Frankfurter Buchmesse endet mit 236.000 Besuchern: Aktuelle Nachrichten aus Frankfurt & Hessen | FAZ

Mehrere Autos im Kreis Offenbach angezündet +++ Bei Korbach: Eine Tote und mehrere Verletzte bei Unfall mit vier Autos +++ Verdacht auf verbotenes Autorennen - Festnahmen in Frankfurt +++ Motorradfahrer auf Seitenstreifen der A66 angefahren +++ Liveblog zu Rhein-Main und Hessen

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Frankfurter Buchmesse endet mit 236.000 Besuchern: Aktuelle Nachrichten aus Frankfurt & Hessen | FAZ

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Buchmesse endet mit 236.000 Besuchern

Frankfurt. Die Frankfurter Buchmesse ist am Sonntag mit 236.000 Besuchern zu Ende gegangen. Das sind 2000 weniger als 2025. Damals wurden 238.000 gezählt. Von Mittwoch bis Freitag kamen 119.000 Fachbesucher in die Messehallen, das sind 1000 mehr als im Vorjahr. Von Freitag bis Sonntag stießen 117.000 Privatbesucher hinzu, das sind 3000 weniger als 2025.
Die Zahl der Aussteller gab die Messe mit 4000 an. Die Zahl ist der deutlichste Indikator dafür, dass die Bindung an die Buchmesse in beiden Teilen der Besucherschaft derzeit alles andere als garantiert ist. Bei Fachbesuchern schlagen die Kosten zu Buche, bei Privatbesuchern nehmen Buchkäufe und Lesekompetenz ab. 2025 hatte die Messe noch rund 4300 Aussteller empfangen. Vor der Corona-Pandemie lag ihre Zahl bei mehr als 7000.
Die Buchmesse war die letzte unter ihrem Direktor Juergen Boos, der nach 21 Jahren in den Ruhestand geht. Die nächste Buchmesse findet vom 6. bis 10. Oktober 2027 statt. (balk.)

Angriffe auf Taxifahrer in Eltville und Idstein

Idstein/Eltville. Zwei Taxifahrer sind im Zuständigkeitsbereich der Polizei Wiesbaden angegriffen und leicht verletzt worden. In Idstein sei es am Samstag zu einer Auseinandersetzung zwischen dem 29 Jahre alten Fahrer und einer Gruppe Jugendlicher gekommen, die mit E-Scootern unterwegs war, berichtete die Polizei in Wiesbaden. Anlass des Streits soll eine unstimmige Verkehrssituation gewesen sein.

„Neben verbalen Beschimpfungen auf unflätigste Art und Weise kam es auch zu einer körperlichen Auseinandersetzung, wobei der Taxifahrer eine Verletzung im Gesicht davontrug“, heißt es im Polizeibericht. Die Beamten ermitteln wegen des Verdachts der Beleidigung, Bedrohung und Körperverletzung.

Ein 23 Jahre alter Fahrgast soll zuvor in Eltville am Rhein einen Taxifahrer ins Gesicht geschlagen haben, nachdem die Zahlung des Fahrpreises in Höhe von 120 Euro fehlgeschlagen war. Der Mann habe am Samstagmorgen mit seinem Mobiltelefon zahlen wollen, dies habe aber nicht funktioniert, berichtete die Polizei. Daher habe der 61 Jahre alte Taxifahrer die Personalien des Fahrgasts gefordert, um ihm eine Rechnung stellen zu können.

Daraufhin flüchtete der Fahrgast und schlug den Taxifahrer, der ihn verfolgte, ins Gesicht. Der so abgeschüttelte Verfolger verständigte die Polizei, die einen dreiundzwanzigjährigen Verdächtigen ausfindig machen konnte. (dpa)

Nebel, Sonne und Schauer im Wechsel 

Offenbach. Nebel und Wolken sind in der kommenden Woche in Hessen morgens weit verbreitet. Am Montag wird es dann im Laufe des Tages aber sonnig und trocken, die Temperaturen erreichen 13 bis 16 Grad.

