SVG Göttingen beendet Wolfsburgs Serie von sieben ungeschlagenen Spielen
StartseiteLokalesGöttingenGöttingenStand: 11.10.2026, 20:25 UhrKommentareUns auf Google folgenHarter Zweikampf: SVG-Verteidiger Jannis Hungerland (links) will den Ball gegen Wolfsburgs Samuel Wisdom sichern. © ...
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Stand: 11.10.2026, 20:25 Uhr
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Die SVG Göttingen schlägt Lupo Martini Wolfsburg 2:0 und bricht damit dessen Siegesserie. Kapitän Krenzek trifft per Schuss aus zwölf Metern zum entscheidenden 2:0.
Göttingen – Siebenmal in Folge hatte Lupo Martini Wolfsburg in der Fußball-Landesliga – davon zwei Unentschieden und zuletzt fünf Siege in Folge – nicht verloren. Diese Serie durchbrach nun die SVG Göttingen, die die Gäste aus der VW‑Stadt mit einer 0:2 (0:1)-Niederlage auf die Heimfahrt schickte. Gleichzeitig beendeten die Schwarz-Weißen eine Sieglosserie von drei Spielen.
Diese Partie hatten die Gastgeber fast ausschließlich ihrer ungemein sicheren, weil gut positionierten Defensive zu verdanken. „Das war eine erwachsene Leistung von uns. Wir haben nichts zugelassen, nicht einen gefährlichen Torschuss haben wir dem Gegner gegönnt“, freute sich SVG-Spielertrainer Julian Kratzert, der die alleinige Verantwortung an der Außenlinie hatte, da der zweite Spielertrainer der SVG, André Weide, derzeit im Urlaub weilt.
Zwar besaßen die Gäste die größeren Spielanteile, konnten diese aber nicht nutzen. Vielmehr besaßen die Göttinger die erste klare Torchance, als Mittelstürmer Maximilian allein auf Wolfsburgs Torwart Leandro Liotta zulief, diesen aber nicht überwinden konnte. In der 28. Minute die 1:0-Führung für die SVG. Ein Schuss von Arian Kicaj wurde von einem Wolfsburger Abwehrspieler mit dem Arm geblockt – die Konsequenz: ein Handelfmeter, den Werner sicher verwandelte. Harmlos blieb in der Folgezeit weiterhin die Offensive der Gäste, sodass der erst 17-jährige SVG-Keeper Luca Emilian Gundlach kaum gefordert wurde.
„Unser Mittelfeld war läuferisch super, hat zudem sehr hoch gestanden, sodass wir gefährliche Situationen in unserem Strafraum kaum zugelassen haben“, meinte der überglückliche Kratzert, der sich noch fünf Minuten vor dem Schlusspfiff selbst einwechselte. Wolfsburg schwächte sich in der 73. Minute selbst, als sich Hassan Mustapha zu einem üblen Foul an Finn Daube hinreißen ließ und aufgrund einer zuvor schon Gelben Karte nunmehr Gelb-Rot sah.
Nur drei Minuten später die Vorentscheidung. Frederik Goddon hatte sich auf der rechten Angriffsseite stark durchgesetzt, legte den Ball zurück auf Kapitän Nicolas Krenzek, der mit einem satten Schuss aus zwölf Metern das wichtige 2:0 erzielte. Es folgten wütende, jedoch weiterhin kaum durchdachte Angriffe der Wolfsburger, die sich aber weiter schwertaten, sich Torchancen herauszuspielen, da die SVG-Defensive sich nicht mehr düpieren ließ und so den Sieg sichern konnte.
SVG: Gundlach - Lowin, Hungerland, Koch, Daube - Salzmann, Kicaj (90. Dumi) - Doll (70. Niemann), Krenzek, Goddon (81. Hooge) - Werner (85. Kratzert).
Tore: 1:0 Werner (28./Handelfmeter), 2:0 Krenzek (76.).
Gelb-Rote Karte: Mustapha (Lupo/73.).
Schiedsrichter: Niklas Bahr (Hannover).
Zuschauer: 160. (Walter Gleitze/gsd)