Porta-Möbelhaus in Bad Vilbel wird komplett abgerissen und neu gebaut

Die Stadtverordnetenversammlung hat den Planungsrahmen für den Neubau des Porta-Möbelhauses beschlossen. Die Verkaufsfläche schrumpft dabei um rund zehn Prozent auf 17.000 Quadratmeter.

  • 2 min read
Porta-Möbelhaus in Bad Vilbel wird komplett abgerissen und neu gebaut

Stand: 21.09.2026, 18:21 Uhr

Kommentare

Uns auf Google folgen

Porta Dortelweil Bad Vilbel

Der Pflanzenmarkt auf dem Porta-Gelände könnte erweitert werden. © pm

Die Stadtverordnetenversammlung hat den Planungsrahmen für den Neubau des Porta-Möbelhauses beschlossen. Die Verkaufsfläche schrumpft dabei um rund zehn Prozent auf 17.000 Quadratmeter.

Bad Vilbel – Die Bad Vilbeler CDU-Fraktion begrüßt die positive städtebauliche Entwicklung an der Friedberger Straße. Die Stadtverordnetenversammlung hat mehrheitlich die Aufstellung der 7. Änderung des Bebauungsplans, die frühzeitige Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung sowie die Stellung des Antrags auf Änderung des Regionalen Flächennutzungsplans beschlossen. Mit diesem Schritt wird das traditionsreiche Möbelhaus zukunftsfähig aufgestellt, schreibt die Fraktion in einer Pressemitteilung.

Das seit Jahrzehnten an der Friedberger Straße ansässige Porta-Möbelhaus entspreche nicht mehr den modernen Anforderungen und sei nur noch eingeschränkt wettbewerbsfähig. Geplant sei daher der komplette Abriss und Neubau des Möbelhauses. In diesem Zuge werde das gesamte Areal strukturell neu geordnet, wobei die Verkaufsfläche des Möbelhauses auf rund 17.000 Quadratmeter – und damit um etwa zehn Prozent – reduziert werde. Ergänzend sind laut CDU weitere Fachmärkte, ein Lebensmitteldiscounter sowie ein Gastronomiebetrieb vorgesehen.

Besonderen Wert lege die CDU auf die Berücksichtigung lokaler Interessen und den Schutz der Nachbarschaft. „Der Austausch mit Porta war sehr gut. Porta ist in den weiteren Planungen umfassend auf die Anregungen und Bedenken des Ortsbeirats eingegangen“, wird der CDU-Fraktionsvorsitzende im Ortsbeirat, Dr. Hagen Witzel, zitiert. Ein zentraler Punkt sei dabei die Verkehrserschließung gewesen. Befürchtungen, dass der Lieferverkehr über die angrenzende Eibenstraße oder Hohemarkstraße abgewickelt werden könnten, seien vollständig ausgeräumt worden. Der Besucherverkehr für Porta und die Fachmärkte erfolgt laut CDU künftig zentral über den Kreisel an der Willy-Brandt-Straße, während der Lieferverkehr strikt davon getrennt über die bisherige Zufahrt abgewickelt wird.

„Eine weitere positive Entwicklung ist, dass nun auch Planungen zur Integration des am Standort schon bestehenden Pflanzenfachmarktes Kitzinger Blumen und Pflanzen in die Neubauten aufgenommen wurden“, bewertet Carsten Petry, von der Dortelweiler CDU. Dieser könnte von derzeit rund 500 auf künftig etwa 1.500 Quadratmeter Verkaufsfläche erweitert werden, wobei die genaue Umsetzbarkeit im weiteren Verfahren noch final geprüft werden müsse.

Auch für die Nachbarschaft gebe es gute Nachrichten: So sei die Baugrenze von der Eibenstraße weg etwas in das Plangebiet hineingerückt worden. Auf Nachfrage im Ortsbeirat sicherte das Unternehmen zudem zu, den ortsbildprägenden alten Baumbestand an der Eibenstraße weitgehend zu erhalten, schreibt die CDU.

Mit den Beschlüssen in der Stadtverordnetenversammlung wurde nun der Planungsrahmen für dieses Zukunftsprojekt geschaffen.