Nach einer kalten Nacht, in der mancherorts sogar Bodenfrost möglich ist, beginnt auch der Dienstag zunächst neblig. Nach Auflösung des Nebels ziehen immer wieder Wolken durchs Land, und es regnet gelegentlich. Die Temperaturen bleiben aber unverändert. Die Nacht zum Mittwoch ist deutlich milder als die zuvor und regnerisch.

Nach Nebelauflösung bleiben auch am Mittwoch zunächst die Wolken. Im Laufe des Nachmittags setzt sich aber die Sonne durch. Bei trockenem und schönem Wetter klettern die Temperaturen bis auf 19 Grad. (dpa)

Mehrere Autos im Kreis Offenbach angezündet

Offenbach. Nach dem Brand von vier Autos und mehreren eingeschlagenen Scheiben ermittelt die Polizei im Kreis Offenbach wegen Brandstiftung und Vandalismus. In Ober-Roden habe die Feuerwehr kurz nach Mitternacht auf einem privaten Schotterparkplatz drei brennende Autos gelöscht, wie die Polizei berichtete.

Bei einigen anderen abgemeldeten Fahrzeugen in der Nähe waren die Seitenscheiben eingeworfen worden.

In Dietzenbach wurde etwa drei Stunden später ein Auto angezündet, der Besitzer jedoch durch die Alarmanlage aufgeweckt. Er habe eine unbekannte Person im Feuerschein weglaufen sehen und den aufkeimenden Brand schnell löschen können. Ob die beiden Taten in einem Zusammenhang stehen, war zunächst unklar. (dpa)

Motorradfahrer bei Unfall in Wiesbaden verletzt

Wiesbaden. Ein Motorradfahrer ist beim Zusammenstoß mit einem Auto in Wiesbaden schwer verletzt worden. Eine Autofahrerin hatte das entgegenkommende Motorrad am frühen Morgen beim Abbiegen von einer Hauptverkehrsstraße übersehen, wie die Polizei mitteilte. Der verletzte Mann schwebe nicht in Lebensgefahr. (dpa)

Fußgänger auf Bundesstraße überfahren

Stadtallendorf. Ein Fußgänger ist in Stadtallendorf von einem Auto erfasst und tödlich verletzt worden. Der Mann soll am späten Samstagabend komplett dunkel gekleidet über eine Bundesstraße in der Stadt im Kreis Marburg-Biedenkopf gelaufen sein, wie die Polizei mitteilte. Ein Neunzehnjähriger erfasste mit seinem Wagen dort den Mann. Durch die Wucht der Kollision wurde er so schwer verletzt, dass er noch am Einsatzort starb. Wer der Tote ist, ist derzeit noch unklar. Die Polizei versucht die Identität des Mannes zu klären und bittet dazu auch die Bevölkerung um Hinweise. (dpa)

Unerlaubtes Feuerwerk bei Konzert von Max Korzh in Frankfurt 

Frankfurt. Fast durchgehend ist während eines Konzertes des Rappers Max Korzh in Frankfurt von den Zuschauern Pyrotechnik gezündet worden. Die Beamten hätten zwar vereinzelt Verdächtige festgenommen, der Großteil sei aber in den Menschenmassen verschwunden, erklärte ein Polizeisprecher.

Bereits im Vorfeld stellten die Ermittler eine Vielzahl an Pyrotechnik sicher. Nach Ende des Konzerts des belarussischen Musikers am Samstagabend sei es zudem zu einzelnen Rangeleien zwischen der Polizei und Konzertbesuchern gekommen, hieß es weiter.

Am Freitagabend hatten die Fans bereits an der Flößerbrücke Bengalos und Feuerwerkskörper gezündet - und dazu laute Musik gespielt. Insgesamt hatten sich rund 2000 Fans an verschiedenen Stellen der Stadt, darunter im Hafenpark, in Sachsenhausen und am Stadion, versammelt. Die Situation war laut Polizei aber friedlich geblieben. (dpa)

Eine Tote und mehrere Verletzte bei Unfall mit vier Autos

Korbach. Eine Frau ist bei einem Unfall mit vier Autos auf der Bundesstraße 252 nahe Korbach (Landkreis Waldeck-Frankenberg) ums Leben gekommen. Zwei weitere Menschen wurden schwerst verletzt, drei andere schwer, wie die Polizei mitteilte. Insgesamt waren neun Menschen an dem Unfall am Samstagmittag beteiligt.

