Sonnenblumenlabyrinth Germering kommt 2027 zurück – vielleicht mit neuem Motiv

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Sonnenblumenlabyrinth Germering kommt 2027 zurück – vielleicht mit neuem Motiv

Stand: 19.09.2026, 08:00 Uhr

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Die Blüte ist vorbei: Von oben zeigt sich das Sonnenblumenfeld inzwischen weitgehend vertrocknet. Nach der Ernte sollen die Kerne aber weiterverwendet und als Vogelfutter verkauft werden.

Die Blüte ist vorbei: Von oben zeigt sich das Sonnenblumenfeld inzwischen weitgehend vertrocknet. Nach der Ernte sollen die Kerne aber weiterverwendet und als Vogelfutter verkauft werden. © Walter Weiss

Nach rund acht Wochen endet die Premiere des Sonnenblumenlabyrinths am Stroblhof in Germering. Die Kerne der Blumen sollen danach als Vogelfutter verkauft werden.

Germering – Noch etwa ein bis zwei Wochen soll das Sonnenblumenlabyrinth des Stroblhofs am Germeringer See geöffnet bleiben. Dann werden die Sonnenblumen mit dem Mähdrescher geerntet. Rund acht Wochen wird die erste Saison der neuen Attraktion damit gedauert haben.

Vroni und Martin Strobl Sonnenblumenfeld Germering

Hatten die Idee: Veronika und Martin Strobl. © Walter Weiss

Die Bilanz von Veronika Strobl fällt positiv aus. „Zu merken, dass die Idee so gut angenommen wurde und wir damit vielen Menschen eine Freude machen konnten, war für uns mit das Schönste an dem ganzen Projekt“, sagt sie. Besonders gefreut habe die Familie das viele positive Feedback aus der Germeringer Bevölkerung. Auch die bewusst moderaten Eintrittspreise von drei Euro für Kinder und vier Euro für Erwachsene seien gut angenommen worden.

Mit dem Verhalten der Besucher zeigt sich Strobl ebenfalls zufrieden. Probleme mit Müll oder mutwilliger Zerstörung habe es nicht gegeben. Die meisten Gäste seien sehr rücksichtsvoll mit dem rund zwei Hektar großen Feld und den fünf Mitmach-Stationen umgegangen.

Für manche Besucher war allerdings überraschend, dass die Sonnenblumen gegen Ende August bereits weitgehend verblüht waren. Strobl erklärt, dass es sich um ein landwirtschaftlich genutztes Feld und nicht um eine Zierblumenanlage handelt. Die Pflanzen werden gemeinsam ausgesät, blühen deshalb ungefähr zur gleichen Zeit und werden anschließend geerntet. Das trockene Jahr habe Blüte und Abreife zusätzlich beschleunigt.

Nach der Ernte bekommen die Sonnenblumen ein zweites Leben: Die Kerne sollen in kleinere Tüten abgepackt und als Vogelfutter angeboten werden. Voraussichtlich beim Christbaumverkauf des Stroblhofs können Besucher dann Vogelfutter direkt aus dem Germeringer Sonnenblumenlabyrinth kaufen.

Nach der gelungenen Premiere steht für die Familie fest: Auch 2027 soll es wieder ein Sonnenblumenlabyrinth geben. Wie es aussehen wird, ist allerdings noch offen. Ein ausgefalleneres Muster oder sogar ein richtiges Motiv wären denkbar.

Doch die erste Saison hat auch gezeigt, wie viel Arbeit hinter der Attraktion steckt. Schon für den Grobzug des Labyrinths war die Familie mit fünf Personen rund eine Woche beschäftigt. Mit einem Teleskoplader samt Hebebühne verschafften sich die Helfer den nötigen Überblick von oben. Kreise und das Herz am Ende des Parcours wurden mit dem Maßband ausgemessen. Die Wege selbst wurden anschließend mit Rasenmäher und Freischneider von Hand ins Feld geschnitten. Weitere zwei Tage waren nötig, um Bänke aufzustellen und die Mitmach-Stationen mit Infotafeln einzurichten.

Auch Martin Strobl zieht deshalb ein positives Fazit. Er lobt die Unterstützung aus der Bevölkerung und die Zusammenarbeit mit der Stadt. „Dass wir damit vielen Menschen eine Freude machen und Germering für einen Sommer um eine besondere Attraktion bereichern konnten, hat uns selbst sehr viel zurückgegeben.“

von Walter Weiss