USA-News: Ex-Gefolgsmann fordert sofortige Entlassung von Trump
Newsblog zur US-Politik Tucker Carlson: Trump sofort aus dem Amt entfernenAktualisiert am 30.08.2026 - 01:29 UhrLesedauer: 15 Min.Tucker Carlson fordert, Trump aus dem Amt zu entfernen. Netanjahus Sohn wegen Be...
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Newsblog zur US-Politik
Tucker Carlson: Trump sofort aus dem Amt entfernen
Aktualisiert am 30.08.2026 - 01:29 UhrLesedauer: 15 Min.
Tucker Carlson fordert, Trump aus dem Amt zu entfernen. Netanjahus Sohn wegen Bedrohung aus USA zurück.Alle Entwicklungen im Newsblog.
Sonntag, 30. August
Tucker Carlson: Trump sofort aus dem Amt entfernen
Der ehemalige Trump-Unterstützer und Talkshow-Host Tucker Carlson hat eine "sofortige Amtsenthebung" Trumps gefordert. Als Grund gab der populäre Kritiker des Präsidenten an, dass das US-Militär im Iran-Krieg Atomwaffen einsetzen könnte. Damit sei eine rote Linien überschritten, sagte Carlson in seiner Show bei einer Diskussion über die Risiken einer nuklearen Eskalation im Nahen Osten.
"Jeder Regierungschef eines jeden Landes der vorschlägt, nukleare Waffen als erster einzusetzen, hat seinen Führungsanspruch verwirkt", sagte der populäre Podcaster. Carlson erklärte, es habe im Pentagon Diskussionen über einen Atomwaffeneinsatz gegeben und warf Trump vor, dem Iran mit einem Nuklearschlag gedroht zu haben.
Trump hatte im April gedroht, die gesamte Zivilisation im Iran würde sterben, aber bislang keine öffentlichen Äußerungen gemacht, Atomwaffen einsetzen zu wollen. Stattdessen hat er deren Einsatz zuletzt ausdrücklich ausgeschlossen.
Samstag, 29. August
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Geheimdienst: Netanjahus Sohn wegen Bedrohung aus USA zurück
Israels Inlandsgeheimdienst hat bestätigt, dass ein Sohn des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu wegen einer akuten Bedrohung aus den USA zurückkehren musste. "Tatsächlich bestand eine erhebliche Gefahr für Jair Netanjahu", hieß es in einer Mitteilung von Schin Bet. "Aufgrund dieser Bedrohung und nach einer Lageeinschätzung wurde entschieden, ihn gemeinsam mit seinem Sicherheitsteam dringend nach Israel zurückzubringen."
Der Geheimdienst äußerte sich allerdings nicht zu angeblichen Mordplänen des Irans gegen einen seiner Söhne, von denen Benjamin Netanjahu zuletzt gesprochen hatte.
Der US-Sender Newsmax hatte berichtet, der 35-jährige Jair Netanjahu sei Ende vergangenen Jahres Ziel eines iranischen Attentatsplans gewesen. Der israelische Geheimdienst habe im vergangenen Dezember davon erfahren und habe die US-Behörden informiert, berichtete der Sender unter Berufung auf eine Person aus dem Umfeld der US-Strafverfolgung. Demnach hätten sich bereits iranische Agenten "vor Ort" in Miami befunden und den Wohnsitz von Jair sowie seine Bewegungen überwacht.
USA sichern sich Ölvorkommen in Venezuela
Die USA haben sich nach Angaben von Präsident Donald Trump neue riesige Ölvorkommen in Venezuela gesichert. Mit der Vereinbarung bringen die USA mehr als 65 Milliarden Barrel nachgewiesener Ölvorkommen unter ihre Kontrolle, wie Trump auf der Plattform Truth Social mitteilte. Das sind etwa ein Fünftel der Ölvorkommen Venezuelas. Damit verdoppelt sich laut Trump die Ölreserve der USA. Er geht davon aus, dass durch das Abkommen auch die Benzinpreise in den USA fallen.
Analysten zeigten sich jedoch skeptisch und forderten mehr Einzelheiten zur rechtlichen und finanziellen Struktur. Es sei unklar, ob eine kurzfristige Senkung der Benzinpreise zu erwarten sei, da der Aufbau der nötigen Infrastruktur Jahre dauern könne. David Goldwyn, Präsident von Goldwyn Global Strategies, sagte, es sei fraglich, ob ein Pachtvertrag der US-Regierung nach venezolanischem Recht haltbar sei. Es gebe "keinen Präzedenzfall dafür, dass die US-Regierung einen Pachtvertrag zum Betrieb von Ölfeldern abschließt".
US-Regierung will Teil des Yosemite-Parks verkaufen
Die Regierung von US-Präsident Donald Trump prüft einem Medienbericht zufolge bereits seit mehr als einem Jahr die Möglichkeit, ein kleines Stück Land des Yosemite-Nationalparks an ein privates Immobilienunternehmen zu verkaufen. Die Regierung habe mehrere Optionen geprüft zur Veräußerung eines etwa 400 Meter breiten Streifens des weltbekannten kalifornischen Nationalparks an den im benachbarten Bundesstaat Nevada ansässigen Immobilienentwickler Kingsbarn Realty Capital, berichtete die US-Nachrichtenwebsite "Notus" am Freitag.
Freitag, 28. August
Briefwahl: Trump-Regierung legt Berufung gegen Gerichtsurteil ein
Im Rechtsstreit um geänderte Regeln für die Briefwahl in den USA zieht die Regierung von US-Präsident Donald Trump vor die nächste Instanz. Wie erwartet ficht sie vor einem Berufungsgericht die einstweilige Verfügung an, mit der eine Richterin weite Teile der Pläne auf Eis gelegt hatte. Das geht aus den Gerichtsunterlagen hervor.
Wenige Tage bevor in den ersten Bundesstaaten Wahlunterlagen versandt werden sollen, geht der Rechtsstreit damit in die nächste Runde. Die neuen Regeln sehen im Kern vor, dass die US-Post USPS eine zentrale Rolle bei der Kontrolle der Briefwahl einnimmt. Bundesstaaten sollen der Post etwa das Design ihrer Umschläge für die Briefwahl zur Genehmigung vorlegen. Zudem soll die Post die Unterlagen nur an Bürger ausliefern, die in einem von den Bundesstaaten übermittelten Wählerverzeichnis geführt sind.
ICE nimmt rechten Provokateur fest
Der rechtsextreme britische Provokateur Milo Yiannopoulos ist von der amerikanischen Einwanderungsbehörde ICE am Flughafen von Louisiana festgenommen worden. Er sei 2019 in die USA gekommen, sei dann aber länger geblieben als sein Visum es erlaube. Er soll abgeschoben werden.
Yiannopoulos war lange als prominentes Gesicht amerikanischer Rechtsextremisten bekannt. Der offen schwul lebende Brite verbreitete Hetze gegen Frauen, Schwarze, Eliten und Liberale. Erst als 2017 ein Interview kursierte, in dem er Sex zwischen Männern und Jungen verteidigte, kehrte ihm die Szene großteils den Rücken: Yiannopoulos verlor seinen Buchvertrag mit dem Verlag Simon & Schuster, die Conservative Political Action Conference (CPAC-Konferenz) strich ihn von der Rednerliste.