Räumungsverkauf läuft: Große Kette schließt 150 Filialen, auch München auf der Liste
tzMünchenStadtAubing-Lochhausen-LangwiedRäumungsverkauf läuft: Jetzt auch München-Filiale auf der Kik-Streichliste – „Oh neiiiin“Stand: 06.08.2026, 08:18 UhrKommentareUns auf Google folgenEine große Laden-Kette...
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Räumungsverkauf läuft: Jetzt auch München-Filiale auf der Kik-Streichliste – „Oh neiiiin“
Stand: 06.08.2026, 08:18 Uhr
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Eine große Laden-Kette schließt dieses Jahr 150 Filialen. Neu auf der Streich-Liste taucht auch ein Standort in München auf.
München – Im Kik-Filialnetz kommt es aktuell zu spürbaren Einschnitten – jetzt ist auch München betroffen. Das Unternehmen hat gegenüber dem Münchner Merkur von Ippen.Media offiziell bestätigt, dass die Kik-Filiale in München-Aubing zum 12. September 2026 aus wirtschaftlichen Gründen schließen werde. Zuvor hatte bereits ein Facebook-Posting in einer Aubing-Gruppe das Aus angedeutet.

Ein Foto dokumentiert die Schrift „Großer Räumungsverkauf“ im Schaufenster, ein Schild zeigt das Schließungsdatum. Der Facebook-Beitrag löste unter Kunden Bedauern aus. In den Kommentaren meldeten sich Personen zu Wort, die ihre Enttäuschung mit „Oh neiiiin“ und „Echt schade“ zum Ausdruck brachten. Die Schließung in Aubing ist Teil einer größeren Strategie, mit der sich der Textildiscounter von unrentablen Standorten trennt (hier die Gesamtliste).
Kik-Schließungen 2026: Neun Standorte in Bayern schon fix
In Bayern sind zahlreiche weitere Standorte von der Schließungswelle betroffen. Im Jahr 2026 haben die Filialen in Burgthann, Freyung, Peißenberg, Schongau, Schweinfurt, Uffenheim und Wunsiedel ihre Türen dauerhaft geschlossen. Hinzu kommt – neben München-Aubing – das ebenfalls offiziell bestätigte Aus für den Standort in Bad Windsheim: Wie die Fränkische Landeszeitung (FLZ) berichtet, wird der dortige Markt zum 9. September 2026 den Betrieb einstellen.
Kik: Diese neun Standorte in Bayern haben laut Berichten bereits geschlossen oder schließen bald
| Ort | Status |
| Bad Windsheim (Bayern) | Schließung zum 9.9. |
| Burgthann (Bayern) | Geschlossen im 1. Quartal |
| Freyung (Bayern) | Geschlossen im 1. Quartal |
| München-Aubing (Bayern) | Schließung zum 12.9. |
| Peißenberg (Bayern) | Geschlossen im 1. Quartal |
| Schongau (Bayern) | Geschlossen zu Januar |
| Schweinfurt (Bayern) | Geschlossen zu 11.2. |
| Uffenheim (Bayern) | Geschlossen zum 14.3. |
| Wunsiedel (Bayern) | Geschlossen im 1. Quartal |
(Hinweis: In manchen der genannten Orte gibt es mehrere Filialen, hier betrifft die Schließung dann mindestens eine)
Die massiven Einschnitte im Filialnetz sind das Ergebnis einer strategischen Kehrtwende, mit der Finanzvorstand Christian Kümmel das Unternehmen wieder auf Profitabilität trimmen will. Kümmel räumte ein, dass Kik in der Vergangenheit „zu dicht expandiert“ habe, was in manchen Regionen dazu führte, dass Filialen weniger als einen Kilometer voneinander entfernt lagen.
Trotz der geplanten 150 Schließungen in Deutschland (europaweit insgesamt gar 300) hält Kik an seinem Kernkonzept fest und plant für 2026 parallel rund 15 strategische Neueröffnungen an vielversprechenden Standorten. Über 2.200 Kik-Märkte bieten in Summe weiterhin eine hohe Filialdichte. Auch bei einer anderen großen Kette kommt es zu vielen Schließungen. (Quelle: Anfrage an Kik, FLZ, dpa Archiv)