Spitzenleichtathletik: Australierin bricht Laufrekord beim Flutlichtmeeting im Moselstadion

Am Mittwochabend haben sich Weltklasse-Athleten beim 25. Volksbank Trier Eifel-Flutlichtmeeting im Moselstadion die Stirn geboten. Auch Gesa Krause konnte eine starke Leistung zeigen.

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Spitzenleichtathletik: Australierin bricht Laufrekord beim Flutlichtmeeting im Moselstadion

Spitzenleichtathletik Australierin bricht Laufrekord beim Flutlichtmeeting im Moselstadion

Trier · Am Mittwochabend haben sich Weltklasse-Athleten beim 25. Volksbank Trier Eifel-Flutlichtmeeting im Moselstadion die Stirn geboten. Auch Gesa Krause konnte eine starke Leistung zeigen.

02.09.2026 , 22:02 Uhr

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Großartiger Laufsport beim 25. Volksbank Trier Eifel-Flutlichtmeeting

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Foto: Holger Teusch

Fast ein Rekord zum Start. Der 15-jährige Belgier Émile Hélin schrammte gleich zum Auftakt des 25. Volksbank Trier Eifel-Flutlichtmeetings am Mittwochabend über 2.000 Meter des Nachwuchses mit 5:43,85 Minuten nur haarscharf an der Bestzeit für Unter-16-Jährige vorbei. Ein rasanter Auftakt für den bisher vielleicht besten Läuferabend im altehrwürdigen Trierer Läuferabend. Insgesamt rund 700 Starter begrüßte der Verein Silvesterlauf Trier - vom kaum zehnjährigen Nachwuchsläufer über die Teilnehmer des stimmungsvollen Inklusionslaufs bis hin zu den internationalen Assen mit der dreimaligen Hindernislauf-Europameisterin Gesa Krause an der Spitze.

Georgia Griffith mit neuem Laufrekord im Moselstadion

Die Vorzeigeläuferin des Ausrichtervereins zeigte im A-Lauf ihr Kämpferherz. Beim Sieg der Ozeanien-Meisterin Georgia Griffith aus Australien in Moselstadion- und Meetingrekord von 4:01,74 Minuten belegte Krause den fünften Platz. Nichts Besonderes? „Gesa ist die schnellste letzte Runde von allen gelaufen“, sagte Trainer Wolfgang Heinig zur Schlussrunde der von ihr seit bald zwei Jahrzehnten betreuten Athletin.

Als die Schlussglocke läutete, lag Krause nämlich noch im hinteren Drittel des Feldes. Aber dann! Läuferin für Läuferin überholte die 34-Jährige und blieb am Ende in 4:04,72 Minuten nur knapp über ihrer persönlichen Bestzeit (4:04,28).

Bei den Männern wurde der der Moselstadionrekord um lediglich 18 Hundertstelsekunden verfehlt. Auch hier siegte mit Adam Spencer ein Australier in in 3:31,83 Minuten.

Weltklasse läuft im Trierer Moselstadion

„Schon vorbei?“, fragte Olivia Gürth nach rasanten 800 Metern. Die EM-Bronzemedaillengewinnerin lief auf den beiden Stadionrunden in 2:04,14 Minuten zwar knapp an ihrer persönlichen Bestzeit (2:03,70) vorbei, siegte aber dank eines tollen Endspurts im B-Lauf. „Das passt schon. Das war so richtig Wettkampflaufen“, freute sich die 24-Jährige. Die Stimmung: klasse! Gerade auf der Zielgeraden. „Aber die Musik könnte ruhig noch lauter sein“, hatte die Spitzenläuferin noch einen kleinen Verbesserungswunsch an ihre Vereinskameraden in der Flutlichtmeeting-Organisation.

Den A-Lauf gewann die Jamaikanerin Kelly-Ann Beckford (1:59,04) vor der Tochter der irischen Lauflegende Sonja O’Sullivan, Sophia O’Sullivan (1:59,23). Dass der A-Lauf gar nicht so viel schneller war, als ihr Rennen, ärgerte Gürth aber nur wenig: „Es ist mal schön, so zu rennen, als sonst oft im Feld.“

Bei den Männern ging der angepeilte Moselstadionrekord bereits auf der ersten der beiden Runden verloren. Etwa zwei Sekunden langsamer als angepeilt lief Tempomacher Tim Holzapfel über die ersten 400 Meter. Umso spannender war das Finish. Der ehemalige Hallen-Europameister Ben Adrián aus Spanien siegte in 1:45,67 Minuten knapp vor Christian Jackson (USA/1:45,76) und der deutschen Nachwuchs-Hoffnung Malik Skuoin-Alfa (LG Offenburg/1:46,27). Wenn auch nicht so schnell wie erhofft, alle A-Lauf-Teilnehmer deutlich unter 1:50 Minuten, so etwas gibt es nur selten im Moselstadion.

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