitt sind es 7 Prozent. Diese Jugendlichen können ihr naturwissenschaftliches Wissen kreativ und selbstständig auf Situationen anwenden, mit denen sie noch nicht vertraut sind.

3. Entwicklung der Kompetenzen in Mathematik

Nur 66 Prozent der Schülerinnen und Schüler in Deutschland erreichen in Mathematik mindestens die Kompetenzstufe 2. Sie können beispielsweise ohne direkte Anweisung erkennen, wie sich eine einfache Situation mathematisch darstellen lässt. 34 Prozent bleiben unter diesem Mindestniveau; im OECD-Durchschnitt sind es 35 Prozent. 2022 hatte der Anteil der leistungsschwachen Schülerinnen und Schüler in Deutschland noch bei 30 Prozent gelegen. Gegenüber 2015 ist er inzwischen um 17 Prozentpunkte gestiegen. An Gymnasien verfehlen 6 Prozent der Jugendlichen die Kompetenzstufe 2, an nicht gymnasialen Schularten sind es 47 Prozent. Im Jahr 2022 waren es 4 beziehungsweise 42 Prozent.

8 Prozent gehören zur Leistungsspitze und erreichen Kompetenzstufe 5 oder 6. Das entspricht dem OECD-Durchschnitt. 2022 waren es in Deutschland noch 9 Prozent. Diese Schülerinnen und Schüler können zum Beispiel komplexe Situationen mathematisch modellieren und geeignete Problemlösungsstrategien auswählen.

4. Entwicklung der Lesekompetenz

Auch beim Lesen gehen die Leistungen deutlich zurück. Nur noch 68 Prozent der 15-Jährigen erreichen hier mindestens die Kompetenzstufe 2. Diese Jugendlichen können unter anderem die Hauptaussage eines mittellangen Textes erfassen und Informationen nach vorgegebenen Kriterien finden. 32 Prozent verfehlen das Mindestniveau, im OECD-Durchschnitt sind es 31 Prozent. Diese Jugendlichen haben Schwierigkeiten, Texte sinnentnehmend zu lesen. Bei PISA 2022 lag dieser Anteil in Deutschland noch bei 25 Prozent. Gegenüber 2015 ist die Gruppe der leistungsschwachen Leserinnen und Leser um 15 Prozentpunkte gewachsen. 7 Prozent der Jugendlichen erreichen mindestens Kompetenzstufe 5 und gehören damit zur Leistungsspitze. Im OECD-Durchschnitt sind es 6 Prozent. Auch zwischen den Schularten sind die Unterschiede groß: An Gymnasien verfehlen 5 Prozent der Jugendlichen die Kompetenzstufe 2, an nicht gymnasialen Schularten 43 Prozent. 2022 waren es 4 beziehungsweise 35 Prozent.

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5. Sozioökonomische Unterschiede

Der Zusammenhang zwischen Leistung und sozialer Herkunft ist in Deutschland weiterhin besonders stark. Sozioökonomisch begünstigte Schülerinnen und Schüler – das oberste Viertel innerhalb Deutschlands – erzielen in den Naturwissenschaften im Durchschnitt 125 Punkte mehr als die benachteiligte Gruppe im untersten Viertel. Im OECD-Durchschnitt beträgt dieser Abstand 85 Punkte.

Zwischen 2015 und 2025 hat sich diese Leistungslücke in Deutschland vergrößert, während sie im OECD-Durchschnitt kleiner geworden ist. Die Leistungen der sozioökonomisch benachteiligten Jugendlichen gingen in diesem Zeitraum zurück, die der begünstigten Jugendlichen blieben stabil. Der sozioökonomische Status erklärt in Deutschland 19 Prozent der Unterschiede in der naturwissenschaftlichen Leistung, im OECD-Durchschnitt sind es 12 Prozent.

6. Einfluss des Migrationshintergrundes

29 Prozent der 15-Jährigen in Deutschland weisen nach der PISA-Definition einen Zuwanderungshintergrund auf. In den Naturwissenschaften erreichen Jugendliche ohne Zuwanderungshintergrund im Durchschnitt 521 Punkte. Jugendliche der zweiten Zuwanderungsgeneration kommen auf 463 Punkte. Bei selbst zugewanderten Jugendlichen ist der Abstand größer: Wer vor dem 11. Lebensjahr nach Deutschland kam, erreicht im Mittel 423 Punkte; bei einem Zuzug ab dem 11. Lebensjahr sind es 392 Punkte und damit ganze 129 Punkte weniger.

Ein erheblicher Teil dieser Unterschiede hängt mit anderen Ausgangsvoraussetzungen zusammen. Werden soziale Herkunft, Geschlecht und die zu Hause gesprochene Sprache gleichzeitig berücksichtigt, verringern sich die Abstände gegenüber Jugendlichen ohne Zuwanderungshintergrund auf 18 Punkte in der zweiten Generation, 32 Punkte bei frühem Zuzug und 67 Punkte bei spätem Zuzug.

