Sabela pariert Elfmeter – Schwalmstadt holt ersten Punkt in Lehnerz

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Sabela pariert Elfmeter – Schwalmstadt holt ersten Punkt in Lehnerz

Stand: 09.08.2026, 19:35 Uhr

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Raul Nestor Orellana

Traf zum 0:1: Raul Nestor Orellana. © Bernd Krommes

Aufsteiger 1. FC Schwalmstadt erkämpft ein 1:1 bei der SG Barockstadt Fulda-Lehnerz II. Torwart Filip Sabela hielt in der 36. Minute einen Strafstoß von Yunus-Emre Kocak.

Lehnerz – Im zweiten Spiel der erste Punkt: Verbandsliga-Aufsteiger 1. FC Schwalmstadt kehrte mit einem 1:1 (0:1) im Gepäck von der SG Barockstadt Fulda-Lehnerz II heim, was im Gäste-Lager durchaus für Erleichterung sorgte. „Das war sehr wichtig für uns“, freute sich Trainer Markesic, „wir haben uns dieses Remis erkämpft und dabei auch das Glück des Tüchtigen gehabt.“

Zu den ganz Tüchtigen zählte ausgerechnet der Ex-Fuldaer Sabela. Der parierte in der 36. Minute mit einer Glanzparade einen Strafstoß von Yunus-Emre Kocak, nachdem Alexandru Moise Lennox Erb gefoult haben sollte. Dagegen war zuvor die Pfeife des Schiedsrichters bei Sonnenbergers heftigem Einsatz gegen Davi Brugnera Fagundes stumm geblieben (25.).

Doch die Gäste bekamen ihren Elfmeter doch noch. Nur zwei Minuten nach Kocaks Fehlversuch, als Axel Funkert vor dem SG-Tor ein Handspiel unterlief. Nestor Raul Orellana ließ sich diese Chance nicht entgehen - 0:1. Dass der Neuling mit dieser Führung in die Pause ging, war erneut Schlussmann Filip Sabela geschuldet, der kurz vor dem Halbzeitpfiff reaktionsschnell gegen Timon Hörr rettete.

Und der Taktik des Trainers. Der hatte auf ein defensiveres 4:3:3-System gesetzt - mit Debütant (und Rückkehrer) Blagojce Konjarski. Der 37-Jährige sorgte im zentralen Mittelfeld für Stabilität und war dank seiner guten Spieleröffnung auch an den (wenigen) Gegenangriffen beteiligt. „Fulda war zwar feldüberlegen, doch wir haben nichts zugelassen“, konnte der eingewechselte Leonard Freund mit Fug und Recht behaupten.

Auch nach dem Wechsel. Bis zur 67. Minute. Da war Max Stadler nach einer Flanke von Marlo Poch frei und köpfte zum 1:1 ein. Trotzdem. Der verdiente Ausgleich änderte wenig an der Statik des Spiels. Fulda mit Kontrolle, aber im gegnerischen Strafraum ohne Durchschlagskraft, Schwalmstadt auf der Hut und wesentlich kompakter als bei der Auftakniederlage gegen Wabern. Ein Verdienst etwas des neuen Innenverteidiger-Duos Moise/Berhardt, das fast nichts anbrennen ließ.

Auch in der Schlussphase nicht, als Schwalmstadt einige gute Umschaltsituationen schlecht ausspielte. Was an der Zufriedenheit über das erste Erfolgserlebnis in der neuen Klasse nichts änderte, während SG-Trainer Niklas Herget mit dem Erreichten haderte: „Wir hatten die komplette Kontrolle, konnten aber nichts Zwingendes daraus machen.“