Trumps USA im Iran-Krieg: Im Pentagon von Pete Hegseth wächst die Ratlosigkeit

Krieg gegen den Iran Im Pentagon wächst die RatlosigkeitAktualisiert am 13.08.2026 - 07:43 UhrLesedauer: 5 Min.Die USA geraten im Umgang mit dem Iran zunehmend auch an ihre militärischen Grenzen. Die Schwächen ...

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Trumps USA im Iran-Krieg: Im Pentagon von Pete Hegseth wächst die Ratlosigkeit

Krieg gegen den Iran

Im Pentagon wächst die Ratlosigkeit


Aktualisiert am 13.08.2026 - 07:43 UhrLesedauer: 5 Min.

Die USA geraten im Umgang mit dem Iran zunehmend auch an ihre militärischen Grenzen. Die Schwächen der Armee könnten das Land künftig vor große Probleme stellen.

Pete Hegseth hatte am Montag eine simple Botschaft mitgebracht. "Mein Job ist es, Ihnen zu dienen", sagte der US-Verteidigungsminister auf einer Militärbasis im Bundesstaat South Carolina zu den anwesenden Soldaten. Er werde jeden Tag und auf jede Art sicherstellen, dass die Soldaten alles zur Verfügung haben, um den Feind "zu besiegen und zu vernichten" und anschließend sicher in die USA zurückkehren zu können.

Ein Schlüssel dafür liege in der Logistik des eigenen Militärs: Niemand sei besser als die USA darin, Soldaten, Munition oder andere Güter zu bewegen. "Niemand sonst kommt auch nur annähernd da heran", so Hegseth auf dem Truppenstützpunkt.

Während Hegseth diese Worte spricht, befinden sich die USA allerdings weiterhin in einem Krieg, der kein Ende findet. Mit vier Wochen oder weniger hatte US-Präsident Donald Trump noch Anfang März kalkuliert. Mittlerweile macht Trump keine konkreteren Angaben mehr dazu. "Es wird sich regeln", sagte der Präsident am Wochenende dem Portal "Axios" zum aktuellen Verhandlungsstand mit dem Iran.

Doch wie sich der Krieg im Iran regelt, scheint weiter völlig offen zu sein: Ein diplomatischer Durchbruch zeichnet sich weiterhin nicht ab. Und mit zunehmender Dauer wird deutlich, dass die USA offenbar auch dort verwundbar sind, wo sie ihre größte Stärke vermutet haben: beim eigenen Militär. Denn die aktuelle Kriegsführung hat offenbar dazu geführt, dass die Bestände an Raketen auf ein bedrohliches Maß geschrumpft sind – und sich auch dort keine schnelle Verbesserung abzeichnet.

"Nahezu alle"

Ende Juli, beim Kabinettstreffen der Regierung in Camp David, hatte Trump zunächst damit gedroht, den Iran "sehr hart" zu treffen. Dazu kam es dann allerdings nicht. Schon einen Tag später hatte der Präsident die große Angriffswelle abgesagt. Als Begründung schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social, dass mit dem Iran die "Grundzüge einer Einigung" beschlossen worden seien.

Ein großer Fortschritt wurde seitdem allerdings nicht erzielt. Der Iran bestreitet gar, mit den USA direkt zu verhandeln. Und die Gründe für Trumps Kehrtwende scheinen offenbar auch in den Schwächen des eigenen Militärs zu liegen. Konkret heißt es von verschiedenen Seiten, dass es den Soldaten mittlerweile an vielen verschiedenen Typen von Raketen mangelt.