Ruinen, Naturschauspiele, mystische Plätze: 7 verwunschene Orte in Bayern, die einen Besuch wert sind

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Ruinen, Naturschauspiele, mystische Plätze: 7 verwunschene Orte in Bayern, die einen Besuch wert sind

Stand: 12.09.2026, 21:45 Uhr

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Wer einen Ausflug zu Orten machen will, die mystisch oder teils wie aus einer anderen Welt wirken, wird in Bayern fündig.

München – Bayern ist ein beliebtes Urlaubsziel. Kein Wunder, bietet es doch Märchenschlösser wie Neuschwanstein, Karibikflair an Seen wie dem Walchensee oder dem Eibsee oder mittelalterliche Städte wie Rothenburg ob der Tauber oder Nürnberg. Wer mystisches Flair sucht, kommt aber ebenfalls auf seine Kosten – eine Reise durch den Freistaat.

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Die Burgruine Falkenstein – idyllisch gelegen, umgeben von Bergen. Bei einem wolkenverhangenen Himmel oder umgeben von Nebelschwaden in mystischer Anblick. © IMAGO / Shotshop

Mystische Orte in Bayern: Burgruine Falkenstein – Märchenkönig wollte Traumschloss errichten

Die Burgruine Falkenstein bietet sich für einen Besuch an. Sie liegt auf über 1200 Metern Höhe und ist Deutschlands höchstgelegene Burgruine. Erbaut wurde sie um 1280. König Ludwig II. wollte dort im 19. Jahrhundert sein letztes Traumschloss errichten, starb aber, bevor die Pläne umgesetzt werden konnten. Es sollte noch größer werden, als Neuschwanstein.

Im Oberpfälzer Wald befindet sich das Naturschutzgebiet Waldnaabtal. „Von beiden Seiten wird es bewacht von den mächtigen Burgen Falkenberg und Neuhaus, dazwischen erlebt man Natur pur“, heißt es auf der Website. Dort schlängelt sich die Waldnaab in zahllosen Windungen durch die Landschaft, gesäumt von Steinriesen, die sich am Flussufer bis zu 50 Meter auftürmen.

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Das Naturschutzgebiet Waldnaabtal wirkt ebenfalls wie aus einer anderen Welt. © IMAGO / imagebroker

Auch die Burgruine Neideck in der Fränkischen Schweiz lohnt sich. Sie ist „ein faszinierendes Zeugnis mittelalterlicher Geschichte und bietet atemberaubende Ausblicke auf die malerische Landschaft“, schwärmt die Fränkische Schweiz auf ihrer Website. Sie thront eindrucksvoll über dem Wiesenttal und ist ein Wahrzeichen der Region. Erstmals urkundlich erwähnt wurde sie 1219, archäologische Funde deuten aber darauf hin, dass sie bereits um 1150/60 erbaut wurde.

  • Burgruine Falkenstein
  • Waldnaabtal
  • Burgruine Neideck
  • Burgruine Hohenfreyberg & Eisenberg
  • Höllentalklamm
  • Naturschutzgebiet Ammerschlucht
  • Kendlmühlflizen

Die Burgruinen Eisenberg und Hohenfreyberg „stellen ein bayernweit bedeutsames Ensemble in der Burgenregion Allgäu dar“. Die Zwillingsruinen bilden einen eindrucksvollen Blickfang. Besuchern bietet sich ein tolles Alpenpanorama – das beispielsweise bei Nebel oder im Herbst mystischen Charme versprüht.

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Die Burgruinen Hohenfreyberg und Eisenberg über dem Nebel. © IMAGO / imagebroker

Verwunschene Orte in Bayern: „Einzigartiges Naturschauspiel in den Alpen“

Naturliebhaber kommen in der Höllentalklamm auf ihre Kosten. Der Alpenverein Garmisch-Partenkirchen beschreibt sie als „einzigartiges Naturschauspiel in den Alpen“. Bereits vor über 100 Jahren wurde sie touristisch erschlossen. „Bizarre Landschaften, geprägt durch die Urgewalt des Wildwassers, vermitteln einen tollen Einblick in die Schönheit der Natur. Schluchten von bis zu 150 Metern Tiefe, zahllose Wasserfälle, riesige Fels- und Eisbrocken sowie verschlungene Wege, Stege, Brücken und Tunnel laden zu einem optischen Abenteuer ein.“

Im Naturschutzgebiet Ammerschlucht finden Besucher ebenfalls Anblicke, die wie aus einer anderen Welt wirken. Über Jahrtausende hat die Ammer „diesen beeindruckenden Felsendurchbruch geschaffen“, heißt es. Er befindet sich zwischen Altenau und Peißenberg.

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Tolle Farben in den Kendlmühlfilzen. © IMAGO / imagebroker

Die Kendlmühlfilzen, eines der größten Hochmoore Bayerns, steht seit 1992 unter Naturschutz. Es beherbergt eine seltene Flora und Fauna. „Dieses Naturjuwel ist zu jeder Jahreszeit ein lohnendes Ausflugsziel. Besonders schön ist es im Frühsommer, wenn das Wollgras mit seinen weißen Blütenständen die Landschaft überzieht. Ein weiteres Naturschauspiel zeigt sich etwas später im Sommer, sobald das blühende Heidekraut das gesamte Moor violett erscheinen lässt“, heißt es auf der Website. Bei dieser Auswahl ist sicher für jeden Geschmack etwas dabei. (Quellen: pfronten.de, oberpfaelzerwald.de, fraenkische-schweiz.de, alpenverein-gapa, ammergauer-alpen.de, chiemsee-alpenland.de) (kam)