Projekt für Wasserversorgung in Albeck kann fortgeführt werden
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Unerwartete Schwierigkeiten verhinderten den Start der zweiten Bauphase der Wasserversorgung in Albeck. Es soll aber kommende Woche weitergehen.

© Manuella Trampitsch


Teamleiter Regionalredaktion St. Veit und Feldkirchen
vor 51 Minuten
30. September 2026 um 18:00
Eigentlich hätten die Bauarbeiten für den zweiten Abschnitt beim großen Wasserversorgungsprojekt in Albeck am Montag, dem 28. September, beginnen sollen – die Kleine Zeitung berichtete. Das hat sich nun aber etwas verzögert.
Es habe in einer Sitzung „plötzliche Einwände“ von einigen Gemeinderatsmandataren gegen einen Dienstbarkeitsvertrag mit einem Grundstückseigentümer gegeben, erklärt Bürgermeister Wilfried Mödritscher (ÖVP). So war die Mehrheit für die Fortsetzung des Projekts nicht mehr gegeben. Diese Einwände seien nun aber nach der letzten Gemeinderatssitzung vom Tisch.

© Markus Traussnig
„Wir haben uns noch einmal mit den Gemeinderäten und dem Verantwortlichen der Planungsfirma zusammengesetzt“, sagt Mödritscher. „Wir haben dargelegt, dass es unbedingt notwendig ist, die betroffene Quelle in die Sanierung einzubinden.“ Gemeint ist die Dullerquelle. „Alles andere würde dazu führen, dass wir das gesamte Quellgebiet während der Sanierung nicht nutzen könnten und das können wir uns nicht leisten“, behauptet Mödritscher.
Der Gemeindechef sei froh, dass man nun eine Mehrheit gefunden habe. Baustart ist am kommenden Montag, spätestens am Mittwoch. Im zweiten Bauabschnitt wird der alte Hochbehälter, der aus dem Jahr 1939 stammt, außer Betrieb genommen und durch einen neuen ersetzt. Der Behälter werde rund 125 Kubik fassen können. Mit Herbstbeginn 2027 soll das Projekt fertig sein. Investiert werden in Phase zwei etwa 600.000 Euro, die Kosten für das gesamte Vorhaben belaufen sich auf rund 1,3 Millionen Euro. 25 Prozent der Gesamtsumme stammen vom Bund, etwa 20 Prozent kommen aus einem Wasserwirtschaftsfonds-Darlehen des Landes. Dieses müsse die Gemeinde in 25 Jahren zurückzahlen.