UFO-Alarm nach SpaceX-Start? Das steckt hinter der spektakulären "Weltraumqualle"

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UFO-Alarm nach SpaceX-Start? Das steckt hinter der spektakulären "Weltraumqualle"

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SpaceX hat mit einem Start seiner Rakete für wortwörtliches Aufsehen gesorgt. Am Himmel war kurze Zeit danach ein „Space Jellyfish“ zu sehen. Wie die Weltraumqualle entstehen konnte und warum sie nicht die einzige ihrer Art ist.

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UFO-Alarm nach SpaceX-Start? Das steckt hinter der „Space Jellyfish

Der Space-Jellyfish tritt nur unter bestimmten Bedingungen auf. (Bild: picture alliance / ZUMAPRESS.com | Paul Hennessy)

Die Mission SpaceX CRS-35 ist am 13. Oktober um 6:33 Uhr Ortszeit von der Cape Canaveral Space Force Station in Florida gestartet. An Bord der gestarteten Cargo-Dragon-Rakete befinden sich laut dem Kennedy Space Center der Nasa eine Reihe von wissenschaftlichen Geräten, Experimenten und Fracht, die als Nachschub zur Raumstation ISS geliefert werden sollen. Doch die Nachschubmission sorgt derzeit nicht mit ihrem Ziel, sondern mit ihrem Start für breite Aufmerksamkeit.

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Wie entsteht der „Space Jellyfish“ am Himmel?

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In den sozialen Medien werden unzählige Bilder und Videos gepostet, die einige Zeit nach dem Start aufgenommen wurden. Am Himmel ist dabei ein bläulicher Schimmer zu sehen, der die Form einer Qualle hat. Was zunächst wie ein KI-generierter Fake aussieht, ist ein echtes Phänomen, das unter bestimmten Umständen nach einem Raketenstart auftreten kann.

Der „Space Jellyfish“, der auch als „Jellyfish Ufo“ oder „Rocket Jellyfish“ bezeichnet wird, besteht aus den Abgasen der Rakete, die sich in den höheren Luftschichten sammeln und dort verharren. Das Phänomen wird allerdings nur sichtbar, wenn der Raketenstart in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden stattfindet. Genau dann, wenn die Sonne nicht auf die Erde scheint, aber noch den Himmel beleuchtet.

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Dadurch trifft das Sonnenlicht auf die Raketenabgase und erleuchtet sie. Da wir auf der Erde im Dunkeln stehen, werden sie für uns sichtbar. Die aktuelle Weltraumqualle von SpaceX ist dabei kein einzelnes Phänomen. Schon seit den 70ern gab es zahlreiche Raketenstarts, die einen „Space Jellyfish“ nach sich gezogen haben. Als das Phänomen noch nicht weitläufig bekannt war, wurden die Sichtungen oftmals als Ufos oder Anzeichen für nukleare Raketenschläge gehalten, wie die Washington Post schon 2017 berichtete.

Für SpaceX ist das Phänomen natürlich eine willkommene Werbung für den Flug zur ISS. Ob die Uhrzeit so gelegt war, dass die Möglichkeit eines „Space Jellyfishs“ erhöht ist, ist nicht bekannt. SpaceX musste den Flug schon zweimal verschieben. Er sollte ursprünglich im November 2026 stattfinden, wurde dann aber aufgrund von Schäden an einem russischen Launch-Pad auf August vorgezogen. So sollte sichergestellt werden, dass die Astronaut:innen auf der ISS ausreichend Nachschub für das kommende Jahr bekommen. Als das Launch-Pad schneller als erwartet repariert werden konnte, wurde der Start wieder nach hinten geschoben.

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