Vulkanausbruch Anak Krakatau: Kronprinzessin Victoria muss Indonesien früher verlassen
Der Ausbruch des Anak Krakatau beeinträchtigt den Flugverkehr in Indonesien. Kronprinzessin Victoria sagt Termine ab, um die Trauerfeier für König Harald in Oslo nicht zu verpassen.
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Publiziert7. September 2026, 14:08
Für Haralds TrauerfeierPrinzessin Victoria muss wegen Vulkanausbruch Reisepläne ändern
Ein Vulkanausbruch bringt die Indonesien-Reise von Kronprinzessin Victoria durcheinander. Damit sie rechtzeitig zur Trauerfeier für König Harald nach Oslo kommt, ändert sie ihre Rückreise und sagt mehrere Termine ab.


Darum gehts
- Der Vulkanausbruch des Anak Krakatau zwingt Schwedens Kronprinzessin Victoria (49), ihre Indonesien-Reise vorzeitig abzubrechen.
- Sie muss mehrere Termine in Jakarta absagen – darunter das geplante Treffen mit Präsident Prabowo Subianto.
- Die Rückreise führt nun über Bali, damit Victoria die Trauerfeier für König Harald V. am Mittwoch in Oslo rechtzeitig erreicht.
Der Vulkan Anak Krakatau schleudert seit Tagen Asche über die Sundastrasse – und die Folgen reichen bis in den Terminkalender des schwedischen Königshauses. Kronprinzessin Victoria (49), die seit dem 4. September für das UN-Entwicklungsprogramm UNDP in Indonesien unterwegs ist, muss ihre Rückreisepläne ändern und Termine streichen.
Wie schwedische Medien berichten, soll damit verhindert werden, dass die Kronprinzessin wegen möglicher Beeinträchtigungen des Flugverkehrs in Jakarta festsitzt und die Trauerfeier für König Harald (1937–2026) am Mittwoch in Oslo verpasst.
Die Rückreise werde deshalb nun über Bali führen, berichtet unter anderem «Aftonbladet». Zum Staatsbegräbnis in Norwegen hat sich die schwedische Königsfamilie geschlossen angekündigt: Das Königspaar, das Kronprinzenpaar sowie Prinz Carl Philip und Prinzessin Madeleine mit ihren Partnern wollen nach Oslo reisen, um Abschied von Harald V. zu nehmen.
Termine abgesagt
Wegen der geänderten Reiseroute müssen nun mehrere Termine in Indonesien entfallen. «Die in Jakarta geplanten Programmpunkte für die Kronprinzessin müssen leider abgesagt werden, was für alle Beteiligten unglaublich traurig ist», erklärte Margareta Thorgren, Leiterin der Informationsabteilung des Hofes, gegenüber der schwedischen Nachrichtenagentur TT. Damit fällt auch das Treffen mit Präsident Prabowo Subianto aus, das den offiziellen Abschluss der Reise bilden sollte.

In Jakarta wollte die Kronprinzessin ausserdem das UNDP-Büro besuchen und an Terminen der schwedischen Botschaft zu nachhaltiger Meereswirtschaft, innovativer Finanzierung und digitalen Lösungen teilnehmen. Ursprünglich sollte sie Indonesien am Dienstag verlassen.
Indonesien-Auftakt am 4. September
Begonnen hatte die Reise am 4. September in Jakarta, wo Entwicklungsminister Rachmat Pambudy die Kronprinzessin am Flughafen begrüsste. Begleitet wird Victoria von einer rund zehnköpfigen Delegation, darunter Staatssekretärin Diana Janse. Zum Auftakt besuchte Victoria das Nationaldenkmal Monas sowie eine vom UNDP unterstützte Initiative für Genomforschung, wie das Königshaus mitteilte.
Später empfing Grossimam Nasaruddin Umar, zugleich Religionsminister des Landes, die Delegation in der Nationalmoschee Istiqlal. Von dort ging es durch den «Tunnel der Freundschaft» weiter zur Kathedrale von Jakarta. Am Abend nahm Victoria auf Einladung der UNDP-Repräsentantin Sara Ferrer Olivella an einem Essen mit indonesischen Frauen in Führungspositionen teil.
Woran denkst du bei einem Vulkanausbruch zuerst?
An die Menschen vor Ort, die direkt betroffen sind.
An Flugausfälle und Chaos an den Flughäfen.
An die Faszination von Naturgewalten.
An eine gute Ausrede für einen geplatzten Termin.
An beides, je nach Situation.
Anschliessend reiste Victoria weiter nach Lombok, wo sie sich über den Wiederaufbau nach Naturkatastrophen informierte und Vertreter der indigenen Bevölkerung traf. Bilder vom Sonntag zeigen die Kronprinzessin in einer Schildkrötenauffangstation auf der Insel Gili Meno – weit entfernt von der Aschewolke, die seit dem Wochenende den Flugverkehr in weiten Teilen Indonesiens beeinträchtigt.
Mehrere wichtige Flughäfen wurden geschlossen, mehr als 2.300 Flüge gestrichen. Rund 270.000 Reisende sollen von den Ausfällen betroffen sein. Allein in Jakarta fiel zuletzt fast die Hälfte aller Abflüge aus.

Maxime Alexander (ale) arbeitet seit 2026 bei 20 Minuten und ist Praktikantin im Ressort People.

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