7. Unterschiede zwischen Jungen und Mädchen

In den Naturwissenschaften unterscheiden sich die Leistungen von Jungen und Mädchen in Deutschland nur wenig: Mädchen erreichen im Durchschnitt 484 Punkte, Jungen 487 Punkte. Der Abstand von 3 Punkten zugunsten der Jungen ist deutlich kleiner als in Mathematik und beim Lesen.

In Mathematik erzielen Jungen im Durchschnitt 469 Punkte und damit 11 Punkte mehr als die Mädchen. Beim Lesen zeigt sich das umgekehrte Bild: Mädchen erreichen 478 Punkte, Jungen 453 Punkte – ein Unterschied von 25 Punkten zugunsten der Mädchen. Zum Vergleich: Im OECD-Durchschnitt beträgt der Geschlechterunterschied beim Lesen 30 Punkte zugunsten der Mädchen und in Mathematik 13 Punkte zugunsten der Jungen.

8. Einstellungen zu Schule und Lernen

Die 15-Jährigen in Deutschland schätzen sich mehrheitlich als neugierig und beharrlich ein. 77 Prozent geben an, auf viele verschiedene Dinge neugierig zu sein, im OECD-Durchschnitt sind es 73 Prozent. 64 Prozent sagen, dass sie sich besonders anstrengen, wenn eine Aufgabe schwierig wird (OECD-Durchschnitt: 60 Prozent). Gleichzeitig beurteilt ein vergleichsweise großer Anteil die Schule kritisch: 33 Prozent stimmen der Aussage zu, die Schule sei Zeitverschwendung – gegenüber 24 Prozent im OECD-Durchschnitt. Seit 2022 ist dieser Anteil um 4 Prozentpunkte gestiegen. Zugleich ist der Anteil der Jugendlichen, die sich bei schwierigen Aufgaben besonders anstrengen, um knapp 8 Prozentpunkte gesunken.

9. Nutzung digitaler Medien

Die Schülerinnen und Schüler in Deutschland verbringen nach eigenen Angaben an einem Schultag durchschnittlich 1,7 Stunden mit digitalen Geräten zum Lernen – genauso viel wie im OECD-Durchschnitt. Weitere 0,8 Stunden nutzen sie in der Schule digitale Geräte für Freizeitaktivitäten (OECD-Durchschnitt: 1,1 Stunden). Zugleich berichten 33 Prozent, dass ihre Mitschülerinnen und Mitschüler in den meisten oder allen Naturwissenschaftsstunden durch digitale Geräte abgelenkt werden. Im OECD-Durchschnitt sind es 28 Prozent. In Deutschland schneiden Jugendliche, die von einer solchen Ablenkung berichten, in den Naturwissenschaften im Schnitt 8 Punkte schlechter ab.

Handyverbote gehen dabei mit weniger Ablenkung einher: Schülerinnen und Schüler an Schulen, an denen Handys auf dem Schulgelände verboten sind, berichten mit einer um rund 22 Prozent geringeren Wahrscheinlichkeit von digitaler Ablenkung. 64 Prozent der Jugendlichen in Deutschland besuchen inzwischen Schulen mit einem solchen Verbot, im OECD-Durchschnitt sind es 49 Prozent. Auch künstliche Intelligenz (KI) gehört inzwischen zum Schulalltag: Die Hälfte der 15-Jährigen in Deutschland nutzt mindestens einmal pro Woche KI-Chatbots, um sich beim Lernen helfen zu lassen. 36 Prozent verwenden KI-Tools zum Zusammenfassen von Texten und ebenfalls 36 Prozent zum Entwerfen von Texten für Hausaufgaben.

10. Mobbing und Cybermobbing

Mobbing hat seit der letzten PISA-Erhebung zugenommen. 31 Prozent der Schülerinnen und Schüler in Deutschland geben an, mindestens einige Male im Monat von mindestens einer Form von Mobbing betroffen zu sein. Damit liegt der Anteil deutlich über dem OECD-Durchschnitt von 20 Prozent. Cybermobbing tritt seltener auf, geht nach den PISA-Daten aber mit besonders großen Leistungseinbußen einher. 5 Prozent der Jugendlichen in Deutschland berichten, dass in den zwölf Monaten vor der Erhebung mindestens einige Male im Monat Informationen, die sie verärgerten, ohne ihre Zustimmung im Internet veröffentlicht wurden. Im OECD-Durchschnitt sind es 3 Prozent. Die betroffenen Jugendlichen erzielten in den Naturwissenschaften im Durchschnitt 37 Punkte weniger als ihre Mitschülerinnen und Mitschüler.

Fakten zur PISA-Studie 2025

Was wird bei PISA getestet?

