Dieser Teil des Weißen Hauses ist auch für den Bauherren Trump tabu
Präsident reagiert Trump: Secret Service will das Oval Office abreißen lassenAktualisiert am 02.10.2026 - 01:14 UhrLesedauer: 2 Min.Donald Trump baut im Weißen Haus an und um. Doch bei seinem Büro zieht er eine...
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Präsident reagiert
Trump: Secret Service will das Oval Office abreißen lassen
Aktualisiert am 02.10.2026 - 01:14 UhrLesedauer: 2 Min.
Donald Trump baut im Weißen Haus an und um. Doch bei seinem Büro zieht er eine Grenze.
US-Präsident Donald Trump hat nach eigenen Angaben vom Secret Service den Rat bekommen, sein geschichtsträchtiges Bürozimmer neu zu bauen. "Sir, wir sind der Meinung, das Oval Office sollte abgerissen werden, und wir meinen, dass wir ein neues bauen sollten‘", zitierte Trump in einem Interview mit dem "Time Magazine" einen Beamten des Secret Service. "Ich sagte: 'Von wegen, ihr könnt kein neues bauen. Das ist ein besonderer Ort'", führte Trump weiter aus.
Wie das "Time Magazin" berichtet, habe der Secret Service schon andere Präsidenten dazu bewegen wollen, ein Büro zu bauen, das sicherer ist. Das derzeitige Zimmer hat drei große Fenster direkt hinter dem Präsidentenschreibtisch, die mit schusssicherem Glas ausgestattet sind. Die Lage an der Außenseite macht es aber für Angriffe mit schweren Waffen wie Raketen verwundbar. Vom Secret Service gab es bislang keine Stellungnahme.
Das Oval Office wurde unter Präsident Franklin D. Roosevelt an seinem heutigen Platz eingerichtet. Es liegt an der südöstlichen Ecke des Westflügels, in dem sich auch der Kabinettssaal befindet. Das Büro hat vier Türen: Die Osttür führt in den Rosengarten, die Westtür führt zu einem privaten Arbeitszimmer, einem Badezimmer und einem Speisesaal. Die Nordwesttür führt in den Hauptflur des Westflügels und die Nordosttür führt zum Büro des persönlichen Assistenten des Präsidenten.
Arbeitszimmer als Nationaldenkmal?
Im Interview mit dem "Time Magazine" sagte Trump, er überlege sogar, das Zimmer als Nationaldenkmal eintragen zu lassen, damit es nicht mehr verändert oder gar eingerissen werden kann. Das Weiße Haus selbst ist bereits als Nationaldenkmal eingetragen, wurde aber vom Kongress vom Denkmalschutzgesetz ausgeschlossen, um neu einziehenden Präsidenten bauliche Veränderungen zu ermöglichen.
Dass Trump jetzt sein Büro im Weißen Haus schützen will, den Rosengarten aber bereits gepflastert und den Ostflügel abgerissen hat, verwundert Experten. "Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass der Präsident andeutet, er könnte das Anwesen durch eine Denkmalschutzausweisung schützen, nachdem er diese bisher ignoriert hat", sagte Greg Werkheiser, Mitbegründer der Anwaltskanzlei Cultural Heritage Partners, der "Washington Post".