Viereinhalb Neuzugänge für den TuS Sulingen: „Zauberfuß“ Mara Riekmann vor Rückkehr

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Viereinhalb Neuzugänge für den TuS Sulingen: „Zauberfuß“ Mara Riekmann vor Rückkehr

Stand: 14.08.2026, 19:00 Uhr

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Soforthilfe erhofft sich Co-Trainer Nikolai Müller von Maya Fortkamp (von links), Lea Ebenthal und Lara Bolte. Katharina Schröder fehlt.

Soforthilfe erhofft sich Co-Trainer Nikolai Müller von Maya Fortkamp (von links), Lea Ebenthal und Lara Bolte. Katharina Schröder fehlt. © TuS Sulingen

Der TuS Sulingen steht unmittelbar vor dem Start in die Fußball-Bezirksliga. Das sagt Trainer Marlon Schelhas zum neuen Kader und Saisonziel.

Sulingen – Jahrelang prägten klasse Fußballerinnen wie Wiebke Wiegmann, Marina Maschmann, Katharina Günnemann oder Lisa Scheumann das Spiel des Fußball-Bezirksligisten TuS Sulingen und trugen erheblich zum Erfolg bei. Mit ihnen an Bord musste man im Aufstiegskampf stets mit den Sulestädterinnen rechnen – doch zur neuen Saison steht das Quartett nicht mehr zur Verfügung.

Für Trainer Marlon Schelhas natürlich ein Schlag ins Kontor: „Damit geht uns neben viel Qualität auch viel Erfahrung verloren. Wir müssen diese Verluste irgendwie als Mannschaft auffangen.“ Komplett hat der TuS-Coach die Hoffnung auf eventuelle Einsätze der langjährigen Leistungsträgerinnen allerdings noch nicht aufgegeben: „Die Pässe liegen noch in Sulingen. Vielleicht springen sie mal im Notfall ein.“

Planen kann Schelhas damit jedoch nicht – und baut deshalb auf seine vier Neuzugänge. Maya Fortkamp kommt aus Staffhorst und soll mit ihrer Schnelligkeit auf der offensiven linken Außenbahn wirbeln, auch Katharina Schröder (ehemals SG Heiligenfelde/Bassum) ist für die Offensive vorgesehen, während Lea Ebenthal vom SF Rathlosen als klassische Innenverteidigerin gilt. Lara Bolte, die ebenfalls Rathlosen den Rücken kehrte, hat hingegen mit Abwehrarbeit deutlich weniger am Hut – ihre Zukunft liegt in Sulingen auf der Zehn.

„Das sind alles Mädels, die uns helfen werden“, lobt Schelhas: „Aber noch schöner ist es, dass sich die Leidenszeit von Mara Riekmann dem Ende zuneigt. Für mich ein gefühlter Neuzugang nach ihrer langwierigen Verletzung.“ Im Idealfall steigt Sulingens „Zauberfuß“ bereits zum Saisonstart wieder ein – und würde als eine der besten Spielerinnen der Liga sofort den Unterschied ausmachen.

Ansonsten setzt Schelhas im Kampf um einen „soliden Mittelfeldplatz“ in erster Linie auf seine mit allen Wassern gewaschene Stammkeeperin Theresa Franzlüning sowie Abwehrchefin Marina Knake. „Theresa und Marina müssen vorangehen“, fordert Schelhas: „Wir haben einige Führungsspielerinnen verloren, jetzt müssen andere in die Bresche springen.“ Also Franzlüning im Tor und davor Knake, die zusammen mit Neuzugang Ebenthal die gegnerischen Stürmerinnen an die Kette legen soll. Klingt in der Theorie nicht übel, muss allerdings noch den Praxistest überstehen.

Tendenz: Findet Offensiv-Fixpunkt Riekmann schnell zu alter Stärke zurück, überrascht Fortkamp auf Linksaußen und verriegelt das Trio Franzlüning/Knake/Ebenthal den TuS-Kasten, dann dürfte einer Saison ohne Abstiegsgefahr nichts im Weg stehen. Schelhas hofft darauf: „Es wird bestimmt spannend und nicht einfach, aber ein Umbruch kann ja auch eine Chance darstellen.“