PISA steht für „Programme for International Student Assessment“. Die internationale Schulleistungsstudie untersucht, welche Kompetenzen 15-jährige Schülerinnen und Schüler gegen Ende ihrer Pflichtschulzeit erworben haben. Im Mittelpunkt steht dabei die sogenannte funktionale Grundbildung. PISA fragt nicht in erster Linie ab, ob Jugendliche Inhalte eines bestimmten Lehrplans wiedergeben können. Die Aufgaben sollen zeigen, ob sie Wissen verstehen und auf neue, möglichst lebensnahe Probleme anwenden können – etwa beim Interpretieren von Daten, beim mathematischen Beschreiben einer Alltagssituation oder bei der kritischen Beurteilung wissenschaftlicher Informationen.

Untersucht werden die drei Bereiche Naturwissenschaften, Mathematik und Lesen. Jede PISA-Runde nimmt einen Bereich als Hauptdomäne besonders in den Blick. Bei PISA 2025 sind dies die Naturwissenschaften; am besten vergleichbar sind die Ergebnisse deshalb mit den Erhebungen von 2006 und 2015, die ebenfalls diesen Schwerpunkt hatten. Mathematik und Lesen wurden dieses Mal als Nebendomänen also in geringerem Umfang getestet. Der Bereich „Lernen in der digitalen Welt“ ist erstmals hinzugekommen. Deutschland beteiligte sich außerdem an einer zusätzlichen Erhebung der Englischkompetenz, deren Ergebnisse 2027 veröffentlicht werden sollen.

Was versteht die Studie unter naturwissenschaftlicher Kompetenz?

Naturwissenschaftliche Kompetenz zeigt sich nach PISA unter anderem darin, naturwissenschaftliche Phänomene erklären, Untersuchungen und Daten kritisch beurteilen sowie verlässliche Informationen finden zu können. Jugendliche sollen wissenschaftliche Erkenntnisse außerdem für Entscheidungen nutzen können. Bei PISA 2025 spielten Umwelt- und Nachhaltigkeitsfragen sowie die sogenannte naturwissenschaftliche Identität eine größere Rolle. Dazu gehören etwa das Interesse an Naturwissenschaften und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.

Wer hat teilgenommen?

Weltweit nahmen rund 760.000 15-Jährige aus 91 Staaten und Volkswirtschaften an PISA 2025 teil. In Deutschland wurden rund 6.700 Jugendliche an etwa 250 Schulen aller weiterführenden Schularten getestet. Die Stichprobe soll die Gesamtheit der 15-Jährigen in Deutschland abbilden.

Dafür werden zunächst die Schulen und anschließend die Jugendlichen an diesen Schulen nach wissenschaftlichen Zufallsverfahren ausgewählt. Schülerinnen und Schüler können sich nicht selbst für die Studie anmelden.

Wie wird getestet?

Der knapp zweistündige PISA-Test wird seit 2015 vollständig am Computer durchgeführt. Die Jugendlichen bearbeiten unterschiedlich schwierige Aufgaben. Dazu gehören sowohl Auswahlfragen als auch offene Aufgaben, bei denen sie eine Antwort oder Begründung selbst formulieren müssen.

Zusätzlich beantworten die Jugendlichen einen Hintergrundfragebogen zu ihrer Person, ihrer sozialen Herkunft, ihren Lernbedingungen und Einstellungen. Auch Schulleitungen, Lehrkräfte und Eltern werden befragt. So können Zusammenhänge zwischen den gemessenen Kompetenzen und den Lernbedingungen untersucht werden.

Wer führt die PISA-Studie durch?

International koordiniert das OECD-Sekretariat die Studie. Das PISA Governing Board, in dem die teilnehmenden Staaten vertreten sind, legt die strategischen und inhaltlichen Prioritäten fest. Expertengruppen entwickeln und organisieren dabei wesentliche Teile der Erhebung.

In Deutschland führt das Zentrum für internationale Bildungsvergleichsstudien (ZIB) die PISA-Studie im Auftrag der Kultusministerkonferenz und des Bundesbildungsministeriums durch. Die nationale Projektleitung liegt bei Professor Samuel Greiff von der Technischen Universität München.

Weitere Informationen und Beispielaufgaben zu PISA 2025 finden sich auf der Website des ZIB. Eine Zusammenfassung mit grafischen Darstellungen der wichtigsten Ergebnisse stellt das ZIB in seiner Reihe „PISA Kompakt“  zur Verfügung. Über aktuelle Entwicklungen rund um PISA informiert eine Sonderausgabe des Newsletters „ZIB aktuell“.

Was PISA-Spitzenländer anders machen

Was macht die PISA-Vorreiter so erfolgreich, und was könnte Deutschland von ihnen lernen? In mehreren Artikeln ist das Schulportal diesen Fragen nachgegangen. Einen Überblick bietet das PISA-Dossier. Wie schon bei früheren PISA-Erhebungen schnitten asiatische Länder wie Japan und Singapur auch 2025 sehr gut ab. In Europa liegt Estland vorn, auch das Vereinigte Königreich erzielte überdurchschnittliche Ergebnisse. Finnland, lange als PISA-Musterland bezeichnet, setzte dagegen seinen seit Jahren anhaltenden Abwärtstrend fort. Was steckt hinter diesen Entwicklungen?