SVV Hülsen siegt 1:0 – aber bangt bis zum Schluss

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SVV Hülsen siegt 1:0 – aber bangt bis zum Schluss

Stand: 20.09.2026, 19:54 Uhr

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Sipan Sürer SVV Hülsen vs Cuxhaven

Matchwinner: Sipan Sürer, der sich hier in Cuxhavens Abwehr behauptete, schoss Hülsen zum 1:0-Sieg. © Verein

Landesligist SVV Hülsen besiegt den FC Cuxhaven im wichtigen Aufsteigerduell mit 1:0, verliert aber Sönke Bremermann mit schwerer Knieverletzung. Kurz vor Abpfiff erzielt der Gast trotz doppelter Unterzahl fast noch den Ausgleich.

Hülsen – Das Positive vorweg: Mit dem 1:0 (1:0) im Aufsteigerduell über den FC Cuxhaven feierte Fußball-Landesligist SVV Hülsen am Sonntag den so sehr herbeigesehnten Heimsieg. Beim Blick auf die Tabelle wird deutlich, wie wichtig dieser zweite Dreier im engen Rennen um die sicheren Plätze ist. Aber die Schwarz-Weißen verloren Sechser Sönke Bremermann, der schon in der 27. Minute mit schwerer Knieverletzung vom Feld musste.

So atmete Trainer Jan Dahlke tief durch: „Ich bin um Jahre gealtert. Wir hatten derart viele Chancen, dass es auch fünf, sechs oder sieben Tore hätten sein können. Stattdessen mussten wir bis zum Schluss zittern, einfach der Wahnsinn.“ Dabei waren die Hülsener nach 20 Minuten 1:0 in Führung gegangen: Jesse Bahrs flankte, Felix Wolf schoss aufs Tor, Keeper Mertha ließ abprallen – und Sipan Sürer staubte ab.

Dahlke-Elf in doppelter Überzahl immer fahriger

Lohn für eine gute erste Halbzeit, in der Lasse Schmidt sowie zweimal der Torschütze allein vor dem Schlussmann eine höhere Führung vergaben. Als die Cuxhavener zwei Gelb-Rote Karten nach Fouls kassierten (66., 77.), schien der Dreier im Sack. Aber im Anschluss an weitere ausgelassene Hochkaräter durch Schmidt, Wolf, Sürer und Marcel Meyer, der in der 73. Minute zum Comeback nach langer Verletzung aufs Feld kam, wurde der SVV in Überzahl immer fahriger.

Das wurde sogar beinahe bestraft: Kurz vor dem Abpfiff lief ein Nordseestädter allein auf Schlussmann Peer Geier zu, setzte die Kugel jedoch neben den Kasten. „Das wäre die Krönung gewesen“, schüttelte Dahlke mit dem Kopf. Der Coach lobte Tjare Müller, der im Kellerduell defensiv stark agierte, aber gegen Ende noch Mertha bei einer guten Chance anschoss.