Tickets für Oasis 2027: Warum Fan-Solidarität jetzt wichtig ist
Empfehlungen der Redaktion Wer sich erst jetzt für zum Ticketkauf für die Oasis-Tour 2027 bewirbt, ist leider zu spät dran. Bis Donnerstag (17. September) ko...
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Empfehlungen der Redaktion
Wer sich erst jetzt für zum Ticketkauf für die Oasis-Tour 2027 bewirbt, ist leider zu spät dran. Bis Donnerstag (17. September) konnte man sich über die Website der Band für den Ticketmaster-Verkauf anmelden. Da die Anfragen vermutlich das Angebot übersteigen werden, handelt es sich mehr oder minder um eine Lotterie. Wer Glück hat, bekommt zwischen dem 25. und 27. September eine Mail und hat dann die Möglichkeit, bei einer zuvor ausgewählten Location (man konnte drei Städte angeben) Karten zu kaufen.
So weit, so kompliziert. Spannend wird es natürlich erst, wenn es dann wirklich losgeht. Wer am 27. September morgens noch keine Mail im Postfach hat, dürfte schnell unruhig werden. Womöglich ist der beste Weg, um an Oasis-Tickets zu kommen, sowieso nicht der Alleinkampf, sondern eine Gruppenmission.
Jeder, der einen Code für den Ticketmaster-Vorverkauf zugeschickt bekommt, hat die Chance, bis zu vier Tickets zu erwerben. Bei anderen vergleichbaren Konzerten von Superstars war die Begrenzung auf eine bestimmte Anzahl von Karten, die man erwerben durfte, bereits höher. Es gab aber auch schon die Vorgabe, höchstens zwei Tickets bestellen zu dürfen.
Fan-Teams bilden, entspannter an Tickets kommen
Vielversprechend ist es deshalb, wenn sich Anhänger:innen von Oasis bereits vor dem großen Ticket-Ansturm zusammenschließen und gemeinsam beraten, wer eventuell für andere, die bei der Lotterie leer ausgehen (oder die für sie falschen Städte angeboten bekommen), mitbestellt. Da es hier auch um das richtige Timing geht – die Wartezeit beim Verkaufsvorgang könnte Stunden betragen – sollten solche Gedankenspiele bereits vorher erfolgen.
Der große Vorteil, der sich für alle anderen ergibt, ist auch, dass dadurch wesentlich weniger Menschen vor dem Rechner in der Ticket-Warteschlange stehen.
Doch wie geht man die gelebte Fan-Solidarität am besten an? Ratsam ist, erst einmal lieber keine größeren WhatsApp-.Gruppen zu eröffnen. Das bringt am Ende nur kommunikative Probleme mit sich. Lieber kleine Teams mit Menschen, denen man vertraut. Zuvor festlegen: gewünschte Stadt, gewünschtes Datum, Anzahl der Tickets, maximale Preiskategorie, absolute Schmerzgrenze.
Sobald jemand Tickets bekommt, ist es wichtig, mit einer Nachricht in die Gruppe den Erfolg zu signalisieren. Die anderen können ihren Versuch abbrechen oder, wenn noch Bedarf besteht, weiterprobieren. Bei ähnlichen Aktionen kam es in der Vergangenheit – Radiohead-Fans können ein Lied davon singen – zu spontanen Käufen, die zunächst Hunderte von Euro kosteten und später zum Teil keine Abnehmer fand.
Alles eine Frage des Geldes
Noch wichtiger: Wer für jemand anderen kauft, sollte vorher wissen, dass die andere Person das Geld unmittelbar überweist. Idealerweise wird vorab geklärt, welche Zahlungsmethode dafür genutzt wird. Geldfragen, wer wüsste das nicht, können für Freundschaften oder Bekanntschaften ein großes Problem werden.
Oasis haben sich jahrzehntelang nicht besonders solidarisch miteinander gezeigt. Inzwischen sind die Gallagher-Brüder wieder ein Herz und eine Seele. Das sollten sich Fans zum Vorbild nehmen und nicht nur an sich denken.