Ukraine-News: Russland plant angeblich neue Offensive in Richtung Kiew

AUDIO: MDR AKTUELL Nachricht: Stubb glaubt nicht an russischen Angriff auf die Nato (1 Min) Ukraine-News von MDR AKTUELL Stand: 30.08.2026 1...

  • 6 min read
Ukraine-News: Russland plant angeblich neue Offensive in Richtung Kiew
Alexander Stubb

AUDIO: MDR AKTUELL Nachricht: Stubb glaubt nicht an russischen Angriff auf die Nato (1 Min)

Ukraine-News

von MDR AKTUELL

Stand: 30.08.2026 14:36 Uhr

  • Neue Interkontinental-Rakete überfliegt ganz Russland.
  • Ukraine bereitet sich auf angebliche russische Offensive vor.
  • Bühler sieht aktuell kaum noch Bewegungen an der Front.
  • Finnlands Präsident Stubb erwartet keinen russischen Angriff.
  • Ereignisse gestern, weitere Nachrichten und Podcast zum Ukraine-Krieg.

11:55 Uhr

BSW will Ukraine-Hilfe zum Thema machen

Das BSW strebt im Fall seines Einzugs in den Landtag in Sachsen-Anhalt nach dessen Wahl am kommenden Sonntag einen Antrag gegen die deutsche Ukraine-Hilfe an. "Wir hoffen, dass es mit den Stimmen der AfD eine Mehrheit für diesen Antrag im neuen Landtag geben wird", heißt es in einem Papier der beiden BSW-Spitzenkandidaten Claudia Wittig und Thomas Schulze. (Quelle: AFP)


11:03 Uhr

Zahl der Todesopfer in Myla steigt weiter

Nach den Explosionen nach dem russischen Angriff auf ein Munitionsdepot in der Nähe der ukrainischen Hauptstadt Kiew ist die Zahl der Toten weiter gestiegen. Von 38 Todesopfern und noch vier vermissten Menschen sprach Präsident Wolodymyr Selenskyj heute. In dem Dorf Myla rund fünf Kilometer westlich von Kiew wurde nach weiteren Opfern gesucht und nach Munition, die durch die Explosionen in der Umgebung verstreut wurde. In dem Depot sollen unter anderem Granaten und Minen gelagert worden sein, entgegen geltender Vorschriften in einem Wohngebiet. Die meisten Opfer sind Bewohner eines Altenheims gewesen. (Quelle: dpa)

Video: Viele Tote bei russischen Angriffen auf Kiew (29.08.2026) (1 Min)


10:44 Uhr

Ukrainische Angriffe in der vergangenen Nacht

Das ukrainische Militär hat nach eigenen Angaben vergangene Nacht eine Öl-Raffinerie in der russischen Ostsee-Region Leningrad getroffen. Auch ein Luftwaffen-Stützpunkt in der südrussischen Region Krasnodar attackiert worden. Leningrads Regionalregierung hatte von einem Brand berichtet. (Quelle: Reuters)


10:38 Uhr

Neue Interkontinental-Rakete überfliegt Russland

Wenige Tage nach einem ukrainischen Drohnen-Angriff auf die Weltraum-Basis Plessezk hat Russland von dort aus eine neue mobile ballistische Interkontinental-Rakete getestet. Laut Verteidigungsministerium in Moskau schlugen die Übungs-Sprengköpfe wie geplant auf der Halbinsel Kamtschatka ein. Der Test fand wohl am Donnerstag gegen Nachmittag statt, da zu dieser Zeit die Lieferung russischer Luftraum-Daten pausierte. Das "Kosmodrom" liegt in der Region Archangelsk im hohen Nordwesten von Russland, Kamtschatka im fernen Osten. Vermutet wird, dass der Test auch als Signal an die USA gedacht war, einen Tag nach dem Besuch von CIA-Direktor John Ratcliffe in Moskau. Vor einer Woche war Plessezk auch das Ziel von mutmaßlich ukrainischen Drohnen, fast 2.000 Kilometer von der Ukraine entfernt, nach einem ersten Versuch im April. (Quelle: Barents Observer)


09:32 Uhr

Drohnenangriff auf Kiew: Drei Verletzte

Bei einem russischen Drohnenangriff auf Kiew sind mindestens drei Menschen verletzt worden. Das teilte der staatliche Rettungsdienst mit. Demnach wurde im Stadtbezirk Obolonskyj ein zwölfstöckiger Wohnblock getroffen, in dem es vom zweiten bis zum fünften Stock gebrannt habe. Durch russische Drohnen ausgelöste Brände gab es demnach auch in den Stadtteilen Podilskyj, Holossijiwskyj und Desnjanskyj. (Quelle: Ukrinform)

Erschöpfte Rettungskräfte ruhen sich an einer Wand lehnend aus.

