"Schwer das Auto zu stoppen": Alonso von Motor- und Flügelproblem geplagt
(Motorsport-Total.com) - Laut Fernando Alonso sei bei Aston Martin weitere Arbeit nötig, um den leistungsstärkeren Honda-Motor optimal abzustimmen, nachdem er im Sprint-Qualifying in Zandvoort (Formel 1 2026 li...
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(Motorsport-Total.com) - Laut Fernando Alonso sei bei Aston Martin weitere Arbeit nötig, um den leistungsstärkeren Honda-Motor optimal abzustimmen, nachdem er im Sprint-Qualifying in Zandvoort (Formel 1 2026 live im Ticker) Mühe hatte, sein Auto auf der Strecke zu halten.

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Fernando Alonso wurde im Sprint-Qualifying chancenlos Letzter Zoom
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Alonso und sein Teamkollege Lance Stroll hatten pünktlich zum Ende der Sommerpause die zweite Spezifikation von Hondas V6-Antriebseinheit erhalten. Der japanische Hersteller hatte die Niederlande als Ort ausgewählt, um sein einziges Motoren-Upgrade dieser Saison zum Einsatz zu bringen.
Bereits nach dem Großen Preis von Ungarn Ende Juli wurde der neue Motor bei einem Filmtag eingefahren. Als die neue Einheit am Freitag in Zandvoort jedoch erstmals ernsthaft gefordert wurde, sahen sich beide Fahrer mit neu aufgetretenen Problemen bei der Fahrbarkeit konfrontiert.
Alonso kam in SQ1 in Kurve 1 von der Strecke ab und klagte über starke Vibrationen des Motors, bevor er sich auf Platz 22 und damit als Letzter qualifizierte - mit drei Sekunden Rückstand auf die Spitze. Stroll erging es kaum besser: Er platzierte sich zwar vor den beiden Cadillac-Autos, beendete den Tag aber dennoch auf einem abgeschlagenen 19. Rang.
"Das Training war mehr oder weniger in Ordnung, aber im Qualifying hatten wir Probleme mit dem Motor", berichtet Alonso. "Beim Anbremsen hat er nachgeschoben. Es war manchmal schwierig, das Auto zu verzögern, weil der Motor zu viel Leistung abgegeben hat", meint der Spanier.
Heckflügel klappt nicht auf
Zudem habe der Straightline-Modus an seinem Auto nicht funktioniert, weswegen sein Heckflügel auch auf den Geraden geschlossen blieb. "Die Kombination aus beidem hat die Runden sehr tückisch gemacht. Wenn du bremst und das Gas ist auf, ist es schwer, das Auto zu stoppen", sagt er.
Stroll hatte mit dem Verhalten seiner neuen Antriebseinheit ähnlich zu kämpfen: "Wir hatten Probleme mit der Fahrbarkeit, und es gab noch ein paar andere Dinge, die nicht ganz gestimmt haben. Wir müssen also verstehen, warum das so war", so der Kanadier.
"Es ist extrem windig da draußen, aber das ist für alle gleich. Wir werden heute Nacht alles durchgehen, uns die Daten ansehen und versuchen, für morgen ein paar Verbesserungen vorzunehmen."
Rückschlag nach Ungarn-Sprung
Oberflächlich betrachtet wirkt die Leistung vom Freitag wie ein rätselhafter Rückschritt für Aston Martin und Honda, nachdem das große Fahrzeug-Upgrade in Ungarn den Rennstall aus Silverstone eigentlich wieder mitten ins Formel-1-Mittelfeld gebracht hatte.
Honda hatte jedoch bereits einkalkuliert, dass mit dem neuen Motor ein Großteil der Arbeit zur Verbesserung der Fahrbarkeit, die die japanische Marke zu Beginn der Saison geleistet hatte, für die neueste Spezifikation noch einmal aufgerollt werden müsste.
"Wir haben unsere Werkzeuge weiterentwickelt, um die Fahrbarkeit zu optimieren. Wir haben gute Fortschritte gemacht und waren nahe an dem, was wir erreichen wollten", erklärte Hondas F1-Projektleiter Shintaro Orihara in einem ausführlichen Interview mit Autosport, einer Schwesterplattform von Motorsport-Total.com im Motorsport Network.
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"Aber wenn wir die Spec-2-Spezifikation des Motors einführen, verändern sich die Verbrennungseigenschaften. Das ist ein großer Unterschied. Und dadurch verändert sich auch das Motorverhalten in den Kurvenphasen, weshalb wir die Fahrbarkeit wieder neu erarbeiten müssen."