Waldbrände in Griechenland: Mehr als 10.000 Hektar bei Megara zerstört

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Waldbrände in Griechenland: Mehr als 10.000 Hektar bei Megara zerstört

Wichtige Updates

Zwei Tote bei Unfall mit Löschhubschraubern in Griechenland

Waldbrände toben in Griechenland: Flammen bedrohen Megara

Frankreichs Innenminister: Waldbrand nahe Bordeaux „unter Kontrolle“

Nationaler Waldbrand-Notstand in Spanien zu Ende

Oskar Schulz

Feuer in Griechenland bedroht weiterhin Megara: 10.000 Hektar Wald zerstört

Der große Waldbrand westlich von Athen ist weiterhin außer Kontrolle. Die Flammen haben sich bis auf wenige Kilometer der Stadt Megara mit rund 36.000 Einwohnern ausgebreitet. Nach ersten Schätzungen wurden allein in dieser Region mehr als 10.000 Hektar Wald zerstört. Zahlreiche Nutz- und Wildtiere verendeten. Zudem wurden Häuser, Ställe und landwirtschaftlich genutzte Flächen ein Raub der Flammen.

Martin Nefzger

Martin Nefzger

Zwei Tote bei Unfall mit Löschhubschraubern in Griechenland

Bei der Kollision von zwei Löschhubschraubern in Griechenland sind zwei Menschen getötet worden. Das berichtet der griechische Rundfunk ERT. Demnach handle es sich um einen Griechen und einen Dänen. Die beiden Insassen der zweiten Hubschraubers konnten gerettet werden.

„Insgesamt befanden sich vier Männer an Bord der beiden Hubschrauber, zwei Griechen und zwei Ausländer. Die beiden Insassen des einen Hubschraubers wurden lebend aufgefunden, während die beiden Insassen des zweiten Hubschraubers bewusstlos geborgen, von Rettungskräften abgeholt und ins Krankenhaus gebracht wurden, wo sie für tot erklärt wurden“, sagte ein Feuerwehrsprecher bei einer Pressekonferenz.

Martin Nefzger

Martin Nefzger

Schwere Waldbrände in Griechenland: Das rät das Auswärtige Amt Reisenden

Wegen der Waldbrände in Griechenland weist das Auswärtige Amt Reisende auf mögliche Gefahren hin. Die Waldbrandgefahr sei in großen Teilen des Landes aufgrund hoher Temperaturen und wenig Niederschlag sehr hoch; zahlreiche Brandherde würden derzeit bekämpft, heißt es auf der Internetseite des Ministeriums.

Reisende sollen die Notfallbenachrichtigungen auf ihrem Handy aktivieren, sich regelmäßig beim nationalen Wetterdienst über die Lage in der jeweiligen Region informieren und sich an die Vorgaben der Behörden halten. Zudem wird empfohlen, eine Powerbank bei sich zu haben, um das eigene Handy möglichst lange benutzen zu können.

"Durch wechselnde Windrichtungen können Brände sich schnell ausbreiten; bereits gelöschte Feuer können neu entfacht werden. Es kann jederzeit kurzfristig zu Straßensperren und weiteren Beeinträchtigungen der Infrastruktur sowie Evakuierungen kommen, auch in Tourismusgebieten."

Martin Nefzger

Martin Nefzger

Nach Kollision: Zwei Löschhubschrauber stürzen in Griechenland ab

Bei den Löscharbeiten westlich von Athen sind nach Berichten des griechischen Rundfunks ERT zwei Löschhubschrauber zusammengestoßen und abgestürzt. Die Piloten des einen Hubschraubers haben sich bei der Feuerwehrzentrale per Funk gemeldet. Das Schicksal der Besatzung des zweiten Hubschraubers ist jedoch weiterhin unklar. Im Gebiet bei der Ortschaft Psatha wurde eine großangelegte Such- und Rettungsaktion eingeleitet, teilte die Feuerwehr mit.

Unterdessen haben sich die Flammen des schweren Brandes rund 50 Kilometer westlich von Athen bis auf wenige Kilometer der Stadt Megara mit rund 36.000 Einwohnern ausgebreitet. Nach ersten Schätzungen wurden seit Freitag mehr als 10.000 Hektar Wald sowie Häuser, Ställe und landwirtschaftliche Flächen zerstört, berichtete der griechische Rundfunk ERT.

Martin Nefzger

Martin Nefzger

Feuerwehrleute aus Deutschland helfen in Spanien

Fast 2000 Kilometer von Zuhause entfernt suchen sie nach Glutnestern: Feuerwehrleute aus Nordrhein-Westfalen kämpfen in Spanien gegen die Waldbrände. "Die Arbeit ist extrem anstrengend, aber die Motivation ist groß", sagt Frank Frenser von der Feuerwehr Bonn. "Wir erleben viel Dankbarkeit."