Erschöpfte Rettungskräfte in Kiew (Archivbild: Mai 2026)


10:15 Uhr

Russland plant angeblich neue Offensive

Russland arbeitet nach ukrainischen Angaben an Plänen für eine Offensive in Richtung der Hauptstadt Kiew und Tschernihiw im Norden. Es gebe "Informationen von Geheimdiensten aus mehreren Quellen, dass der russische Generalstab von der politischen Führung in Moskau angewiesen wurde, Optionen für eine Offensive in Richtung Kiew und Tschernihiw durchzurechnen", sagte Präsidialamts-Vize Pawlo Palisa. Momentan werde noch keine Konzentration an Truppen festgestellt. Der ukrainische Generalstab stelle sich jedoch darauf ein, "russische Offensivaktionen zu verhindern". Der Bericht geht einher mit der Erwartung einer neuen Mobilmachung in Russland, wie sie Finnlands Präsident jetzt äußerte. (Quelle: Ukrinform)


09:22 Uhr

Moskau kündigt Angriffe auf Energie-Sektor an

Russland bereitet nach eigenen Angaben massive Angriffe auf die ukrainische Energie-Infrastruktur vor. Das sei eine Reaktion auf ukrainische Angriffe auf zivile Infrastruktur und den Energiesektor in Russland, erklärte heute Morgen das Verteidigungsministerium in Moskau. (Quelle: Reuters)


08:40 Uhr

Angriffe im Hinterland werden wichtiger

Während der Kreml weiter von "Dynamik an der Front" spricht, sieht Ex-Nato-General Erhard Bühler im MDR-Podcast hier kaum noch Bewegung, um so mehr aber Angriffe auf Ziele im Hinterland, auf Versorgung und Logistik. So könnte den Krieg eher entscheiden, wessen Nachschub und Wirtschaft schneller verschleißen. Zur Forderung des entlassenen Ex-Verteidigungsministers Mychailo Fedorow nach Wahlen in der Ukraine, sagte Bühler, dass im Krieg dort nicht gewählt werde, sei kein Demokratie-Problem: "Das ist demokratisch beschlossen" und Legitimität so gegeben. Auch sei eine stabile Mehrheit gegen Wahlen im Krieg. (Quelle: MDR)

Der frühere NATO-General und Generalleutnant a.D. Erhard Bühler

06:07 Uhr

Brand nach Drohnenangriff auf Raffinerie

Nach einem Drohnen-Einschlag ist in einer Öl-Raffinerie der Region Leningrad im Nordwesten Russlands Feuer ausgebrochen. Die Regionalregierung erklärte, die Drohne sei im Bezirk Kirischi niedergegangen. (Quelle: AFP)


02:51 Uhr

Stubb erwartet keinen russischen Angriff

Finnlands Präsident Alexander Stubb rechnet nicht mit russischen Angriffen auf Nato-Länder. Die Abschreckung durch das Bündnis sei stärker als die jeder anderen Militärmacht, sagte Stubb der "Bild"-Zeitung. Es mache keinen Sinn, das auf die Probe zu stellen. Russland wolle aber Angst schüren. Stubb erwartet allerdings eine Mobilmachung in Russland im Herbst, den aktuell verliere die russische ‌Armee in der Ukraine monatlich zwischen 30.000 und 35.000 Soldaten, rekrutiere nur 27.000 neue. Am Mittwoch hatte eine Visite von CIA-Chef John Ratcliffe in Moskau viele Spekulationen ausgelöst, etwa dass er dort vor Attacken auf Nato-Länder gewarnt habe. Das allerdings dementierte der Kreml. (Quellen: DLF, dpa, Reuters)

CIA-Direktor John Ratcliffe (r) spricht in Anwesenheit von US-

00:05 Uhr

Die Ereignisse gestern – 29. August 2026

Ein russischer Angriff nahe der ukrainischen Hauptstadt Kiew hat in einem Munitionslager einen Großbrand und Explosionen ausgelöst. Nach ukrainischen Angaben kamen mindestens 37 Menschen ums Leben. In dem Depot sei Munition für die Armee gelagert gewesen, sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj, was verboten sei. In Kiew selbst sind bei russischen Angriffen mindestens ein Mensch getötet und acht weitere verletzt worden. Bei dem Todesopfer handele es sich um ein zweijähriges Mädchen, teilte Bürgermeister Vitali Klitschko mit.

Auch bei ukrainischen Angriffen in Russland und auf die besetzte Krim sind nach Behördenangaben Menschen getötet worden. In der russischen Region Belgorod gab es demnach drei Todesopfer und in Sewastopol im Süden der Krim ein weiteres.


00:01 Uhr

Ukraine-News am Sonntag, 30. August 2026

Guten Tag! In unseren Ukraine-News halten wir Sie über die Entwicklungen im Krieg gegen die Ukraine auf dem aktuellen Stand. Alle wichtigen Nachrichten dazu erscheinen hier im Lauf des Tages.

Die Berichterstattung über den Russland-Ukraine-Krieg ist komplex. Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen und der ukrainischen Konfliktparteien können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden. Es gibt eine Vielzahl von Medienvertretern vor Ort, darunter auch unabhängige Journalisten aus verschiedenen Ländern. Bei der Bewertung von Informationen sind verschiedene Quellen und eine kritische Haltung unerlässlich, um ein möglichst umfassendes Bild zu erhalten. Alles das berücksichtigt der MDR in seinen Berichten über den Russland-Ukraine-Krieg.

Rettungskräfte beseitigen Trümmer und suchen nach Menschen in einem Wohnblock, der von einer Rakete getroffen wurde. Der frühere NATO-General und Generalleutnant a.D. Erhard Bühler Podcast Putins Krieg