Proteste in Frankreich: Schwere Krawalle: Polizei meldet 272 Festnahmen

Livetickeraktualisiert vor 19 MinutenProteste in FrankreichSchwere Krawalle: Polizei meldet 272 FestnahmenIn Frankreich gehen zahlreiche Menschen auf die Strasse. Bei den Protesten kommt es zu Zusammenstössen m...

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Proteste in Frankreich: Schwere Krawalle: Polizei meldet 272 Festnahmen

Livetickeraktualisiert vor 19 Minuten

Proteste in Frankreich

Schwere Krawalle: Polizei meldet 272 Festnahmen

In Frankreich gehen zahlreiche Menschen auf die Strasse. Bei den Protesten kommt es zu Zusammenstössen mit der Polizei und Festnahmen. Alle Entwicklungen dazu im Ticker.

Alessia Rambaldi

Darum gehts

  • In Frankreich finden erneut Proteste statt.
  • Bei den Demonstrationen kommt es zu Zusammenstössen mit der Polizei.
  • Bisher wurden 272 Personen festgenommen.

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Auto-UpdateReihenfolge

17.10.2026

Sa 20:30

Auch Proteste in Belgien: Polizei setzt Tränengas und Wasserwerfer ein

In Belgien ist es ebenfalls zu Protesten gegen die hohen Lebenshaltungskosten gekommen. Dabei hat die Polizei Tränengas und Wasserwerfer eingesetzt, um die Teilnehmer auseinanderzutreiben. In der Hauptstadt Brüssel setzten die Beamten Tränengas gegen Jugendliche ein, die Flaschen und andere Gegenstände warfen, wie ein AFP-Journalist am Samstag berichtete. Nach Angaben der Polizei gab es etwa zehn Festnahmen.

Zu der Kundgebung, an der mehrere hundert Menschen teilnahmen, war zuvor in Onlinediensten aufgerufen worden. Der Protestmarsch war schliesslich von den Behörden genehmigt worden. Polizeiangaben zufolge wurden Wasserwerfer eingesetzt, um Gruppen zu zerstreuen, die Feuerwerkskörper und brennbare Flüssigkeiten warfen. Die Demonstranten setzten Mülltonnen und E-Scooter in Brand und verwüsteten ein Büro der Sozialistischen Partei.

In Belgien kommt es seit einigen Wochen zu Protesten gegen höhere Studiengebühren. Das Innenministerium macht «organisierte Gewalt» für die Unruhen verantwortlich. (AFP)

17.10.2026

Sa 19:52

272 Personen bisher festgenommen

Gegen Mittag gab das Innenministerium die Zahl der landesweiten Festnahmen mit 272 an. Die Präfektur von Paris meldete 191 Festgenommene in der Hauptstadt, von denen 90 Prozent volljährig seien.Die Gewerkschaft CGT rief die Regierung mit Blick auf die Zusammenstösse zwischen Demonstranten und Polizisten dazu auf, die «Repressionen» einzustellen.

17.10.2026

Sa 19:36

Das geschah in den grössten Städten Frankreichs

In Paris versammelten sich am Platz der Republik am Nachmittag die Menschen zu einer Grossdemonstration. Einige zündeten dabei Feuerwerkskörper. Viele Teilnehmer waren schwarz gekleidet und vermummt. Die Polizei setzte mehrmals Tränengas und Wasserwerfer ein, um die Menge auseinanderzutreiben. Dennoch setzte sich der Protestzug durch die Hauptstadt in Bewegung.

In Lyon ging ein Tourismusbüro in Flammen auf, rund 40 Menschen versuchten nach Behördenangaben, den Verkehr auf einer Brücke zu blockieren. Nahe der Universität trieb die Polizei rund 300 Demonstranten mit Tränengas auseinander.

In Marseille an der Mittelmeerküste drangen mehrere dutzend Menschen in die Eingangshalle des Rathauses ein. «Es ist Revolution! Wir stürmen die Bastille», riefen die Demonstranten, wie ein AFP-Reporter beobachtete. Wenig später wurden sie von der Polizei vertrieben. In der Innenstadt wurden Dutzende Geschäfte geplündert. In Lille im Norden brachen Demonstranten mehrere Eingänge des Rathauses auf und verwüsteten einige Räume, wie ein AFP-Journalist berichtete. (AFP)

17.10.2026

Sa 19:35

Demonstrant verliert Hand

Nach Angaben der Organisatoren gingen am Samstag rund 800'000 Menschen im ganzen Land auf die Strasse. Von Marseille bis Lille kam es dabei zu Ausschreitungen: In Saint-Etienne verlor erneut ein Demonstrant durch eine Polizeigranate seine Hand. (AFP)

17.10.2026

Sa 19:34

Erneute Demonstrationen in Frankreich

Hunderttausende Teilnehmer, Gebäude in Flammen, Tränengasschwaden und dutzende Festnahmen: Am landesweiten Protesttag gegen hohe Lebenshaltungskosten und Missstände im Bildungssystem ist es zu heftigen Zusammenstössen mit der Polizei gekommen.

Bereits Anfang Oktober demonstrieren Schülerinnen und Schüler an zahlreichen Schulen in Frankreich für bessere Bedingungen. Teils kam es zu Ausschreitungen. (AFP)

Alessia Rambaldi

Alessia Rambaldi (ram), arbeitet seit 2024 für 20 Minuten. Sie ist Redaktorin am Newsdesk.

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