YB-Inside: Fegen die Hauptstädter Thun auswärts wieder weg?

Nach dem 8:3 in der Stockhorn-Arena ist vor der nächsten Torshow im Visana-Stadion. YB will jedenfalls mit seinen Schützenfesten munter weitermachen: Zuletzt gabs zweimal drei, dann acht und gegen Sion vier Tore!

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YB-Inside: Fegen die Hauptstädter Thun auswärts wieder weg?

Virginius' Verletzung verhindert wohl Auslandstransfer

Europa-loses YB visiert im Thuner Stadion die nächste Torshow an

Nach dem 8:3 in der Stockhorn-Arena ist vor der nächsten Torshow im Visana-Stadion. YB will jedenfalls mit seinen Schützenfesten munter weitermachen: Zuletzt gabs zweimal drei, dann acht und gegen Sion vier Tore!

Publiziert: 18:34 Uhr

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Aktualisiert: 19:33 Uhr

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft

  • Alan Virginius fällt wegen Adduktorenverletzung rund einen Monat aus
  • YB gewann am 14. Mai mit 8:3 gegen Thun
  • Thuns Marco Bürki nach Tätlichkeit weiterhin für vier Spiele gesperrt
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Alain KunzReporter Fussball

Die News der Woche

Der längere Ausfall von Alan Virginius schmerzt YB gewaltig! Der Franzose war einer der Abgangskandidaten, der Geld in die YB-Kasse hätte schütten und das XXL-Kader um eine Einheit verkleinern können. Kolportiert wurde eine Transfersumme von sechs bis 15 Millionen, je nach Quelle. Der Marktwert des ultraschnellen Flügels wird mit drei Millionen hingegen zu defensiv geschätzt. Die renommierte «L'Equipe» aus Frankreich schrieb von zehn bis 15 Millionen, was dann hingegen sicher zu hoch gegriffen ist. Zuletzt kamen die Interessenten mit dem FC Genua und Lecce aus der Serie A. Sie gesellten sich zum HSV, Anderlecht und Paderborn. Doch weil Virginius wegen dieser im Match gegen Sion zugezogenen Adduktorenverletzung rund einen Monat pausieren muss, wird daraus in diesem Transferfenster kaum mehr etwas.

Die grosse Frage

Fegt YB Thun wieder derart aus dem eigenen Stadion wie in der letzten Saison? Wobei «letzte Saison»: Klar war das Spiel noch nicht in dieser Spielzeit, doch der 14. Mai liegt noch nicht wirklich lange zurück. 8:3 zugunsten der Hauptstädter hiess das völlig verrückte Resultat im torreichsten Spiel der Super-League-Geschichte (seit 2003). So wurde die Pokalübergabe zu einer mindestens ein ganz kleines bisschen schrägen Sache, wenn man als Champion derart gedemütigt wird. Dazu fliegen mit Jan Bamert und Marco Bürki zwei Thuner vom Platz. Wobei das Rot gegen Bürki Konsequenzen bis heute hat: Der Abwehrchef fehlt nach wie vor gesperrt, weil er für seine Tätlichkeit an Alvyn Sanches mit fünf Spielsperren belegt wurde, von denen erst eine abgesessen ist.

Gesagt ist gesagt

Demut. Das soll das Zauberwort sein, das YB zurück zum Erfolg führen soll. Und die Einhaltung der von Sportchef Christoph Spycher für diese Saison vorgegebenen Maxime, die da heisst: «Es geht nichts über den Erfolg des Teams. Niemand darf persönliche Interessen darüber stellen.» Entsprechend hat er bereits appelliert, das 4:2 zum Saisonstart nicht zu überbewerten. Erste positive Folgen hat Präsident Marcel Brülhart schon zuvor festgestellt, als er im Vorbereitungscamp im Ötztal eine deutlich bessere Stimmung als noch vor Jahresfrist ausgemacht hat.

Die Blick-Prognose

Der Vorteil, diese Saison keine europäischen Spiele unter der Woche zu haben, wird voll zum Tragen kommen! Das frische YB wird nach Sion auch Thun wegputzen und seine Meisterambitionen untermauern. Was für das Europa-gewohnte YB schräg daherkommt, wirkt sich in der Meisterschaft positiv aus. Die Thuner hingegen müssen den Schock des späten und gefühlt unfairen Champions-League-Outs in Zagreb erst noch verdauen. Das ist die mentale Seite. Dazu kommen körperliche Nachwehen. Im Gegensatz zu Luzern würde YB eine Grossrotation von Neo-Cheftrainer Gian-Luca Privitelli gnadenlos zu einem Dreier ausnützen. 

Mögliche Aufstellung

Keller; Blum, Lauper, Zesiger, Hadjam; Gigovic, Fernandes; Imeri, Sanches, Monteiro; Essende.

Wer fehlt?

Alan Virginius (siehe «News der Woche»). Facinet Conte, der den ersten «Return-to-play-Check» erfolgreich bestanden hat. Nach zirka drei Wochen steht der Nächste an. Aber der Guineer ist nach seinem Kreuzbandriss vor zwei Jahren auf gutem Weg, bald erstmals das YB-Shirt tragen zu können. Ryan Andrews kuriert weiterhin seinen Kreuzbandriss aus. Und der abwanderungswillige Saidy Janko ist noch nicht ganz fit. Zudem kriegt Torschützenkönig Christian Fassnacht noch einen letzten WM-Erholungs-Freitag.

Die Klassenbesten

Der Blick-Notenschnitt nach der 1. Runde:

  1. Blum 5,0
  2. Imeri 5,0
  3. Essende 5,0

Hier gehts zur Übersicht aller YB-Noten.

Der Schiedsrichter

Ref ist Urs Schnyder. Als VAR assistiert Mirel Turkes.

Der Gegner

Beim FC Thun ist Wunden lecken angesagt. Nach dem Aus in der Champions-League-Quali gegen Dinamo Zagreb zeigt der Spielplan keine Gnade – sehr zum Missfallen von Trainer Gian-Luca Privitelli. Hier gibt es das Thun-Inside.

2

Runde

Sa., FCZ – Servette, 18 Uhr
Sa., Basel – Lausanne, 18 Uhr
Sa., Thun – YB, 20.30 Uhr
So., Vaduz – St. Gallen, 14 Uhr
So., GC – Lugano, 16.30 Uhr
So., Sion – Luzern, 16.30 Uhr

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Mannschaft

SP

TD

PT

1

BSC Young Boys

BSC Young Boys

1

2

3

2

FC Thun

FC Thun

1

2

3

3

FC Lugano

FC Lugano

1

1

3

3

FC St. Gallen

FC St. Gallen

1

1

3

5

FC Basel

FC Basel

1

1

3

6

Grasshopper Club Zürich

Grasshopper Club Zürich

1

0

1

6

FC Lausanne-Sport

FC Lausanne-Sport

1

0

1

8

FC Vaduz

FC Vaduz

1

-1

0

8

FC Zürich

FC Zürich

1

-1

0

10

Servette FC

Servette FC

1

-1

0

11

FC Sion

FC Sion

1

-2

0

12

FC Luzern

FC Luzern

1

-2

0

Meisterschaftsrunde

Abstiegsrunde