Am Samstag ist die Waldbrand-Spezialeinheit an ihrem Einsatzort in der Region Kastilien-León im Nordwesten Spaniens angekommen. Die spanischen Behörden hatten das sogenannte Waldbrandmodul im Rahmen des EU-Katastrophenschutzverfahrens angefordert. Unter den 56 Einsatzkräften sind Berufs- und freiwillige Feuerwehrleute aus Bonn, Düsseldorf, Leverkusen, Königswinter und Ratingen. 

Patricia von Thien

Patricia von Thien

Zwei neue Waldbrände in Spanien

In dem von zahlreichen Waldbränden geplagten Spanien sind zwei neue Feuer ausgebrochen. In der Provinz Cáceres im Westen des Landes griffen Flammen eines in Brand geratenen Lastwagens am Samstag schnell auf die Vegetation über, wie die Polizeieinheit Guardia Civil in einem Post auf der Plattform X schreibt.

Mehr als 800 Einwohner der Orte Casas de Millán und Grimaldo wurden evakuiert. Der Brand in der Autonomen Region Extremadura, die an Portugal grenzt, wird derzeit in der niedrigsten Gefahrenstufe 1 geführt.

Nahe Lleida in der autonomen Region Katalonien im Nordosten Spaniens haben starke Winde einen Waldbrand wieder angefacht und auf weitere Flächen ausgedehnt, wie die dortige Feuerwehr in einem Post auf X mitteilte. Nahe dem Ort Senet brenne es in Schluchten mit sehr steilem Gefälle. Die Feuerwehr hat dort unter anderem fünf Löschflugzeuge im Einsatz. Der höchste Punkt des Brandes liege auf etwa 2300 Meter Höhe, berichtete die Nachrichtenagentur Europa Press. Bisher musste niemand in Sicherheit gebracht werden.

Patricia von Thien

Patricia von Thien

Waldbrände toben in Griechenland: Flammen bedrohen Megara

Die griechische Feuerwehr kämpft weiter gegen einen großflächigen Waldbrand westlich von Athen. Hunderte Einsatzkräfte waren die ganze Nacht am Kithairon-Gebirge vor Ort, unterstützt von Militärfahrzeugen, Freiwilligen und schwerem Gerät. Mit Tagesanbruch nahmen Löschflugzeuge und Hubschrauber ihre Einsätze wieder auf, wie der staatliche Rundfunk ERT berichtete. Die Flammen breiteten sich wegen starker Winde zeitweilig mit hoher Geschwindigkeit aus. Besonders betroffen sind die Gebiete Veniza und Psatha.

Nach Angaben der Einsatzkräfte bewegt sich das Feuer weiter in Richtung Osten und liegt nur noch wenige Kilometer von der Stadt Megara entfernt, rund 50 Kilometer westlich der griechischen Hauptstadt. Ein Sprecher der Feuerwehr teilte mit, dass bislang landesweit 13 Menschen wegen fahrlässiger Brandstiftung festgenommen worden seien.

Nach offiziellen Angaben kämpfen mindestens 500 Feuerwehrleute gegen die Flammen, darunter auch Einsatzkräfte aus Rumänien und Frankreich. Auch auf der Insel Kefalonia wütet ein großer Waldbrand. Dort seien bislang jedoch keine Ortschaften unmittelbar bedroht, berichtete ERT. Die Waldbrände auf Kreta sollen nach Berichten örtlicher Medien größtenteils gelöscht sein.

Mehr zu den Waldbränden in Griechenland lesen Sie hier:

Patricia von Thien

Patricia von Thien

Frankreichs Innenminister: Waldbrand nahe Bordeaux „unter Kontrolle“

Der massive Waldbrand in der französischen Gironde im Südwesten des Landes ist der französischen Regierung zufolge eingedämmt. Der größte Waldbrand in Frankreich seit 1949 sei „unter Kontrolle, er breitet sich nicht mehr aus“, sagte der französische Innenminister Laurent Nuñez bei einer Pressekonferenz am Samstag. Das Feuer war vor mehr als einer Woche in einem Kiefernwald nahe der Stadt Bordeaux ausgebrochen. 

