SG Niederaula kommt gegen Johannesberg über Ansätze nicht hinaus
StartseiteSportRegionalsportSport Hersfeld-RotenburgStand: 16.08.2026, 20:30 UhrKommentareUns auf Google folgenTraf nur den Pfosten: Niederaulas Stürmer Robin Sorg, Mitte mit Ball, eingekeilt zwischen zwei Joha...
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Stand: 16.08.2026, 20:30 Uhr
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Die SG Niederaula/Kerspenhausen hat die zweite Niederlage in Folge eingesteckt. Die einstige, erfolgreiche Spielanlage vom Derbysieg über Eiterfeld/Leimbach war gegen Johannesberg nur noch in Ansätzen erkennbar.
Niederaula – Nichts war es mit der versprochenen Wiedergutmachung für die Niederlage in Lütter: Fußball-Gruppenligist SG Niederaula/Kerspenhausen verlor auch am Sonntag zu Hause gegen die SG Johannesberg mit 0:1 (0:1).
Das Tor des Tages vor 120 enttäuschten Zuschauern schoss Maurice Weitzel bereits in der 15. Minute für den Verbandsligaabsteiger. „Es sind drei Punkte, die fehlen“, stellte Adrian Veapi fest. Niederaulas Coach ergänzte: „Wir sind nach den Zugängen zu Beginn der Serie immer noch in der Findungsphase.“ Johannesbergs André Wohnig – er stammt aus Landenhausen und hatte vor Johannesberg Mannschaften im Vogelsbergkreis trainiert – freute sich dagegen über den Sieg. „Wir mussten am Freitag einen Nackenschlag gegen Oberzell einstecken, wobei die Siegtreffer der Gäste in der Nachspielzeit fielen. Deswegen bin ich sehr zufrieden, dass wir das heute wieder ausgebügelt haben. Wir haben bei der Hitze heute gut gekämpft“, sagte der Johannesberger Trainer.
Dagegen war der in sattem Grün erstrahlende Rasen im Hattenberg-Stadion, der abends immer gewässert wird, das einzige, was an diesem Tag bei Niederaula hervorstach. Rund eineinhalb Wochen nach dem sensationellen 5:4-Auswärtserfolg in Eiterfeld waren die Gastgeber in ihrer Spielanlage kaum wiederzuerkennen.
Das Team, bei dem Nils Wenzel aus privaten Gründen und Keeper Sandro Eifert wegen Urlaub fehlten und Kapitän Max Schäfer angeschlagen früh ausgewechselt wurde, kam über Ansätze nicht hinaus. Zu wenig Offensivdrang, zahlreiche Fehlpässe und ein vor der Pause hart einsteigender Gegner verhinderten einen Niederaulaer Treffer. Pech hatte vor allem Niederaulas Stürmer Moritz Ickler, der an diesem Sonntag besonders scharf bewacht wurde und überhaupt nicht zum Zug kam.
Der Torschrei lag hauptsächlich bei zwei Chancen auf den Lippen des Niederaulaer Anhangs. Zum einen bei einem Pfostenschuss von Robin Sorg (33.) sowie bei einer Möglichkeit von Luis Veapi nach gutem Zusammenspiel mit Sorg. Hier zeigte aber auch Johannesbergs Nico Wagner seine Klasse und parierte den glasharten Volleyschuss von Veapi mit einer Glanzparade.
Niederaulas Druck verstärkte sich erst, als Johannesbergs Bernard Junior Ansah Gelb-Rot nach Foul an Veapi sah. Mit der Einwechslung von Levi Köller auf der linken Seite sollte noch etwas Schwung kommen, doch der verpuffte genauso in der vielbeinigen Johannesberger Abwehr wie andere Möglichkeiten durch Nikolai Shustikov oder Ickler.
Für Niederaula ergibt sich schon am Donnerstag die nächste Möglichkeit, um an erfolgreichere Spieltage anzuknüpfen. Dann kommt mit dem SV Hofbieber der nächste ehemalige Verbandsligist ins Hattenbergstadion.
Statistik
SG Niederaula/Kerspenhausen: Barthel – A. Völker, Bernt, Veapi (80. Köller), Röth, Ickler, Jäger, Schäfer (40. Wozniak), Koch, Sorg (70. Most), Yaman (53. Shustikov).
SG Johannesberg: Wagner – Malik (56. Attatbe), Menezes Nunes, Pekala, Tecleab, Bislimi, Weitzel, Ansah, Haidari, Sammet, Seifert.
Schiedsrichter: Tomas Zahorec (Baunatal)
Zuschauer: 120
Tor: 0:1 Maurice Weitzel (15.)
Gelb-Rote Karte: Junior Ansah (Johannesberg, 77.).