Shamrockstraße in Herne-Mitte: Zwei Monate Vollsperrung für 13 neue Bäume

KI-Stimme. InfoDie Stadt startet am Montag, 17. August, im Rahmen des Stadtumbaus Herne-Mitte das Straßenbegrünungsprogramm. Zuerst ist die Shamrockstraße an der Reihe.Das teilt die Stadt weiter mit: Die Straße...

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Shamrockstraße in Herne-Mitte: Zwei Monate Vollsperrung für 13 neue Bäume

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Die Stadt startet am Montag, 17. August, im Rahmen des Stadtumbaus Herne-Mitte das Straßenbegrünungsprogramm. Zuerst ist die Shamrockstraße an der Reihe.

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Das teilt die Stadt weiter mit: Die Straße wird für die Arbeiten zwischen Westring und Berliner Platz für rund zwei Monate abschnittsweise voll gesperrt. Das Projekt umfasst 13 neue klimaresiliente Bäume mit Baumrigolen gegen Überhitzung und Starkregen. Die Bäume werden jeweils im Parkstreifen auf der nördlichen Seite sowie am südlichen Fahrbahnrand überwiegend parallel zueinander gepflanzt. Durch die Bäume am südlichen Fahrbahnrand soll eine verkehrsberuhigende Wirkung erzielt werden.

Im Rahmen des Straßenbegrünungsprogramms werden sogenannte Baumrigolen zur Bewässerung der Bäume errichtet. Als Baumrigolen werden Standorte bezeichnet, die sowohl dem Baum als Lebens- und Wurzelraum dienen, als auch im Rahmen der Überflutungsvorsorge größere Mengen Oberflächenwasser aufnehmen und zwischenspeichern können. Das Wasser wird über die Baumscheibe und die belebte Bodenzone in die Rigole versickern und steht dort dem Baum in der Folgezeit zur Verfügung.

Bäume an der Shamrockstraße: Bewässerungssystem soll Wurzeln schützen

Da die Bäume somit deutlich mehr Wasser verdunsten können als ohne diesen Zulauf, steigt die Verdunstungskühle und wirkt der Überhitzung des Stadtklimas entgegen. Ein Notüberlauf mit Anschluss an die öffentliche Kanalisation und eine ausreichende Belüftung sorgen dafür, dass die Bäume bei langanhaltenden Niederschlägen nicht dauerhaft im Wasser stehen und die Wurzeln Schaden nehmen.

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Für die Standorte werden klimaresiliente Baumarten ausgewählt. Sie sind explizit für urbane Standorte geeignet und hitzebeständig. Neben mehr Schatten wird durch die Bäume bis zu 400 Litern Wasser am Tag verdunstet und so die Umgebung gekühlt. Außerdem wird durch die Anlage von Baumrigolen die Kanalisation bei Starkregen entlastet. Des Weiteren verbessert sich die Luftqualität durch die Produktion von Sauerstoff sowie die Bindung und Filterung von Staub und Schadstoffen.

Die Maßnahme wird durch Städtebaufördermittel des Bundes und des Landes NRW im Rahmen des Programms „Lebendige Zentren“ finanziert. Von den Gesamtkosten in Höhe von rund 440.000 Euro werden 240.000 Euro gefördert, der Eigenanteil der Stadt Herne beträgt 200.000 Euro.