Philipp Luther

Philipp Luther

Feuerwehr kämpft gegen Waldbrand bei Küstenferienort nahe Athen 

Inmitten heftiger Winde hat die Feuerwehr in Griechenland am Samstag gegen einen Waldbrand vor einem beliebten Küstenferienort rund 70 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Athen gekämpft. Über 300 Einsatzkräfte seien im Gebiet von Porto Germeno in der Region Viotia gegen die Flammen im Einsatz, teilte die Feuerwehr mit. „Das Feuer hat das Meer erreicht, Häuser sind mit Sicherheit beschädigt worden“, sagte ein Feuerwehrsprecher der Nachrichtenagentur AFP.

Der Wind sei „sehr stark“, führte der Feuerwehrsprecher aus. Die Einsatzkräfte versuchten, Löschflugzeuge zu verwenden. Aufgrund der schwierigen Bedingungen seien einige der Maschinen jedoch zu einem anderen Brand auf der Halbinsel Peloponnes verlegt worden. Dem Wetterdienst des Nationalen Observatoriums von Athen zufolge wurden am Samstag Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 km/h gemessen.

Der Umweltschaden sei „enorm“, sagte der Bürgermeister von Theben, Giorgos Anastasiou, dem griechischen Fernsehsender Open TV. Der Meteorologe Theodoros Giannaros vom Nationalen Observatorium von Athen erklärte im Onlinedienst Facebook, der Schaden im Gebiet von Porto Germeno sei „unvorstellbar“. Das betroffene Gebiet „scheint 4000 bis 5000 Hektar zu überschreiten“.

Philipp Luther

Philipp Luther

Vier Feuerwehrleute bei Waldbrand in der Oberpfalz verletzt

Beim Löschen eines Waldbrandes in Freudenberg in der Oberpfalz sind vier Einsatzkräfte der Feuerwehr verletzt worden. Das teilte das Landratsamt Amberg-Sulzbach mit. Der Brand, der am Freitagabend bei Freudenberg ausgebrochen war, ist demnach unter Kontrolle. Das Feuer erstreckt sich den Angaben nach über rund 5,7 Hektar und breitet sich aktuell nicht weiter aus. Die Löscharbeiten dauern an.

Philipp Luther

Philipp Luther

Brände in Griechenland wüten

Bei starkem Wind breiten sich in Griechenland aktuell mehrere große Wald- und Buschbrände aus. Die größten Fronten liegen rund 60 Kilometer westlich von Athen entfernt, die gewaltigen Rauchwolken sind von der Hauptstadt aus deutlich zu sehen. 

Zuletzt wurden in den betroffenen Regionen am Morgen vorsorglich erneut mehrere Ortschaften evakuiert. In der Bucht des Ortes Porto Germeno wurden zwölf Menschen durch die Küstenwache vom Strand aus über das Meer gerettet, wie die Zeitung "Kathimerini" berichtete. Dort verbrannten auch mindestens zehn Häuser, wie der Sender Ertnews zeigte.

Starker Wind begünstigt, dass sich die Flammen rasend schnell ausbreiten. In der Region sind 325 Feuerwehrleute sowie Freiwillige, 92 Fahrzeuge, 18 Löschflugzeuge und 7 Hubschrauber im Einsatz, wie die Feuerwehr auf der Plattform X mitteilte. Auch die Polizei ist im Dauereinsatz, um den Verkehr in der Region nahe der beliebten Halbinsel Peloponnes zu regeln. Im Norden der Peloponnes brennt es ebenfalls an zwei Fronten. 

Jonas Stein

Jonas Stein

Brand nahe dem Vatikan – Löschhubschrauber im Einsatz

Ein Vegetationsbrand unweit des Vatikans ist laut römischer Feuerwehr am Freitagnachmittag unter Kontrolle gebracht worden. Ein Löschhubschrauber ist weiter im Dauereinsatz, um die durch Wind immer wieder neu angefachten Flammen einzudämmen.

Das Feuer brach am Freitag gegen 14.00 Uhr am Monte Ciocci aus, einem begrünten Hügel einige hundert Meter von den vatikanischen Mauern entfernt. Der Rauch war vom Vatikan aus sichtbar, der Brandgeruch dort deutlich wahrnehmbar.

Der Hügel ist Teil eines Naturschutzgebietes und wird zur Naherholung genutzt. Dort befinden sich unter anderem ein Café und ein Spielplatz. Die Fläche um den Monte Ciocci ist dicht besiedelt; an seinem Fuß liegen ein Bahnhof und eine U-Bahnstation. Fast täglich kommt es derzeit in Rom zu kleineren und größeren Bränden. Seit Wochen hat es nicht mehr geregnet; die anhaltende Hitze hat die Vegetation austrocknen lassen. 