Nach ersten Erkenntnissen geriet ein mit drei Menschen besetztes Auto zwischen Korbach und Dorfitter in den Gegenverkehr. Dort streifte es einen entgegenkommenden Wagen und stieß anschließend frontal mit einem weiteren Auto zusammen. Auch der gestreifte Wagen prallte danach gegen ein anderes Fahrzeug. Die Beifahrerin des ersten Autos starb noch an der Unfallstelle. Die beiden anderen Insassen kamen schwerst verletzt in Krankenhäuser. Drei Menschen aus den übrigen Fahrzeugen wurden schwer verletzt, weitere leicht. (dpa)

Festnahmen nach Verdacht auf verbotenes Autorennen

Frankfurt. Wegen des Verdachts auf ein verbotenes Autorennen in Frankfurt sind ein 19-Jähriger und zwei Mitfahrer festgenommen worden. Polizisten bemerkten im Ostend ein Auto, das mit überhöhter Geschwindigkeit um eine Kurve driftete, wie die Polizei mitteilt.

Die Streife nahm am Freitagabend die Verfolgung auf und stellte fest, dass die drei Insassen schwarze Sturmhauben trugen. Der Versuch einer Kontrolle schlug zunächst aber fehl, denn der Fahrer flüchtete mit überhöhter Geschwindigkeit.

Dabei geriet das Auto den Angaben zufolge mehrmals in den Grünstreifen neben der Straße. Am Mainufer kam es nach Angaben der Polizei nur durch Zufall zu keinem Personenschaden, viele Menschen seien dort unterwegs gewesen.

Schließlich gelang es, das Fahrzeug zu stoppen. Der 19-jährige Fahrer und ein Mitfahrer ließen sich laut Polizei widerstandslos festnehmen. Ein weiterer Mitfahrer versuchte, zu Fuß zu flüchten, wurde aber von den Polizisten daran gehindert.

Die Beamten stellten Führerschein, Mobiltelefon und Fahrzeug des 19-Jährigen sicher. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden das Trio entlassen. Der 19-Jährige muss sich nun mit den strafrechtlichen Folgen seiner Fahrweise auseinandersetzen. (dpa)

Wechselhaftes Wetter in Hessen

Offenbach. Die kommenden Tage bringen den Menschen in Hessen wechselhaftes Wetter. Am Sonntag ziehen im Norden des Bundeslandes Schauer auf, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. Vereinzelt könne es auch Gewitter geben. Ansonsten zeige sich der Himmel wechselnd bis stark bewölkt, bei Höchsttemperaturen von 13 bis 16 Grad. Nachts gebe es örtlich Frost in Bodennähe.

Am Montag wird es voraussichtlich freundlicher. Die Höchsttemperaturen bleiben zwar unverändert, im Tagesverlauf gibt es laut DWD aber mehr Sonne als Wolken. Zudem soll es trocken bleiben. In Tallagen könne es nachts erneut Frost in Bodennähe geben.

Am Dienstag wird es wieder grauer: Von Westen her soll die Bewölkung zunehmen, vereinzelt könne etwas Regen fallen. Die Höchsttemperaturen liegen laut DWD zwischen 15 und 18 Grad.

Motorradfahrer auf Seitenstreifen der A66 angefahren

Biebergemünd. Ein auf dem Seitenstreifen stehender Motorradfahrer ist auf der Autobahn von einem Lastwagen erfasst und schwer verletzt worden. Der Mann habe neben seiner Maschine mit Warnblinklicht auf dem Standstreifen der A66 bei Biebergemünd im Main-Kinzig-Kreis gestanden, sagte ein Polizeisprecher.

Nach ersten Erkenntnissen sei der Lastwagen am Abend nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und dann mit dem Motorradfahrer zusammengestoßen. Durch die Wucht der Kollision wurde dieser schwer verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Auch ein Rettungshubschrauber war zur Unfallstelle gekommen.

