September-Wetter absolut außergewöhnlich – Jetzt ist schon wieder Hitze möglich
StartseiteWeltStand: 13.09.2026, 13:29 UhrKommentareUns auf Google folgenDie Wettermodelle zeigen bis Ende September Spitzenwerte um 30 Grad. Der Altweibersommer startet durch. Eine Wetter-Kolumne von Dominik J...
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Stand: 13.09.2026, 13:29 Uhr
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Die Wettermodelle zeigen bis Ende September Spitzenwerte um 30 Grad. Der Altweibersommer startet durch. Eine Wetter-Kolumne von Dominik Jung.
München – Wer den Herbst schon abgehakt hatte, wird jetzt eines Besseren belehrt. Schon am kommenden Dienstag (15. September) klettert das Thermometer vielerorts auf 25 Grad, im Südwesten sind sogar bis zu 30 Grad drin. Und das ist längst nicht alles: Die komplette zweite Septemberhälfte soll ungewöhnlich warm ausfallen.

Immer wieder spucken die Wettermodelle Werte von 26 Grad und mehr aus, teils bis zum Monatsende hin sogar Spitzen rund um die 30 Grad. Für so spät im September wäre das ein dickes Ausrufezeichen.
Was steckt eigentlich hinter dem Altweibersommer?
Doch was genau ist dieser Altweibersommer, von dem gerade alle reden? Gemeint ist eine stabile, sonnige und trockene Warmphase im Frühherbst, meist Ende September bis Anfang Oktober. Ein kräftiges Hoch sorgt dann für milde, goldene Tage und kühle, oft neblige Nächte.
Mit alten Damen hat der Name übrigens nichts zu tun. Er geht auf die feinen Spinnenfäden zurück, die in dieser Zeit durch die Luft schweben und im Morgentau silbrig glänzen. Genau so ein Traumwetter deutet sich jetzt an.
Die Kehrseite: Trockenheit und niedriger Rhein
So schön die Aussichten für Sonnenanbeter sind, es gibt einen Haken. Der September zeigt sich extrem warm und dazu knochentrocken, und damit bleibt uns ein altbekanntes Sorgenkind erhalten: das Niedrigwasser.
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Vor allem der Rhein führt immer weniger Wasser, und das bekommen am Ende auch die Verbraucher zu spüren. Die Frachtschiffe können deutlich weniger laden, die Transportkosten ziehen an. Weiter steigende Preise sind deshalb leider sehr wahrscheinlich. Der goldene Herbst hat also seinen Preis, im wahrsten Sinne des Wortes.