Royal-Experte fällt hartes Urteil: Warum Prinz Williams Traum vom „ewigen Zuhause“ völlig naiv ist
StartseiteStars & TVStand: 19.07.2026, 07:43 UhrKommentareUns auf Google folgenPrinz William liebt sein neues Zuhause – doch ein Royal-Experte erklärt, warum die idyllische Forest Lodge für den künftigen Kö...
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Stand: 19.07.2026, 07:43 Uhr
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Prinz William liebt sein neues Zuhause – doch ein Royal-Experte erklärt, warum die idyllische Forest Lodge für den künftigen König wohl keine Option bleibt.
Windsor – Es klingt wie ein Märchen: ein georgianisches Herrenhaus mit acht Schlafzimmern, weitläufigen Gärten, einem Tennisplatz und einem kleinen See – mitten im Windsor Great Park. Seit Herbst 2025 ist die Forest Lodge das Zuhause von Prinz William (44) und Prinzessin Kate (44) sowie ihrer drei Kinder Prinz George (12), Prinzessin Charlotte (11) und Prinz Louis (8). Das Paar selbst soll die Residenz als sein „Forever Home“ bezeichnet haben – als das Haus, in dem die Familie dauerhaft verwurzelt bleiben will, auch wenn William eines Tages den Thron besteigt. Doch genau das, so warnen Experten nun, könnte eine Illusion sein.

Der britische Royal-Autor Christopher Wilson lässt in einem Beitrag für die britische Boulevardzeitung Daily Mail kaum einen Zweifel daran, dass Prinz William als künftiger König seinen Traum vom stillen Rückzugsort wird begraben müssen. Ausgelöst wurde die Debatte durch König Charles III. (77), der kürzlich überraschend ankündigte, niemals in den Buckingham-Palast einziehen zu wollen. Ein ehemaliger Hofangestellter, den Wilson für seinen Artikel befragte, kommentierte das trocken: „Der Zauber ist gebrochen.“ Mit anderen Worten: Was Charles begonnen hat, könnte William fortführen – aber die Konsequenzen sind weitreichender, als mancher denkt.
Prinz William hofft, dass sein Traum vom zurückgezogenen Zuhause nicht scheitert
Denn Privatsphäre und die Rolle des Königs, das macht das britische Wohnmagazin House Beautiful in einem Hintergrundbericht über die Forest Lodge deutlich, sind schwer miteinander zu vereinbaren. Die Residenz liegt rund eine Autostunde von London entfernt – und genau das wird zum Problem. Der ehemalige Mitarbeiter, den Wilson zitiert, bringt es auf den Punkt: „Prinz William kann nicht erwarten, dass sein Privatsekretär oder sein Kammerdiener ein Taxi nimmt und den ganzen Weg zur Forest Lodge fährt, wenn er ruft. Er muss ins Büro kommen können, so wie Queen Elizabeth es jeden Tag während ihrer Regentschaft tat.“

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Prinz William als König benötigt eine Londoner Basis – daran lässt der Experte keinen Zweifel. Als mögliche Alternativen nennt Wilson das Clarence House, nur wenige Schritte vom Buckingham-Palast entfernt, oder York House im St. James‘s Palace, wo schon König Georg V., König Edward VIII. und König Georg VI. residierten. Letzteres wäre sogar eine Rückkehr: William lebte dort als Kind, nachdem sich sein Vater Charles und Prinzessin Diana (36, † 1997) 1992 getrennt hatten. Hinzu kommt der öffentliche Erwartungsdruck: Laut einem aktuellen Bericht hat das Königshaus seine Verpflichtungen seit 2012 halbiert, erhält aber mehr als dreimal so viel Steuermittel wie damals.
Ob Forest Lodge jemals wirklich das „Forever Home“ bleiben kann, das William und Kate sich erträumen, bleibt offen. Alleine ist er mit der Abneigung gegen den Stadtpalast jedenfalls nicht. Williams Namensvetter, König Wilhelm IV. (71, † 1837), verabscheute den Buckingham-Palast so sehr, dass er sich laut Daily Mail weigerte, einzuziehen – es sei ein schlecht geplantes Haus – und schlug vor, es in eine Kaserne umzuwandeln oder als alternatives Unterhaus zu nutzen. Verwendete Quellen: dailymail.co.uk, housebeautiful.com/uk