The Mandalorian & Grogu: Disney gesteht Enttäuschung ein - ein Flop sei der Film deshalb aber nicht

„The Mandalorian & Grogu“ konnte die internen Erwartungen von Disney nicht erfüllen, wie CEO Josh D’Amaro nun offen zugab. Doch für den Micky-Maus-Konzern hat sich das Leinwandabenteuer des ungleichen Duos dennoch gelohnt.

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The Mandalorian & Grogu: Disney gesteht Enttäuschung ein - ein Flop sei der Film deshalb aber nicht

„The Mandalorian & Grogu“ konnte die internen Erwartungen von Disney nicht erfüllen, wie CEO Josh D’Amaro nun offen zugab. Doch für den Micky-Maus-Konzern hat sich das Leinwandabenteuer des ungleichen Duos dennoch gelohnt.

The Mandalorian and Grogu Star Wars: Der Mandalorianer mit glänzendem Helm und Grogu auf seiner Schulter, der ernst in die Kamera blickt, vor dunklem Hintergrund.

Fast sieben Jahre mussten Fans auf die Rückkehr von „Star Wars“ auf die große Leinwand warten. Doch das Kinodebüt von Din Djarin und Grogu konnte die hohen Erwartungen nicht erfüllen – weder bei den Kritikern noch an den Kinokassen und somit auch nicht bei Disney.

Nachdem sich „The Mandalorian & Grogu“ bereits als das finanziell schwächste Eröffnungswochenende eines Live-Action-„Star Wars“-Films in der Franchise-Geschichte entpuppte, gab nun auch Disney-CEO Josh D’Amaro unumwunden zu, dass das Duo die erhoffte Erfolgsgeschichte im Kino verfehlt hat.

Enttäuschendes Einzelergebnis, doch kein Fiasko wie bei Solo

Mit einem weltweiten Einspielergebnis von 345 Millionen US-Dollar blieb „The Mandalorian & Grogu“ meilenweit hinter früheren Kino-Schwergewichten wie „Der Aufstieg Skywalkers“ oder „Die letzten Jedi“ zurück.

Dazu zeigten sich Fans und Kritiker gespalten: Wer eine Folge von „The Mandalorian & Grogu“ in Überlänge erwartete, kam auf seine Kosten, doch wer auf einen „richtigen“ „Star Wars“-Film hoffte, wurde enttäuscht. Für den Geschmack vieler Fans waren die Einsätze für die gesamte Galaxis im Abenteuer von Regisseur Jon Favreau schlichtweg zu gering.

Immerhin konnte ein finanzielles Fiasko wie damals bei „Solo“ verhindert werden, da die Produktionskosten für das Leinwandabenteuer von Din Djarin und seinem kleinen Begleiter mit rund 165 Millionen US-Dollar vergleichsweise überschaubar ausfielen. Profitabel war der Ausflug ins Kino für Disney dennoch kaum.

So räumte jetzt auch Disney-Chef Josh D’Amaro im Rahmen der jüngsten Quartalszahlen (via Variety) offen ein, dass der Film „die Erwartungen an den Kinokassen nicht erfüllen“ konnte.

Merchandise, Gaming und Parks fangen schwache Einnahmen ab

Gleichzeitig wehrte sich D’Amaro aber auch dagegen, „The Mandalorian & Grogu“ als Flop zu bezeichnen. Denn auch wenn das Einspielergebnis hinter den Erwartungen zurückblieb, so kurbelte der Film den Umsatz dafür an anderer Stelle an.

Wie der Disney-CEO ausführte, „treiben unsere Investitionen in diese Kernmarken andere Bereiche unseres Unternehmens an. Der Film sorgte für ein gesundes Wachstum bei den Einzelhandelsverkäufen der Marke, lockte Gäste in die überarbeitete ‚Millennium Falcon‘-Attraktion in den Themenparks und führte zu einem erheblichen Engagement im Gaming-Bereich.“



Und auch Disney-Finanzvorstand Hugh Johnston unterstrich, dass das Kinofenster heutzutage nur noch ein Baustein von vielen sei. Immerhin fangen Merchandise, Streaming, Freizeitparks und auch Videospiele die Schwankungen des reinen Filmgeschäfts ab.

Dennoch bleibt abzuwarten, welche Konsequenzen man aus der verhaltenen Kinorückkehr zieht und wie sich das Ergebnis auf die weiteren geplanten „Star Wars“-Projekte auswirken wird. Der nächste Film steht jedenfalls schon in den Startlöchern: Am 28. Mai 2027 soll „Star Wars: Starfighter“ mit Ryan Gosling in der Hauptrolle in den Kinos anlaufen und für frischen Wind in der weit, weit entfernten Galaxis sorgen.

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