Warum der Motorradfahrer auf dem Standstreifen stand, war zunächst unklar. Auch zu den Gründen, warum der Lastwagen von der Spur abkam, konnten die Ermittler zunächst keine Angaben machen. Die genauen Umstände des Unfalls sollen nun von einem Gutachter aufgeklärt werden. (dpa)

Übler Geruch: Bahnhof Bad Nauheim wieder frei

Bad Nauheim. Der Bahnhof in Bad Nauheim (Wetteraukreis) ist am Freitagabend nach einer mehrstündigen Sperrung wegen eines ungeklärten Geruchs wieder freigegeben. Züge können den Bahnhof seit 19.30 Uhr wieder anfahren, sagte eine Sprecherin der Bundespolizei. Am frühen Freitagabend hieß es, das keine Lecks an abgestellten Güterwaggons festgestellt wurden. Die genaue Ursache des Geruchs war zunächst nicht klar.

Laut Auskunft der Deutschen Bahn wurde der Fernverkehr umgeleitet. Der Nahverkehr hatte vorzeitig an verschiedenen Bahnhöfen gewendet, unter anderem in Friedberg und Gießen. (dpa)

Opfer ins Gesicht geschossen: Ermittler veröffentlichen Fahndungsfoto

Wiesbaden. Zwei Männer sollen in Wiesbaden einem 40 Jahre alten Mann mehrfach ins Gesicht geschossen, ihn geschlagen und auf ihn eingetreten haben. Knapp zwei Monate nach der Tat haben die Staatsanwaltschaft Wiesbaden und die Wiesbadener Kriminalpolizei ein Fahndungsfoto veröffentlicht, das einen der mutmaßlichen Täter zeigen soll.

Die Auseinandersetzung hat sich bereits am 18. August um 3.30 Uhr auf dem Parkplatz eines Saunaclubs ereignet. Dort soll ein Mann dem Vierzigjährigen zweimal aus nächster Nähe mit einer Waffe ins Gesicht geschossen haben, während der zweite Tatverdächtige ihn festhielt. Danach hätten die Männer auf ihr Opfer eingeschlagen und getreten, heißt es weiter.

Bahnhof in Bad Nauheim wegen Gestank gesperrt

Bad Nauheim. Der Bahnhof in Bad Nauheim (Wetteraukreis) ist wegen eines ungeklärten Geruchs gesperrt worden. Es werde nach der Ursache gesucht, sagte eine Sprecherin der Bundespolizei. So werde überprüft, ob es Lecks an abgestellten Güterwaggons gebe, die Feuerwehr sei im Einsatz.

Laut Auskunft der Deutschen Bahn wurde der Fernverkehr umgeleitet. Der Nahverkehr habe vorzeitig an verschiedenen Bahnhöfen gewendet, unter anderem in Friedberg und Gießen.

Auch die Straßen im unmittelbaren Umfeld sind laut Polizeiangaben gesperrt. Ein Zeuge hatte am Nachmittag gemeldet, einen strengen Geruch am Bahnhof wahrgenommen zu haben. (dpa)

Auf der A4: Panne vorgetäuscht und Autofahrer überfallen

Friedewald. Ein Autofahrer ist auf dem Standstreifen der Autobahn A4 bei Friedewald (Landkreis Hersfeld-Rotenburg) überfallen worden. Es sei davon auszugehen, dass der 30-Jährige mit einem noch unbekannten Gegenstand von hinten niedergeschlagen worden sei, teilte das Polizeipräsidium in Fulda mit. Zudem sei ihm Bargeld im fünfstelligen Bereich gestohlen worden.

In der Nacht zum Donnerstag hatte der Mann den Angaben zufolge wegen der ausgefallenen Beleuchtung seines Anhängers auf dem Standstreifen angehalten. Ein weiteres Auto habe gestoppt und dessen Fahrer habe ihm Hilfe angeboten. Einige Zeit später sei er bäuchlings auf dem Asphalt liegend wieder erwacht. (dpa)

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