Sechzehn Flamingo-Küken im Tiergarten Schönbrunn geboren

Nachwuchs Sechzehn Flamingo-Küken im Tiergarten Schönbrunn geboren Erst mit drei Jahren werden die Tiere rosa. In den ersten Lebenswochen werden sie von ihren Eltern noch mit Kropfmilch ernährt ...

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Sechzehn Flamingo-Küken im Tiergarten Schönbrunn geboren

Nachwuchs

Sechzehn Flamingo-Küken im Tiergarten Schönbrunn geboren

Erst mit drei Jahren werden die Tiere rosa. In den ersten Lebenswochen werden sie von ihren Eltern noch mit Kropfmilch ernährt

Ein graues Flamingoküken mit mausgrauem Dunenkleid steht auf einem Nest, umgeben von Federn. Im Hintergrund sind die langen, rosafarbenen Beine eines ausgewachsenen Flamingos sowie unscharfe grüne Vegetation zu sehen. Aufnahme im Tiergarten Schönbrunn in Wien.
Noch tragen die Küken ein mausgraues Fell.

Wien – Im Tiergarten Schönbrunn gibt es Nachwuchs bei den Rosa Flamingos. Doch von strahlendem Rosa fehlt bei den sechzehn Küken jede Spur – noch tragen sie ein mausgraues Kleid. "Das unscheinbare Dunenkleid bietet ihnen in den lehmigen Bruthügeln eine ideale Tarnung und schützt sie damit optimalerweise vor Feinden", wurde Kurator Folko Balfanz am Donnerstag in einer Aussendung des Tiergartens zitiert. Erst im Alter von etwa drei Jahren erstrahlt das Flamingo-Federkleid in Rosa.

"Die charakteristische Färbung der Rosa Flamingos stammt von ihrer Nahrung. Kleine Krebse und Algen, die sie mit ihrem Schnabel aus dem Wasser filtern, enthalten Farbstoffe aus der Gruppe der Carotinoide", so Balfanz. In den ersten Lebenswochen werden die Küken von ihren Eltern noch mit Kropfmilch ernährt – einer nährstoffreichen Absonderung aus Drüsen in der Speiseröhre.

Rosa Flamingo kommt in Europa vor

Insgesamt gibt es sechs Flamingo-Arten, berichtete der Tiergarten. Der Rosa Flamingo ist demnach die einzige Art, die auch in Europa vorkommt. Große Kolonien seien etwa in der Camargue in Südfrankreich und in Andalusien im Süden Spaniens zu finden. Der Rosa Flamingo ist zugleich die größte aller Flamingo-Arten. Er kann bis zu 1,40 Meter groß werden.

Ein flauschiges graues Flamingo-Küken steht neben einem erwachsenen Flamingo, der sich mit gebogenem Hals dem Küken zuwendet und es zu füttern scheint. Die Szene spielt sich vor einem unscharfen, natürlichen Hintergrund ab.
Eines der Rosa Flamingo Küken mit dem Muttertier.

"Bei uns gibt es derzeit Küken in allen Größen. Die ersten sind Ende August geschlüpft. Sie haben ihre Nester bereits verlassen und sich zu einer Art Kindergarten zusammengeschlossen", sagte Tierpfleger Dominik Eigenbauer. Die Kükengruppe werde stets von einzelnen erwachsenen Vögeln begleitet. Die Eltern kommen weiterhin regelmäßig, um ihre Jungtiere mit Kropfmilch zu versorgen. Das eigene Küken in der Gruppe zu finden, ist für sie kein Problem. Sie erkennen es an seinem individuellen Ruf. (APA, 24.9.2026)

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