Tödlicher Unfall bei Rüsselsheim: A67 bleibt weiter gesperrt

Auf der A67 zwischen Mönchhof-Dreieck und Rüsselsheim-Ost ist ein Lkw gegen den Pfeiler einer Schilderbrücke gekracht. Der Fahrer starb bei dem Unfall. Die kaputte Schilderbrücke muss abgebaut werden, Richtung Norden bleibt die A67 auf unbestimmte Zeit gesperrt.

  • 2 min read
Tödlicher Unfall bei Rüsselsheim: A67 bleibt weiter gesperrt

Service Navigation

Tödlicher Unfall nahe Mönchhof-Dreieck Schilderbrücke muss abgebaut werden - A67 bleibt gesperrt

Auf der A67 zwischen Mönchhof-Dreieck und Rüsselsheim-Ost ist ein Lkw gegen den Pfeiler einer Schilderbrücke gekracht. Der Fahrer starb bei dem Unfall. Die kaputte Schilderbrücke muss abgebaut werden, Richtung Norden bleibt die A67 auf unbestimmte Zeit gesperrt.

Zerstörtes rotes Lkw-Führerhaus an einem Schildermast auf einer Autobahn, drumherum zahlreiche Feuerwehrleute, auch am Führerhaus

Der Lkw-Fahrer kam bei dem Unfall ums Leben. Die Schilderbrücke wurde beschädigt. Bild © 5vision.news

Der tödliche Unfall auf der A67 zwischen dem Autobahndreieck Mönchhof und der Anschlussstelle Rüsselsheim-Ost hat weitere Auswirkungen auf den Verkehr. Die beschädigte Schilderbrücke über der Autobahn muss nach Überprüfung durch einen Statiker abgebaut werden, wie die Polizei am Montagnachmittag mitteilte. Die Sperrung in Richtung Norden bleibe auf unbestimmte Zeit bestehen. Richtung Süden soll in ein bis zwei Stunden eine Fahrspur freigegeben werden.

Der 58 Jahre alte Lkw-Fahrer war in der Nacht mit seinem Sattelzug aus noch unklaren Gründen von der Fahrbahn abgekommen. Der Lkw durchbrach die Leitplanke und prallte gegen den Pfeiler der Schilderbrücke die sich über die Fahrbahnen erstreckt. Bei dem Unfalll wurde der Fahrer im Führerhaus eingeklemmt und so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle starb, wie die Polizei mitteilte.

Audiobeitrag

Audio

00:41 Min.|Helene Wilke

Bild © hessenschau.de| zur Audio-Einzelseite

Ende des Audiobeitrags

100.000 Euro Sachschaden

Die im Lkw geladenen Stahlrollen wurden durch die Wucht des Aufpralls auf die Fahrbahn und Gegenfahrbahn geschleudert. Ein Transporter konnte der Ladung nicht mehr ausweichen. Die beiden 34 Jahre alten Insassen des Sprinters blieben unverletzt.

Zur Klärung des Unfallhergangs ordnete die Staatsanwaltschaft Darmstadt die Hinzuziehung eines Sachverständigen an. Die Schadenssumme beläuft sich nach ersten Schätzungen auf mindestens 100.000 Euro.

Die hr-Verkehrsredaktion empfiehlt die Umleitung ab dem Darmstädter Kreuz über die A5 zum Frankfurter Kreuz und von dort über die A3 zum Mönchhofdreick oder umgekehrt.