Formel 1: Russell feiert klaren Sprintsieg in Zandvoort
George Russell hat das Sprintrennen in Zandvoort beim Grand Prix in den Niederlanden souverän gewonnen. Der englische Mercedes-Pilot feierte am Samstag einen Start-Ziel-Sieg und setzte sich dabei vor Charles Leclerc im Ferrari (+1,360 Sekunden) und Weltmeister Lando Norris im McLaren (+5,196) durch. Für Russell war es im fünften Sprintrennen der Saison bereits der dritte Sieg.
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Formel 1
George Russell hat das Sprintrennen in Zandvoort beim Grand Prix in den Niederlanden souverän gewonnen. Der englische Mercedes-Pilot feierte am Samstag einen Start-Ziel-Sieg und setzte sich dabei vor Charles Leclerc im Ferrari (+1,360 Sekunden) und Weltmeister Lando Norris im McLaren (+5,196) durch. Für Russell war es im fünften Sprintrennen der Saison bereits der dritte Sieg.
Online seit heute, 12.04 Uhr
(Update: 12.55 Uhr)
Russell hatte heuer bereits die Sprints in China und Kanada für sich entschieden. WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli im zweiten Mercedes wurde Vierter (+5,581). Russell verkürzte mit seinem Sprinterfolg den Rückstand in der WM-Wertung auf seinen Teamkollegen um drei Punkte auf 56 Zähler und liegt damit weiterhin auf dem dritten Rang.
„Es ist ein guter Start ins Wochenende. Wäre es eine Runde mehr gewesen, hätte das Rennen ganz anders geendet. Ich wusste, dass Überholmanöver, falls überhaupt welche stattfinden würden, erst gegen Ende passieren würden, deshalb musste ich die Reifen gut einteilen, um am Ende noch welche übrig zu haben. Ich wusste, dass Charles (Leclerc, Anm.) schnell sein würde, aber ich konnte den Abstand halten“, sagte Russell nach seinem Triumph.
Start-Ziel-Sieg für Russell
Im ersten Rennen nach der vierwöchigen Sommerpause hatte Russell seine Spitzenposition nach dem Start über die 24 Runden problemlos verteidigt. Dahinter verbesserte sich Antonelli um eine Position auf Rang vier. Kurz vor Rennende auf dem Dünenkurs an der Nordseeküste, wo Überholmanöver ein schwieriges Unterfangen sind, ging Leclerc noch an Norris vorbei. Ein Regenschauer in der letzten Runde hatte keine Auswirkungen mehr.
Leclerc konnte sich zwar Norris noch schnappen, an Russell kam er aber nicht mehr vorbei. „Wenn man als Einziger etwas macht, läuft es entweder sehr richtig oder sehr falsch. Aber es war gut, denn es bedeutet, dass wir unsere Hausaufgaben im ersten Freien Training gemacht haben. Ich wusste, dass Lando (Norris, Anm.) auf der Start-Ziel-Geraden nicht viel Deployment hatte, also musste ich das optimal nutzen. Trotzdem kamen wir gleichzeitig am Bremspunkt an, was schwierig war. Das Auto fühlt sich gut an, daher ist es gut, so in die zweite Saisonhälfte zu starten“, meinte der Monegasse nach dem Rennen.
Norris mit Fortschritten zufrieden
Auch der Drittplatzierte Norris war mit dem Ausgang des Rennens grundsätzlich zufrieden, sah aber noch Verbesserungspotenzial. „Es ist kein schlechtes Ergebnis, aber auch nicht das beste – es wäre schön gewesen, heute etwas schneller zu sein. Charles war einfach zu schnell. Ich glaube nicht, dass es an den Reifen lag, sie waren heute einfach etwas schneller. Wir sind bei hohen Geschwindigkeiten sehr gut, nur bei niedrigen Geschwindigkeiten bringt das Auto nicht die nötige Leistung. Wir können mit den Fortschritten zufrieden sein, aber wir brauchen mehr“, meinte der Brite.
Verstappen bei Heimrennen auf Rang sechs
Red-Bull-Pilot Max Verstappen belegte bei seinem Heimrennen den sechsten Platz hinter Oscar Piastri (McLaren). Sein Interims-Teamkollege Liam Lawson, der im Red Bull den am Handgelenk verletzten Isack Hadjar vertritt, wurde Elfter.
Der WM-Zweite Lewis Hamilton musste sich im Ferrari mit dem siebenten Rang begnügen und liegt nun 53 Punkte zurück. Am Samstag findet noch das Qualifying (16.00 Uhr) für den vorerst letzten Grand Prix der Niederlande am Sonntag (15.00 Uhr, jeweils live in ServusTV) statt.
Sprintrennen in Zandvoort
| Endstand nach 24 Runden: | ||||
| 1. | George Russell | GBR | Mercedes | 30:25,318 |
| 2. | Charles Leclerc | MON | Ferrari | + 1,360 |
| 3. | Lando Norris | GBR | McLaren | 5,196 |
| 4. | Kimi Antonelli | ITA | Mercedes | 5,581 |
| 5. | Oscar Piastri | AUS | McLaren | 10,185 |
| 6. | Max Verstappen | NED | Red Bull | 10,529 |
| 7. | Lewis Hamilton | GBR | Ferrari | 12,188 |
| 8. | Pierre Gasly | FRA | Alpine | 42,510 |
| 9. | Gabriel Bortoleto | BRA | Audi | 44,437 |
| 10. | Arvid Lindblad | GBR | Racing Bulls | 44,971 |
| 11. | Liam Lawson | NZL | Red Bull | 47,471 |
| 12. | Franco Colapinto | ARG | Alpine | 54,466 |
| 13. | Yuki Tsunoda | JPN | Racing Bulls | 56,483 |
| 14. | Esteban Ocon | FRA | Haas | 1:06,098 |
| 15. | Oliver Bearman | GBR | Haas | 1:06,588 |
| 16. | Alexander Albon | THA | Williams | 1:14,632 |
| 17. | Lance Stroll | CAN | Aston Martin | 1:14,650 |
| 18. | Fernando Alonso | ESP | Aston Martin | 1:15,284 |
| 19. | Valtteri Bottas | FIN | Cadillac | 1 Runde |
| 20. | Carlos Sainz | ESP | Williams | 1 Runde |
| 21. | Sergio Perez | MEX | Cadillac | 3 Runden |