Jonas Stein

Jonas Stein

Boot-Evakuierung bei Waldbränden nordwestlich von Athen

Große Waldbrände halten die Einsatzkräfte in Griechenland weiter in Atem. Besonders kritisch ist die Lage rund 60 Kilometer nordwestlich von Athen. Dort breiten sich die Flammen nach Behördenangaben auf einer kilometerlangen Front aus. Örtlichen Medien zufolge mussten im Gebiet Agios Vasilios und Porto Germeno Hunderte Menschen mit Booten in Sicherheit gebracht werden, nachdem sie von den Flammen eingeschlossen worden waren.

Am Nachmittag brach zudem im Westen der griechischen Hauptstadt ein großer Waldbrand aus. Dichte Rauchwolken stiegen über der Vorstadt Dasos auf und waren noch im Athener Zentrum zu sehen. Der Zivilschutz forderte die Bewohner vorsorglich auf, den Ort in Richtung des Vororts Peristeri zu verlassen. „Wir haben die Evakuierung vorsorglich angeordnet“, sagte eine Sprecherin des Zivilschutzes dem griechischen Nachrichtensender Skai. Der Rauch sei insbesondere für Kinder und ältere Menschen gefährlich. Hunderte Feuerwehrleute sowie Löschhubschrauber waren im Einsatz, um zu verhindern, dass sich die Flammen auf die dicht besiedelte Region ausbreiten, wie Reporter vor Ort berichteten. 

Ein weiterer größerer Brand wütet auf der Halbinsel Peloponnes nahe Porto Heli. Auch dort wurden nach Angaben des griechischen Rundfunks ERT zahlreiche Dörfer vorsorglich evakuiert. Starke Winde erschweren der Feuerwehr zufolge die Löscharbeiten aus der Luft. Löschflugzeuge und Hubschrauber können deshalb nur eingeschränkt eingesetzt werden.

Auf Kreta setzte die Feuerwehr unterdessen ihre Einsätze fort. Die Lage habe sich zwar deutlich entspannt, berichteten örtliche Medien. Entwarnung könne jedoch bisher nicht gegeben werden, da auffrischender Wind die Brände jederzeit wieder anfachen könnte, warnte der Zivilschutz. 

Jonas Stein

Jonas Stein

Waldbrand in Chiemgauer Alpen: „Vorsichtig optimistisch“

Während die Flammen in den Chiemgauer Alpen noch immer lodern, äußerte sich die Feuerwehr am Morgen zuversichtlich. „Wir sind vorsichtig optimistisch, dass wir heute große Fortschritte machen werden“, sagte der Feuerwehrsprecher Hubert Hobmaier der Deutschen Presse-Agentur. Das Feuer habe sich über Nacht nicht groß weiter ausgebreitet. Nur vereinzelt sei es zu kleineren Ausbrüchen an den Rändern des Brandgebiets gekommen. 

Seit Mittwochabend kämpfen hunderte Feuerwehrleute gegen die Flammen in dem unwegsamen Gelände an dem Berggipfel bei Unterwössen. Auch Hubschrauber kamen zum Einsatz. Mit Hilfe der Helikopter konnte die Lage am Donnerstag stabilisiert werden. Auch heute sollen wieder Hubschrauber Löschwasser über dem Waldgebiet abwerfen. Die Feuerwehr plant dann auch mit Einsatzkräften am Boden weiter in Richtung Berggipfel vorzurücken. 

Eine große Herausforderung seien die zahlreichen Glutnester am Boden, so Hobmaier weiter. Wind könnte dort ein Wiederaufflammen des Brandes stark begünstigen.

Paulina Cwiartka

Paulina Cwiartka

Brände in Griechenland: Feuerwehr hofft auf Wetterumschwung

Die Feuerwehr kämpft in Griechenland weiter gegen zahlreiche Waldbrände. Vor allem auf der Mittelmeerinsel Kreta erschweren starke, teils orkanartige Winde die Löscharbeiten und entfachen immer wieder neue Brandherde. Die Einsatzkräfte hoffen auf eine Entspannung der Wetterlage. „Erst dann können auf Kreta wieder Löschflugzeuge sicher eingesetzt werden", sagte ein Sprecher der Feuerwehr dem griechischen Rundfunk ERT. Meteorologen erwarten, dass der Wind im Laufe des Abends deutlich nachlassen dürfte.

Die zerklüftete, von tiefen Schluchten durchzogene Landschaft Kretas erschwert den Einsatz der Löschkräfte am Boden, wie die Feuerwehr immer wieder betont. In den beliebten Ferienort Agia Galini sind nach Behördenangaben inzwischen zahlreiche Urlauber zurückgekehrt. Rund 8.000 Menschen hatten die Gegend in den vergangenen Tagen wegen der starken Rauchentwicklung verlassen oder waren vorsorglich evakuiert worden. 

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