Uli Hoeneß zettelte internen Bayern-Zoff wegen Max Eberl an

tzSportFC BayernStand: 15.09.2026, 06:30 UhrKommentareUns auf Google folgenDas Wort von Uli Hoeneß beim FC Bayern hat Gewicht. Kürzlich zettelte er sogar einen internen Zoff an. Dabei ging es um die Zukunft von...

  • 3 min read
Uli Hoeneß zettelte internen Bayern-Zoff wegen Max Eberl an

Stand: 15.09.2026, 06:30 Uhr

Kommentare

Uns auf Google folgen

Das Wort von Uli Hoeneß beim FC Bayern hat Gewicht. Kürzlich zettelte er sogar einen internen Zoff an. Dabei ging es um die Zukunft von Max Eberl.

München – Die Macht, die Uli Hoeneß beim FC Bayern nach wie vor genießt, ist groß. Der 74-Jährige möchte für seinen Herzensklub den maximalen Erfolg. Sichern soll den aktuell Sportvorstand Max Eberl. Doch genau wegen ihm, enthüllt Hoeneß jetzt, kam es beinahe zu einem internen Eklat. Am Rande des Jubiläums-Events „80 Jahre FC Bayern Basketball – never done“ stand er Rede und Antwort, was es mit der Eberl-Zukunft auf sich hat.

Uli Hoeneß besuchte eine Veranstaltung anlässlich von 80 Jahren FC Bayern Basketball.

Sein Wort hat Gewicht: Bayern-Patron Uli Hoeneß. © picture alliance/dpa | Manuel Schwarz

Ende Juli hatte Hoeneß verlauten lassen: Die Chance, dass Eberl bald einen neuen Vertrag unterschreiben würde, erreicht die 100 %. Vor einigen Wochen unterzeichneten sowohl Eberl als auch Vorstandsboss Jan-Christian Dreesen neue Arbeitspapiere. Nun gestand der Weltmeister von 1974: „Mit meinem Interview am Tegernsee, mit meinen 100 Prozent, habe ich genug Ärger gehabt – intern.“

Hoeneß enthüllt internen Bayern-Zoff wegen Max Eberl

Das Problem: Am 25. August stimmte das Gremium darüber ab, ob eine Verlängerung der Bayern-Führung realisiert werden sollte. Plauderte Uli Hoeneß die Entscheidung im Alleingang aus? Er vermeidet ein klares Ja, sagt aber: „Wenn ich an dem Tag 80 Prozent gesagt hätte, dann hätte es noch mehr Ärger gegeben. Deswegen war das eine Antwort zwischen Pest und Cholera.“

Absolut Bayern - der Newsletter ⚽

Der „Absolut Bayern-Newsletter“ - ein Muss für FCB-Fans

Der „Absolut Bayern-Newsletter“ - ein Muss für FCB-Fans © Plietsch/Imago

Seien Sie näher am FC Bayern dran als je zuvor! Unser FCB-Newsletter versorgt Sie mit den wichtigsten News, liefert Ihnen Videos, Reportagen und exklusive Interviews direkt und ganz bequem in Ihr Postfach.

Jetzt den kostenlosen Newsletter abonnieren und Teil der FCB-Community werden. So bleiben Sie immer auf dem Laufenden!

Sind Sie dabei?

HIER geht‘s direkt zur Anmeldung

Einige Wochen vor der 100‑%-Aussage hatte Hoeneß noch viel pessimistischer geklungen. Ausgerechnet am Tag des DFB-Pokalfinales tätigte er folgende Aussage: Eine Vertragsverlängerung würde „60 zu 40“ stehen. Der Zeitpunkt dieser Worte war natürlich höchst unglücklich gewählt. Eberl sagte daraufhin: „Das Fell ist dick geworden, aber an einem Finaltag fand ich es jetzt nicht den richtigen Zeitpunkt. Ob man Prozente in der Öffentlichkeit sagen muss, das weiß ich nicht.“

Wie aber konnte Eberl in der Gunst des Bayern-Patrons so schnell von 60% auf 100% steigen? „Ich finde, dass Max im letzten halben Jahr innerhalb des Vereins sich mehr geöffnet hat. Wir alle, Karl-Heinz und ich, aber auch Herbert Hainer, sind von ihm viel besser informiert worden über alles, als es vorher der Fall war. Er hatte davor so ein bisschen ein Eigenbrötler-Dasein geführt und das hat uns nicht gefallen. Das hat er aber grundlegend geändert“, lobt er.

Und noch ein Kompliment macht er seinem Sportvorstand: „Vor allem, wenn man die Transferperiode sieht: Unseren Vorschlag, möglichst früh die Spieler zu verpflichten, weil sie nach der WM möglicherweise teurer sind, hat er auch zu 100 Prozent umgesetzt. Das Budget, das wir gegeben hatten, wir wollten ja bis zu circa 50 Mio. Euro investieren, das ist unterschritten worden. Ich denke, dass wir nur 30 Mio. investieren, weil durch Verkäufe fast 70 Mio. reingekommen sind. Also da ist gute Arbeit geleistet worden.“ (is)